Radtour Baarlo-Panningen-Neer

Diese Woche war leider überschattet von einem sehr traurigen Ereignis – wir mussten unsere kleine Somali-Katze Miranda mit nur knapp 11 Jahren über den Regenbogen gehen lassen 😢. Um uns auf etwas andere Gedanken zu bringen, haben wir heute mit unseren Rädern mal wieder eine unserer „Seelentouren“ unternommen.

Erneut begann unsere Tour in Baarlo, ein paar Kilometer südwestlich von Venlo. Dort ist nicht nur die Maas sehr reizvoll, sondern auch die Heldense Bossen, ein großes Waldstück zwischen Baarlo und der westlich gelegenen Stadt Helden. Wir hatten das große Glück, dass heute wenige Leute unterwegs waren und konnten so die Ruhe und den Frieden des Waldes in vollen Zügen genießen. Ziel war heute die kleine Nachbarstadt von Helden, Panningen.

Panningen haben wir vor einigen Jahren schon entdeckt, es ist eine wirklich schmucke, kleine Stadt, die für ihre Größe sehr viele Einkaufsmöglichkeiten und eine Unzahl an schönen Restaurants bietet. So etwas sucht man bei uns vergebens. Es gibt sogar einen Laden, in dem man die verrücktesten Karnevalskostüme erwerben kann. Die für unsere Radtouren unerlässlichen Drinks, Aperol Spritz und La Chouffe genossen wir im Tinus, einem typisch niederländischen „Eetcafé“. Zur allgemeinen Stabilisierung gab es neben den obligatorischen Drinks noch eine Portion Poffertjes, kleine Pfannkuchen.

Nach unserer Stärkung ging es weiter auf unserer Tour, die einen kleinen Schwenk nordwestlich von Panningen macht und dann durch den südlichen Teil der Heldense Bossen nach Neer führt. Dort machten wir einen kleinen Stopp an der Friedesse Molen, die seit unserem letzten Besuch sehr schön renoviert und instand gesetzt wurde. Ein lohnenswertes Ziel mit einem kleinen, feinen Restaurant.

Von Neer aus ging es weiter nach Kessel. Auf diesem Stück gibt es, wie in einem vorausgegangenen Bericht bereits geschrieben, mehrere Stellen, von denen man einen wunderbaren Panoramablick über die Maas hat. In Kessel ist immer ein Besuch bei Corneeltje Pflicht, ein kleiner Deko- und Brokanteladen auf dem Veerspad 1. Selbstredend, dass einige kleine Devotionalien für unseren Garten hier kurzfristig den Besitzer wechselten.

Von Kessel aus geht es weiter an der Maas zurück nach Baarlo. Dort ist uns in der kleinen Siedlung Oyen des Öfteren bereits ein alter Bauernhof mit Café aufgefallen, in dem es Boerenijs, Bauerneis gibt. Diesmal beschlossen wir, im Parkhoeve De Middelt Rast zu einzulegen und das Eis zu testen . Lange Rede, kurzer Sinn: unbedingt probieren! Witte Dame – weiße Dame, Vanilleeis mit Schlagsahne und Schokoladensoße. Schlagsahne frisch, Vanilleeis zum Niederknien und ein kleines Sternchen weniger für die Schokoladensoße – eine Prise zu wenig für,meinen Geschmack. Dennoch: 9 Punkte mit Sternchen. An dem Hof kann man sogar Boeregolf, also Bauerngolf spielen. Wir haben es schon mal live gesehen, schau Dir die Homepage an.

In Baarlo angekommen, ist wieder ein schöner und sehr entspannter Urlaubstag zu Ende gegangen, der sein Ziel erreicht hat: uns etwas abzulenken und die wunderschöne Natur zu genießen (und natürlich die beschriebenen Leckerigkeiten).

Wie immer, hast Du die Möglichkeit, Dir auf der Tourenkarte die GPX-Daten herunterzuladen um die Tour „nachzufahren“.

Hier findest Du den Startpunkt der Tour:

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Pride Month – jeder Jeck ist anders

Allerorten wird darüber berichtet, dass im Juni „Pride Monat“ ist. Doch was ist das überhaupt, selbst Menschen meiner Generation scheinen damit bisweilen überfordert zu sein …

Der Pride Month ist ein jährlich im Juni stattfindender Monat, in dem die LGBTQIA+-Community (Lesbisch, Schwul, Bi, Trans, Queer, Intersex, Asexuell und andere) gefeiert wird. Der Pride Month erinnert an die Stonewall-Aufstände in New York City im Juni 1969. Damals wehrten sich queere Menschen, vor allem trans Frauen und queere People of Color, gegen Polizeigewalt und Diskriminierung – ein Wendepunkt in der LGBTQIA+-Bewegung. Während des Monats finden Paraden, Veranstaltungen, Workshops, Ausstellungen und Demonstrationen statt. Sie zeigen die Vielfalt der queeren Community und machen auf bestehende Probleme aufmerksam.

