Radtour Baarlo-Panningen-Neer

Diese Woche war leider überschattet von einem sehr traurigen Ereignis – wir mussten unsere kleine Somali-Katze Miranda mit nur knapp 11 Jahren über den Regenbogen gehen lassen 😢. Um uns auf etwas andere Gedanken zu bringen, haben wir heute mit unseren Rädern mal wieder eine unserer „Seelentouren“ unternommen.

Erneut begann unsere Tour in Baarlo, ein paar Kilometer südwestlich von Venlo. Dort ist nicht nur die Maas sehr reizvoll, sondern auch die Heldense Bossen, ein großes Waldstück zwischen Baarlo und der westlich gelegenen Stadt Helden. Wir hatten das große Glück, dass heute wenige Leute unterwegs waren und konnten so die Ruhe und den Frieden des Waldes in vollen Zügen genießen. Ziel war heute die kleine Nachbarstadt von Helden, Panningen.

Panningen haben wir vor einigen Jahren schon entdeckt, es ist eine wirklich schmucke, kleine Stadt, die für ihre Größe sehr viele Einkaufsmöglichkeiten und eine Unzahl an schönen Restaurants bietet. So etwas sucht man bei uns vergebens. Es gibt sogar einen Laden, in dem man die verrücktesten Karnevalskostüme erwerben kann. Die für unsere Radtouren unerlässlichen Drinks, Aperol Spritz und La Chouffe genossen wir im Tinus, einem typisch niederländischen „Eetcafé“. Zur allgemeinen Stabilisierung gab es neben den obligatorischen Drinks noch eine Portion Poffertjes, kleine Pfannkuchen.

Nach unserer Stärkung ging es weiter auf unserer Tour, die einen kleinen Schwenk nordwestlich von Panningen macht und dann durch den südlichen Teil der Heldense Bossen nach Neer führt. Dort machten wir einen kleinen Stopp an der Friedesse Molen, die seit unserem letzten Besuch sehr schön renoviert und instand gesetzt wurde. Ein lohnenswertes Ziel mit einem kleinen, feinen Restaurant.

Von Neer aus ging es weiter nach Kessel. Auf diesem Stück gibt es, wie in einem vorausgegangenen Bericht bereits geschrieben, mehrere Stellen, von denen man einen wunderbaren Panoramablick über die Maas hat. In Kessel ist immer ein Besuch bei Corneeltje Pflicht, ein kleiner Deko- und Brokanteladen auf dem Veerspad 1. Selbstredend, dass einige kleine Devotionalien für unseren Garten hier kurzfristig den Besitzer wechselten.

Von Kessel aus geht es weiter an der Maas zurück nach Baarlo. Dort ist uns in der kleinen Siedlung Oyen des Öfteren bereits ein alter Bauernhof mit Café aufgefallen, in dem es Boerenijs, Bauerneis gibt. Diesmal beschlossen wir, im Parkhoeve De Middelt Rast zu einzulegen und das Eis zu testen . Lange Rede, kurzer Sinn: unbedingt probieren! Witte Dame – weiße Dame, Vanilleeis mit Schlagsahne und Schokoladensoße. Schlagsahne frisch, Vanilleeis zum Niederknien und ein kleines Sternchen weniger für die Schokoladensoße – eine Prise zu wenig für,meinen Geschmack. Dennoch: 9 Punkte mit Sternchen. An dem Hof kann man sogar Boeregolf, also Bauerngolf spielen. Wir haben es schon mal live gesehen, schau Dir die Homepage an.

In Baarlo angekommen, ist wieder ein schöner und sehr entspannter Urlaubstag zu Ende gegangen, der sein Ziel erreicht hat: uns etwas abzulenken und die wunderschöne Natur zu genießen (und natürlich die beschriebenen Leckerigkeiten).

Wie immer, hast Du die Möglichkeit, Dir auf der Tourenkarte die GPX-Daten herunterzuladen um die Tour „nachzufahren“.

