Ein Moment auf dem Feldweg
Manchmal braucht es nur wenige Sekunden, um einen Tag ein kleines bisschen schöner zu machen.
Manchmal braucht es nur wenige Sekunden, um einen Tag ein kleines bisschen schöner zu machen.
Ockhams Rasiermesser (auch Sparsamkeitsprinzip) besagt, dass man bei mehreren möglichen Erklärungen für dasselbe Phänomen immer die einfachste Theorie mit den wenigsten Annahmen bevorzugen sollte. Zusätzliche, unbewiesene Variablen oder Entitäten sollten vermieden werden, da die einfachste Erklärung meist die wahrscheinlichste ist.
Der Tag der Solidarität mit Israel und den Juden ist einer dieser Tage, die im Kalender auftauchen wie ein moralischer TÜV-Termin: Man weiß, er ist wichtig, man weiß, man sollte hingehen, aber irgendwie hofft man doch, dass niemand merkt, wenn man ihn verpasst.
Spoiler: Man merkt es. Immer.
Am Montag, den 06.Juli 2026 war der „Giornata mondiale del bacio“ – der Weltkusstag. Das klingt bereits wie die Ouvertüre zu einer Verdi-Oper, der beste Grund also, an diesem Abend ein italienisches Restaurant aufzusuchen, das Castello da Chiara in Willich-Neersen, unmittelbar am Schloß gelegen.
Es gibt politische Entscheidungen, die wirken, als hätte jemand im Ministerium eine Challenge gestartet: „Wie können wir den Alltag der Menschen maximal unpraktisch gestalten – aber so, dass es nach verantwortungsvoller Politik klingt?“ Die geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist das aktuelle Gewinnerprojekt dieser Challenge.
Was würde wohl ein gestandener, eloquenter Experte wie Mario Basler zum Aus der Deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA sagen? Mit Sicherheit nichts Nettes, jedoch viel Wahrheit.
Wer durch Meerbusch schlendert und nach einem Ort sucht, an dem die Zeit ein kleines bisschen langsamer tickt, der landet früher oder später fast automatisch im Café Löffelgold. Ob für ein ausgedehntes Frühstück am Wochenende, ein schnelles Koffein-Investment am Nachmittag oder das dringend benötigte Stück Kuchen: Hier seid ihr richtig.
Wenn mir Anfang des Jahres jemand gesagt hätte, dass ich das Frühjahr 2026 damit verbringen würde, meinen Körper zu beugen, meine Seele zu lüften und über die Kunst des richtigen Atmens zu philosophieren, hätte ich vermutlich laut gelacht. Aber tja: Manderscheid und die Eifelklinik hat mich eines Besseren belehrt.
Wir alle kennen sie, viele von uns führen sie: die Bucket-List. Eine fein säuberlich kuratierte Liste voller vermeintlich erstrebenswerten Lebensziele.
Hier kommt die Fuck-It-List – und warum sie dein Leben unendlich viel freier, entspannter und glücklicher machen wird.
Für alle, die beim Wort „Klangreise“ sofort an Waldorf-Schüler denken, die in wallenden Leinenklamotten ihren Namen tanzen und ihre Chakren zählen: Atme tief durch und pack die ganzen Vorurteile dahin, wo sie hingehören – weit, weit, weg!
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