Pride ist nicht nur eine Feier, sondern auch ein Protest. Der Monat lenkt die Aufmerksamkeit auf Themen wie:

  • Diskriminierung und Gewalt gegen queere Menschen
  • Ungleiche rechtliche Behandlung
  • Queere Rechte weltweit Gesundheit und Aufklärung

Ein zentrales Symbol ist die Regenbogenflagge, die Vielfalt und Stolz repräsentiert. Quere Menschen werden auch heute noch in vielen Ländern unterdrückt, diskriminiert oder sogar verfolgt werden. Der Pride Month ist ein Zeichen für Gleichberechtigung, Freiheit, Liebe und Menschlichkeit – für alle.

Ehrlich gesagt, tue ich mich ein wenig schwer damit. Wir sind damals in den 80er Jahren mit Leuten groß geworden, die schon damals nicht in die Zeit gepasst haben. Bei Boy George und Grace Jones war es schon damals schwierig, sich auf ein Geschlecht festzulegen, Freddie Mercury war stockschwul, die Pet Shop Boys waren und sind stockschwul, Madonna hat Britney Spears später auf offener Bühne einen Zungenkuss gegeben und Alison Moyet war definitiv „oversized“ und Bronski Beat haben uns von einem Kleinstadtjungen vorgesungen. Das alles war uns zur damaligen Zeit alles herzlich egal, wir haben diese Leute gefeiert, sie waren Idole und niemand aus unserer Generation kam auf die Idee, sich über diese Menschen abschätzig zu äußern. Für uns war das alles ziemlich normal.

Für mich ist und bleibt es unverständlich, warum man für so etwas heute mit einer bunten Fahne auf die Straße gehen muss. Vermutlich bin ich als Flüchtlingskind rheinischer Herkunft etwas verblendet. Hier, im Rheinland hat sich seit der Römerzeit alles getroffen, was es in Europa gab. Keltische Legionäre, griechische Ärzte, schwedische Reiter, französische Schauspieler und graubündner Landsknechte. Die haben sich hier alle gerauft, gesofffen und Kinder gezeugt. Als Napoleon das Rheinland besetzte, durften sich gar Juden, Protestanten und Polen hinzugesellen!

Mir ist es, ehrlich gesagt, vollkommen gleichgültig, wo jemand herkommt, welchen Gott er anbetet und ob er nur Jungs mag, sie nur Mädels mag und ob jemand dabei ist, der selbst nicht weiß, was er ist. Mir ist es auch herzlich egal, ob ein Kind zwei Väter oder zwei Mütter hat. Ich halte es da mit Ian Fraser „Lemmy“ Kilmister, dem Gründer von Motörhead: Entweder, Du bist ein Arschloch oder keins. So einfach ist das.

Wenn Menschen heute mit bunten Fahnen auf die Straße gehen, weil man sie für abnormal oder gefährdend hält, schwillt mir der Kamm, auch aus oben genannten Gründe aus meiner Jugend. Da sollen queere Menschen aus der US-Army ausgeschlossen werden, in Ungarn werden queere Veranstaltungen verboten, weil sie angeblich Kinder gefährden, die Weinkönigen Julia Klöckner untersagt Bundestagsbeamten, in ihrer Funktion als Amtsträger an queren Veranstaltungen teilzunehmen und in Bad Freienwalde können rechte, kognitiv teilmöblierte Gesellen einfach auf einer queeren Veranstaltung um sich prügeln, ohne dass es in der Kommunalverwaltung selbst Amtsträger irgendwie besonders interessiert.

Laut unserem Grundgesetz ist jeder Mensch gleich und als solcher zu behandeln. Jeder Mensch sollte ein Platz in unserer Gesellschaft haben. Darauf sollten wir stolz sein, nicht darauf, dass wir beispielsweise reinerbig von einem deutschen Schäferhund abstammen – das ist keine Leistung. Und wer hier seinen Platz noch nicht gefunden hat, dem sollten wir helfen, diesen zu finden.

Ich stelle mir bisweilen meine kleine Welt ohne diese Menschen vor, oder ohne „Männer mit braunen Augen und mit schwarzem Haar“ – da ist nichts mehr bunt, höchstens monochrom, im Zweifel „Zappenduster“, wie man hier im Rheinland sagt. Jeder Jeck is anders.