Hier findest Du den Startpunkt der Tour:

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Radtour Baarlo – Neer

Am Montag, den 16.06.2025 hatten wir eine Radtour unternommen, die uns in einem Flyer des Kreises Viersen empfohlen wurde und Rund um Kempen ging. Vielleicht lasse ich mich darüber mal in einem gesonderten Post aus, es war, sagen wir es mal höflich, nicht sehr inspirierend. Wenn die Routenbeschilderung einmal funktionierte, ging es in der Hauptsache über Wirtschaftswege durch eine Landschaft, die man mit dem Niederrhein typischerweise immer assoziiert: reizarm.

Da das Wetter am heutigen 17.06.2025 sehr verheißungsvoll aussah, planten wir eine Radtour an der Maas in den Niederlanden entlang. Wie bereits mehrfach geschrieben, ist Radfahren dort für typische Deutsche wie uns eine Reise auf einen anderen Stern.

Wir nutzen für unsere Routenplanung immer das Tool Routiq. Man kann sich bequem im Browser eine Tour „zusammenklicken“ und diese dann mobil in einer App auf dem Mobiltelefon nutzen – für ganz faule Leute sogar mit Navigation entlang der Knotenpunke des niederländischen Fietstoutenwerk. Um alle Funktionen nutzen zu können, bedarf es eines Abos, das überschaubare 9€ und irgendwas kostet. Mittlerweile haben wir einen ziemlich reichhaltigen Fundus an Touren zwischen Nijmegen und Maastricht in dieser App.

Heute entschieden wir uns für eine Tour, die wir schon zigmal gefahren sind, die uns jedoch immer wieder begeistert. Diese führt uns von Baarlo über die Maas nach Steyl, von dort über Belfeld und Reuver nach Beesel. Von dort ist es nicht weit nach Rijkel, wo man mit der Fähre „Vogelflucht“ nach Neer übersetzten kann. Kleiner Tipp: an der Friedesse Molen gibt es ein schönes, kleines Restaurant, an dem man wunderbar die Seele baumeln lassen kann.

Von Neer aus geht es weiter nach Kessel entlang der Maas. Dieses Stück ist für uns eines der schönsten Abschnitte entlang des Flusses und man hat von verschiedenen Punkten eine wunderbare Aussicht auf die tolle Landschaft. In Kessel gelangt man an prunkvollen Häusern entlang der Maas zum Kasteel De Keverberg. Immer einen Besuch wert ist auch Clevers Ijssalon in Kessel, wo es das beste Eis in Limburg gibt.

Von Kessel aus geht zurück zu unserem Ausgangspunkt, nach Baarlo. Zwischen Oyen und Baarlo hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Schleuse und das Stauwerk Peel en Maas, wo man zur allgemeinen Entspannung hervorragend Schiffe beobachten kann. Auch so etwas kann entschleunigen. In Baarlo gibt es einen schönen, kleinen Park am Kasteel D‘Erp, in dem man auch sehr schön einfach nur spazieren gehen kann. Empfohlen sei hier noch (erneut) ein Besuch im Café Centraal mit einem der schönsten Sonnenterassen in Limburg.

