Qashqai 2019

10. November 2019

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Anfang November 2019 war es soweit – mein Qashqai aus 2012 wurde in Rente geschickt und das Nachfolgemodell kam an den Start.
In Sachen Qualität und Preis/Leistung war der Qashqai bis jetzt das beste Auto, was ich je gefahren hatte; in 8 Jahren gab es keinen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt.

Nach 8 Jahren und 120.000 km Laufleistung ist es jedoch beim besten Auto nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Wehwehchen aufkommen.
Im Oktober 2019 stellte mir mein freundlicher Nissan-Händler, das Autohaus Elflein in Willich, für ein Wochenende ein Vorführfahrzeug zur Verfügung.
Automatik. Was bitte soll ich damit? Ich bin noch gute 15 Jahre vom Renteneintrittsalter entfernt?
Mein Verkäufer meinte, ich würde danach in kein anderes Auto, insbesondere nicht mit Schaltgetriebe steigen. Verkaufstaktik …

Die ersten Meter mit dem Vorführwagen machten die “Drohung” des Verkäufers augenblicklich war. Da ich von meinem damaligen Qashqai mit 2 Litern Hubraum und 140 PS keine Leistung vermisst habe, griff ich beim Vorführwagen zum 1,3 Liter-Modell mit 160 PS (mit Turbo). Meiner Ansicht nach ist Hubraum durch nichts zu ersetzen. Ich war auf Grund der kleinen Maschine misstrauisch.

Dieses Mißtrauen wich jedoch nach ein paar Kilometern Landstrasse und anschließendem Ausritt auf die Autobahn kompletter Begeisterung. Der Wagen beschleunigt aus dem Stand raus ohne jedwedes Ruckeln der Automatik äußerst geschmeidig bis an die 180 km/h. Danach geht es etwas langsamer, aber wir haben es hier auch nicht mit einem Rennwagen zu tun. Bis 160 km/h ist das Motorengeräusch äußerst dezent, beim Beschleunigen hört man jedoch, dass es sich nicht um eine 2-Liter Maschine handelt.

Beeindruckt von den Fahrleistungen hatte ich natürlich den Verbrauch im Auge. Der ist für so einen “Dicken” fantastisch.
Seit er seit November 2019 in meinem Besitz ist, hat er es nicht geschafft, sich im Schnitt mehr als 7,5 Liter/100 km zu genehmigen. Dabei ist alles drin – Stadtverkehr, Landstrasse, Autobahn sowie Stop-and-Go-Verkehr auf der alltäglichen Fahrt zur Arbeit.

Für die Bequemlichkeit meiner Altersklasse entsprechend sorgen Klimaanlage, Sitzheizung und beheizbare Frontscheibe. Größtes KO-Kriterium war jedoch die Integration von Apple CarPlay – auch diese ist vorhanden. Ich kann also über AppleMusic auf knapp 30 Millionen Musiktitel währen der Fahrt zugreifen, was längere Fahrten äußerst angenehm macht :-)!

Alles in allem ein sehr kommodes Fahrzeug, das genug Power und Platz hat. Für den Preis den Nissan bei diesem Fahrzeug aufruft kein Grund, über die A-X-T-Cross-SuperSUV’s der Marktbegleiter des japanischen Konzerns nachzudenken.

Bei dem Motor handelt es sich übrigens über eine gemeinschaftliche Entwicklung von Nissan, Renault und Mercedes. Es sieht so aus, als ob die Leute ihren Job verstehen, insbesondere mit dem tollen Doppelkupplungsgetriebe im Qashqai.

Abschließend noch ein paar Bilder vom “Dicken”:

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