Dieses Café ist für uns exemplarisch, was die niederländische Provinz Limburg für uns ausmacht. Es ist dort sehr gastfreundlich, der Laden ist immer gut besucht, von jung bis alt, vom Sportverein bis zum Damenkränzchen und das zu jeder Uhrzeit. Egal, ob vormittags kurz vor zwölf, nachmittags um 16 Uhr oder abends. Man kann sich dort einfach hinsetzten und nur etwas trinken, eine Kleinigkeit zu Essen bestellen oder Feste feiern, alles zu moderaten Preisen. So etwas ist hierzulande leider äußerst selten zu finden. Alleine schon die Auswahl an Biersorten ist äußerst reichhaltig. Bei uns kriegste meistens nur eine Biersorte in den Kneipen und Restaurants, das andere ist Wischwasser a.k.a as Altbier. So einen Laden wie diesen gibt es nicht nur in Baarlo, sondern in fast jedem noch so kleinen Nest entlang der Maas. Die „Halbzeit“ unserer Tour lag in Beesel – ein wirklich kleines Nest zwischen Venlo und Roermond, ohne jetzt herablassend zu wirken. Selbst dort auf dem Marktplatz gab es drei Restaurants, wovon jedoch nur zwei geöffnet waren. Aus nostalgischen Gründen verschlug es uns ins Café Troubadour. Der gleichnamige Club in Los Angeles war der Ort, an dem Don Henley und Glenn Frey erstmals gemeinsam mit Linda Ronstadt aufgetreten sind, bevor sie die Eagles gegründet haben – als Eagles-Fan war das also ein Muss. Selbst hier, wie überall: Schöne Auswahl an Getränken, eine überschaubare Menukarte und freundliche Bedienung.

Für uns war diese knapp 32km lange Radtour wieder wie ein Urlaubstag von dem wir der Meinung sind, dass man ihn hierzulande nicht in einer derartigen Form genießen kann. Bei Radtouren wie diesen, die man sich anhand des Fietsrouten-Netzwerks zusammenstellen kann ist uns erneut aufgefallen, wie wenig wir uns auf den Autoverkehr konzentrieren mussten. Die Radwege verlaufen zu einem Großteil abseits der Straßen. Geht es dann tatsächlich über Straßen, wie an dem Stück zwischen Steyl und Belfeld, an dem der Radweg erneuert wird, dann kommt man mit der Straße und den Autos dank der tollen Radwege kaum in Berührung und wenn, sind hier die Prioritäten zu Gunsten der Radfahrer ganz klar geregelt.

„Funfact“ am Rande: Leider mussten wir auf dem Rückweg einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und die Niederlande über die A67/A40 verlassen. Auf der Hinfahrt bemerkten wir auf der Gegenfahrbahn zwischen Kaldenkirchen und Venlo-Ost bereits einen 5km langen Stau. Der Grund: pünktlich zum 40-jährigen Geburtstag des Schengener Abkommens, das Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der Europäischen Union obsolet machen soll, führte die Bundespolizei Grenzkontrollen durch, wobei der Verkehr zunächst einmal auf eine Spur reduziert wurde. Wir schauten uns im Auto nur entsetzt an: Ist das jetzt hiermit neue Schleuserroute für Flüchtlinge aus Afrika, Syrien oder Afghanistan??? Noch witziger war, dass bei unserer Abfahrt der Verkehrsfunk lediglich einen „Stau“ zwischen Venlo-Ost und Kaldenkirchen ansagte (die Kontrollen also immer noch im Gange waren) und auf der A67/A40 Eindhoven-Duisburg freie Fahrt war. Hat Herr Dobrindt hier nicht genügend Bundespolizisten aufbieten können? Eine Lachnummer!

Hier findest Du den Startpunkt der Tour:

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Radtour Velden Lottum Arcen

Bei prächtigem Wetter habe wir heute zum ersten Mal mit Freunden eine unserer Lieblingstouren gefahren.
Startpunkt ist Velden, ein nördlicher Vorort von Venlo. Von dort erreicht man nach wenigen hundert Metern die Fähre über die Maas nach Grubbenvorst. Da wir gerade erst gestartet waren, fiel ein Besuch beim dortigen Clevers Ijssalon leider aus.

Die nächste Station war einer unserer Seeelenorte, das Kasteel Kaldenbroek zwischen Grubbenvorst und Lottum. Augenscheinlich gibt es in dem kleinen Restaurant einen neuen Pächter, der leider auf die ayurvedischen Snacks seines Vorgängers verzichtet, was dem Ort jedoch keinen Abbruch tut.

Nächster Stopp war das Rozendorp Lottum. Am Ortseingang trifft man auf die Houthuizer Molen, eine Mühle aus dem Jahr 1800, die man auch besichtigen kann und wo man einiges aus der Geschichte der Mühle und des Ortes Lottum lernen kann. Im Sommer sehr empfehlenswert und lehrreich ist der Rozenhof Lottum, wo man um diese Zeit prächtige Rosen bestaunen kann.

Weiter geht es an der Maas entlang nach Broekhuizen. Von dort aus geht es mit der Fähre in Richtung Arcen. Wer durstig ist, sollte in der dortigen Hertog Jan Brauerei einkehren. Man kann der Radroutenbeschilderung nach Arcen folgen, der Weg ist jedoch relativ unspektakulär. Interessanter ist ein kleiner Weg, der zuvor entlang der Maas abgeht. Arcen ist ein touristisches Zentrum nördlich von Venlo, an sonnigen Wochenden wie diesem ist es dort oft sehr voll. Es gibt dort viele schöne Lokale und Eisdielen mit Terassen zur Maas hinaus. Ein weiteres touristisches Highlight sind die Schloßgärten am Ortsausgang von Arcen.

Von Arcen erreicht man entlang der N271 und Ausläufern der Maasduinen die Ortschaft Lomm. Von dort kann man entlang der Maas zurück nach Velden gelangen. Da wir gut in der Zeit lagen, fuhren wir durch das Ravenvennen und die Schandelsosche Heide zurück nach Velden.
Gut einkehren kann man im Café de Sport, wo es zur körperlichen und seelischen Stabilisierung Lindeboom Radler, Eiscafé und Limburgse Vlaaj gab. Das ist eine der Kneipen, die wir an den Niederlanden so lieben, und die es hier kaum gibt. Gute Auswahl an Getränken, überschaubare Speisekarte, freundliche Bedienung und alles zu moderaten Preisen.

Hier findest Du den Ausgangspunkt unserer Tour, ein kleiner kostenfreier Parkplatz am Schandeloseweg in Velden:

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Radtour Tegelen-Steyl-Venlo

Ein Tag Urlaub, wie der 1.Mai 2025 beginnt knapp 500 Meter vom Parkplatz Plankenheide nahe des Krickenbecker Schlosses in der Nähe von Nettetal. Dort gelangt man in die Groote Heide, eine Heidegebiet nordöstlich der Stadt Venlo. Durch die schöne Heidelandschaft und Wälder passiert man den alten Grenzübergang Schwanenhaus/Keulse Barriere. Von dort gelangt man zu einer Abtei in der Ulingsheide.  Das dortige Restaurant Oelespot mit seiner schönen Terrasse lädt zum Verweilen ein.

Von dort aus streift man Tegelen und gelangt entlang kleiner Seen und schöner Waldwege nach Steyl an der Maas. Sehenswert ist dort der Klostergarten im Jochumshof

Mit der Fähre über die Maas erreicht man das Kasteeldorp Baarlo. Wir verliessen die ursprünglich geplante Route und machten einen Abstecher in den Ort. Auch hier gibt es einen wunderschönen Ort, an dem man verweilen kann, das Café Centraal mit einer der schönsten Terrassen in Limburg. Da wir Hunger auf etwas typisch niederländisches hatten, verschlug es uns zu Lekkerbek. Dort gibt es eine riesige Auswahl an Fritten und Frikandeln, also ziemlich nahrhafte Kost für eine Radtour.

Um auf unsere ursprünglich geplante Tour zu kommen, verließen wir Baarlo wieder Richtung Fähre und bogen kurz davor Richtung Blerick ab. Vorbei an der Maas gelangt man zunächst nach Hout Blerick und kann die eine oder andere Villa mit wunderbarem Blick auf die Maas bewundern. Über Blerick entlang der Maas gelangt man nach Venlo und überqueert hier die den Fluß.

Mit dem Rad durch die Stadt? Ja, in den Niederlanden kein Problem, es sind hier nur wenige Kilometer. Diese wenigen Kilometer bieten dem Radfahrer jedoch mehr Komfort wie deutsche Städte Krefeld, Mönchengladbach, Neuss & Düsseldorf zusammen! Entlang der Innenstadt und des Bahnhofes gibt es gar zweispurige Radwege. 

Hatte Venlo in den 70er und 80er Jahren ein ziemliches „Schmuddelimage“, so hat sich hier im Laufe der Zeit einiges getan. Venlo ist zwar immer noch haufenweise von Deutschen bevölkert, ein Großteil der Besucher kommt aus der Region, in der das Steigerlied die Nationalhymne ist und Schalke 04 Kirchenstatus hat. Dennoch ist es einen Besuch wert und bietet mehr empfehlenswerte Gastronomie als oben genannte Städte.

Wir verlassen nun Venlo in östlicher Richtung – hier geht es tatsächlich ein wenig bergauf an schmucken, kleinen Häusern und prächtigen Villen Richtung Groote Heide. Von dort aus erreichen wir nach einer wunderschönen Radtour den Parpklatz Plankenheide, den Ausgangspunkt unserer Tour.

Für uns beginnt nach dem passieren der deutsch-niederländischen Grenze Richtung Westen an solchen Tagen immer ein kompletter Urlaubstag, mit dem sofort Erholung einsetzt, auch wenn es nur wenige Stunden und knapp 30 km auf dem Fahrrad sind. Für Radfahrer beginnt hier ein Paradies, die Menschen sind alle wesentlich freundlicher und entspannter und die Städte und Dörfer machen einen wesentlich gepflegteren Eindruck als hierzulande. Zudem finden wir die Landschaft und die Radwege entlang der Maas sehr reizvoll.

Durch das hervorragende Radwegnetz mit seinen Knotenpunkten kann man sich hier auf das wesentliche konzentrieren – die wunderschöne Landschaft und die schönen Orte und Städte.

Hier findest Du den Ausgangspunkt der Tour, den Parkplatz Plankenheide.

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Radtour Horn -Thorn

Nach den wettermäßig überschaubaren Ostertagen bot das letzte Aprilwochenende frühlingshafte Sonnentage. Zeit, unsere Fahrräder auf das Auto zu packen und eine unserer Lieblingsrouten entlang der Maas in den Niederlanden zu fahren.
Die Route führt von Horn westlich von Roermond über Beegden, den Boschmolenplas nach Thorn und entlang der Maas über Heel zurück nach Horn.

Startpunkt ist der Parkplatz am Raadhuisplein an der Kirche in Horn. Von dort geht es durch die Beegderheide vorbei am See De Lange Vlieter am Ferienresort Boschmolenplas. Dort kommt man an einer Straße aus, die die Orte Heel und Panheel verbindet und man hat eine schöne Aussicht auf einen Yachthafen. Vor Jahren gab es dort eine Freifläche mit einer Bank, an der wir Picknick gemacht hatten. Die Bank ist leider weg, doch dafür begrüßt uns hier das „Fietscafé De Tump“. Es ist ein wunderbares kleines Café mit vielen Sitzgelegenheiten, die einen Ausblick auf den Yachthafen bieten. Wir haben hier wieder einen kleinen Seelenort gefunden, der uneingeschränkt zum Verweilen einlädt. Ein Ort, den man hierzulande selten findet.

Weiter geht es nun Richtung Panheel und durch das Meggelveld nach Thorn, het witte stadje , die weiße Stadt. Die Stadt Thorn, die seit 2007 zur Gemeinde Maasgouw gehört, geht aus einer Benediktienerabtei um 975 n.Chr. hervor. im Jahr 1794 wurde Thorn durch die Franzosen besetzt, die eine Fenstersteuer einführten, die sich nach der Größe der Fenster berechnete. Um hier Steuern zu sparen, mauerten die Einwohner die Fenster mit Steinen aus der alten Abtei zu. Damit das nicht weiter auffiel, tünchten sie ihre Häuser mit weißer Farbe. Daher rührt der Name der Stadt. Auch heute noch sind die meisten Häuser weiß, in der Altstadt haben 105 Bauwerke den Status eines Rijksmonument zugesprochen bekommen.

Weiter geht es aus Thorn heraus zu den Kasteelhoeve De Groote Hegge, einer sehr schönen Event-Location in den Park Maasresidence Thorn, einen neu angelegten Ferienpark mit Bootshafen und vielen Freizeitmöglichkeiten. Von dort aus gelangt man nach Wessem mit seinen vielen Bootswerften. Hier und da trifft der Blick auf einige äußerst ambitionierte Yachte, sowohl preislich als auch von der Größe.

Weiter geht es über Pol und die Schleuse Oosen entlang der Maasplassen langsam zurück Richtung Horn. Wer mag, macht kurz vor Horn noch einen Abstecher nach De Weerd am Noorderplas mit seinen vielfältigen Wassersportmöglichkeiten. Wer nach dieser Tour ein Eis verdient hat, kehrt bei Clevers in De Weerd ein und genießt das beste Eis Limburgs mit einer unvergleichlichen Aussicht auf den See, besonders empfehlenswert zum Sonnenuntergang!

Auf der folgenden Karte findest Du den Startpunkt der Tour, den Raadhuisplein in Horn. Vor der Kirche gibt es einen kleinen, kostenfreien Parkplatz.

Darunter findest Du die Tour und die entsprechenden Kontenpunkte des niederländischen Radknotenpunktenetzes.

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Interclassics 2025

Die Interclassics in Maastricht feierten mit ihrer Veranstaltung vom 16. Januar bis 19.Januar 2025 in diesem Jahr ihr 30.Jubiläum. Mehr als 40.000 Besucher kamen in die Messehallen des MECC und konnten ca. 800 klassische Fahrzeuge auf 35.000 qm Fläche bewundern. In den Niederlanden und in Belgien haben einige klassische Fahrzeuge die Kriegs- und Nachkriegswirren überstanden und sind fast ausschließlich bei diesem Ereignis zu sehen.

Da die Messe immer im Januar stattfindet, ist es auch immer so etwas wie ein Auftakt in die kommende Oldtimersaison. Die Interclassics gehören zu den kleineren Veranstaltungen, haben jedoch immer eine ganz besondere Atmosphäre. Die ausstellenden Oldtimerhändler kamen, wie in den Jahren zuvor, nicht ausschließlich aus den Benelux-Staaten, sondern auch aus Deutschland, Frankreich und einigen weiteren europäischen Ländern.

Im Rahmen der diesjährigen Sonderausstellung, zu der die Besucher die beliebtesten Fahrzeuge wählen konnten, gab es sogar einen Aston Martin DB5, besser bekannt als Dienstfahrzeug von James Bond.

Hier siehst Du einige Highlights der 30. Interclassics:


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Campus Culture

Der Titel mag vermutlich etwas verwirren, es geht hier nicht um Universitäten oder das “lustige” Studentenleben sondern, wie könnte es anders sein, um Oldtimer.
Es handelt sich um ein Treffen historischer Fahrzeuge, ausgerichtet vom Automobil- und Motorsport – Club Krefeld 1921 e.V. auf dem Campus in Krefeld-Fichtenhain.

Der Campus Fichtenhain wurde um 1905 als erste „Rheinische Provinzial-Fürsorgeerziehungsanstalt“ für schwer erziehbare Knaben konzipiert. Die meist zweigeschossige Backsteinbauten sind dabei um eine zentrale Grünfläche gebaut worden. 1997 erwarb die Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG das gesamte Areal vom Landschaftsverband Rheinland, mit dem langfristigen Ziel, es in einem Gewerbepark für Büronutzung umzufunktionieren. Die Gebäude des Campus Fichtenhain stehen unter Denkmalschutz. Der Campus Fichtenhain wurde als Modellprojekt zur Nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung seitens des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Bitter CD

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diese Veranstaltung leider bis dato nicht kannte. Diese wurde uns empfohlen von einer Mitarbeiterin der Kleinschen Buchhandlung in Krefeld. Ihr Mann war dort mit einem Bitter CD in makellosem Zustand vertreten. Der Bitter CD war ein Sportcoupé auf der Basis des Opel Diplomat B und einem Chevrolet 5,4 Liter V-8 Motor, allerdings nicht in der amerikanischen Version, sondern in der Bearbeitungsstufe, die auch im großen Opel Diplomat eingesetzt wurde. Er hatte eine Leistung von 230 PS.

Es gibt einige Oldtimerveranstaltungen in unserer Region, aber es ist immer wieder erstaunlich, dass man, wie auf dieser Veranstaltung auch, Fahrzeuge trifft, die man zuvor nicht gesehen hat (oder im schlimmsten Fall nicht wahrgenommen hat).
In der unten stehenden Galerie zeige ich Dir eine kleine Auswahl der teilnehmenden Fahrzeuge.


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650 Jahre Krefeld

Im Jahr 2023 feiert unsere Nachbarstadt Krefeld ihren 650. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es vom 30.September bis 03.Oktober eine „leuchtende Zeitreise“, die auf die Fassade des Rathauses projiziert wird.

Der rund 15-minütige Film erzählt die Krefelder Historie von der Stadtgründung im Jahr 1373 bis in die Gegenwart. Die Show wird täglich zwischen 18.30 und 22.00 Uhr vorgeführt, der Eintritt auf dem Von Der Leyen Platz ist frei.

Anbei ein paar Aufnahmen dieser spektakulären Veranstaltung:

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Classic Days 2022

Nach zwei Jahren Pause auf Grund der Corona-Pandemie war es nun endlich wieder soweit. Am 05.August 2022 gingen die Classic Days wieder an den Start.

Seit dem Jahr 2006 haben sich die Classic Days zu einem führenden Festival für „Culture und Motoring-Lifestyle“ in Europa entwickelt.

Als stilsichere Kulisse trug bisher immer Schloss Dyck in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Jüchen, grob zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach gelegen, bei.

Im Januar 2022 platzte dann die Bombe: Schloß Dyck stand nicht mehr als Austragungsort der Classic Days 2022 zur Verfügung! Dem Vernehmen nach bestand mit der Stiftung Schloss Dyck keine Einigkeit über die Fortführung des Festivals.

Neuer Austragungsort der Veranstaltung ist in diesem Jahr der Parkplatz P1 auf dem Düsseldorfer Messegelände, von den Veranstaltern auf Grund der dort gepflanzten 1.500 schattenspendenden Bäume in „Green Park“ umgetauft.

Kann das gut gehen? 

Ein Festival klassischer Automobile auf einem Retorten-Gelände anstatt auf historischem Terrain?

Die Verkehrsanbindung ist exzellent, es steht eine unüberschaubare Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung und es gibt eine Rennstrecke, die auf dem ganzen Gelände sehr gut einsehbar ist.

Die Veranstalter haben sich alle Mühe gegeben. Die Organisation war sehr gut gelungen. Es gab weder Wartezeiten bei der Zufahrt zu den Parkplätzen noch am Eingangsbereich auf das Festivalgelände. Bei erwarteten 7.000 teilnehmenden klassischen Automobilen und 50.000 Besuchern gewiß keine triviale Aufgabe!

Doch wie wirkt ein derartiges Festival, welches bis dato immer vor einer stilvollen Kulisse stattfand, wenn es auf ein künstlich angelegtes, vollkommen geometrisches Gelände verlegt wird?

Leider muss man sagen, dass hier eine gehörige Portion Charme der vergangenen Jahre unwiederbringlich verloren gegangen ist.

Weiterhin stellt es sich als extrem störend heraus, dass das komplette Gelände an der Einflugschneise zum Flughafen Düsseldorf liegt. Dadurch ergibt sich eine nicht zu unterschätzende Geräuschkulisse, die mit dem „normalen“ Motorenlärm (wegen dessen man sich unter anderem dort hin begibt) leider nichts zu tun hat. Das mindert in einem nicht unerheblichen Maß die Freude an diesem Ereignis!

Es gibt leider auch wirklich keinen Ort, an dem man sich zurückziehen kann und von dem ganzen Lärm wenig bis gar nichts mitbekommt. Das war in Schloß Dyck anders; man konnte sich in den weitläufigen Park zum stilechten Picknick zurückziehen und später weiter über das Festivalgelände flanieren.

Vor der historischen Kulisse des Schloss Dyck hatte man immer den Eindruck, in eine Zeit zurückversetzt zu werden, in der Leute wie Juan Manuel Fangio, Stirling Moss, Wolfgang von Trips, Hans Herrmann, Nikki Lauda oder Jochen Rindt in ihren Renn-Overalls im Fahrerlager erscheinen und in ihre Fahrzeuge steigen. Diese Atmosphäre der Leichtigkeit längst vergangener Tage fehlt leider.

Weiterhin war auch das britische Auktionshaus Coys in diesem Jahr nicht bei den Classic Days vertreten, welches immer seine ganz eigenen Note mitbrachte. Vermutlich auf Grund des Brexits wird es nicht ganz trivial sein, „mal eben“ mit 50-80 Nobelkarossen in die EU einzureisen und diese hier womöglich noch zu verkaufen. 

Das war bei den vergangenen Classic Days gewiß einfacher …

Mit Sicherheit sind die Classic Days immer noch ein Ereignis, jedoch wird man das Gefühl nicht los, dass das Angebot an klassischen Fahrzeugen in den Jahren zuvor vielfältiger war. Mir kam es vor, als ob insbesondere bei den Marken Alfa Romeo und Ferrari die Anzahl der Fahrzeuge erheblich geringer war als in den Vorjahren.

Auch VW als Deutschlands größter Autokonzern war meiner Ansicht nach schwach vertreten, insbesondere, wenn man an 2019 denkt, wo es ein schönes Portfolio an Fahrzeugen von VW do Brasil gab.

Dennoch gibt es meiner Meinung nach in Deutschland kein anders Festival, auf dem man auf so vielfältige Weise die Schönheit klassischer Automobile bewundern kann.

Hier ein paar Eindrücke vom 05./06.August 2022:

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Kirschblüte in Krefeld

Der Winter scheint vorbei zu sein und langsam hält der Frühling Einzug in unsere Gefilde.
Untrügliches Anzeichen dafür ist die Kirschblüte.

Auch in einer großen Stadt wie Krefeld gibt es das ein oder andere Kleinod, was sich diesbezüglich bewundern läßt, und zwar am Alexanderplatz.
Wer jetzt hier an den großen Platz in der noch größeren Bundeshauptstadt denkt, ist schief gewickelt.
Auch Krefeld hat seinen Alexanderplatz, viel kleiner, viel beschaulicher und um diese Jahreszeit voller Kirschblüten.

Wer das ganze, wie ich gerne fotografiert, dem sei die frühe Stunde ans Herzen gelegt. Zum Ersten wegen des Lichtes und zum Zweiten wegen der Menschenmenge. Zwischen 09:00 und 10:00 Uhr ist hier auch an sonnigen Tagen wenig bis gar nichts los. Später kommt dann die Zunft der Selfie-Profis und Hardcore-Instagrammer, sowie die Hobby-Handyfotografen und es ist nicht mehr so ruhig.

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