“Jede Jeck is anders” ist eine kölsche Redewendung, die bedeutet: „Jeder Narr ist anders” oder “Jeder Verrückte ist anders”. Es ist ein Ausdruck von Toleranz und Akzeptanz, der besagt, dass jeder Mensch einzigartig ist und seine eigenen Macken und Marotten hat. Es ist ein Teil des “Kölschen Grundgesetzes”, welches die kölsche sowie die rheinische Mentalität und Lebensart beschreibt. Und zu dieser Mentalität gehört in meiner Welt auch eine bunte Fahne.

… und bitte erzählt mir jetzt nicht, dass ein Mann mit Rock, ’ne Frau mit Bart oder jemand, der nicht weiß, was er/sie/es ist, gefährlich ist! Die Welt geht nicht an solchen Menschen zu Grunde, sondern an alten Männern in Nadelstreifenanzügen.




Oldtimertreffen in Krefeld

In den Sommermonaten findet regelmäßig ein Treffen klassischer Automobile an der Krefelder Rennbahn statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den Oldtimerfreunden Egelsberg. Der Eintritt für Besucher ist grundsätzlich frei.

Ich besuche die Veranstaltung mittlerweile mit einem Freund gemeinsam seit nunmehr acht Jahren. Neben alten Bekannten, die meistens zu jedem Treffen anreisen gibt es immer wieder Fahrzeuge, die wir dort selten oder nie gesehen haben. Leicht und zwanglos kommt man mit einigen Besitzern der klassischen Automobile ins Gespräch und erfährt oftmals Geschichten über die entsprechenden Fahrzeuge, die man so nicht kennt oder noch nicht gehört hat.

Leider war am heutigen Tag nicht der gewohnte Betrieb, trotz oder wegen des Wetters. Das Thermometer hat bereits kurz nach 11:00 Uhr an der 30-Grad Marke gekratzt. Klimaanlagen waren in den Zeiten, aus den die Automobile stammen, ein nahezu unbezahlbarer Luxus. Nichtsdestotrotz haben wir wieder ein seltenes Fahrzeug entdeckt, das wir zuvor noch nicht auf einer Automobilausstellung gesehen hatten: Eine Fiat 2300 Limousine, die in den Jahren 1961-1968 hergestellt wurde und äußerst selten ist.

Das Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn hat immer eine sehr schöne Atmosphäre, da es hier sehr überschaubar ist. Für das leibliche Wohl ist auch immer gesorgt, es ist bei jeder Veranstaltung ein kleiner Pavillon vor Ort, an dem es eine Vielzahl an Getränken und kleinen Snacks gibt. Und bisweilen kommt es dort schon einmal vor, dass Promis wie der TV-Moderator und Oldtimerfreund Horst Lichter neben Dir sitzt …


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Lineare Profile in Lightroom

Was zum Geier sind denn nun wieder „lineare Profile“? Ist das jetzt ein neuer Trick, um bei Tinder bessere Matches zu erhalten?

Gewiß nicht, ich bin in der komfortablen Situation, Tinder nicht benutzen zu müssen. Lieber bin ich mit meiner besseren Hälfte unterwegs, fotografiere viel und danach hat sie Ruhe vor mir, da ich meine Fotos „entwickle“.

Bei einer Digital-Kamera, gibt es, wie im echten Leben auch, zwei Möglichkeiten. Du stellst die Kamera so ein, dass sie Dir ein fertiges *.jpg, also JPEG erstellt. Das ist ein fertig entwickeltes Bild, das Du sofort von der Kamera in Deinen Facebook-, Instagram-, oder sonstwas-Stuhlkreis posten kannst. Die zweite Möglichkeit ist, im Rohdatenformat zu fotografieren. Die Datenmenge ist erheblich größer und Du brauchst einen sog. RAW-Konverter. In meinem Fall ist das Adobe Lightroom, Deiner Kamera wird in aller Regel auch ein Programm des Herstellers zu diesem Zweck beiliegen. Ich kenne jedoch kaum Leute, die damit arbeiten. Lightroom ist quasi der Standard hier, genau so wie Microsoft Word für Texte.

RAW-Dateien sind grundsätzlich nicht anschaubar, da nur eine riesige Zahlenkolonne. Über einen sog. RAW-Konverter werden sie erst am Bildschirm sichtbar und bearbeitbar dargestellt. Beim Mac ist das alles schon an Bord, bei Windows bedarf es da eines Zusatzprogramms. Mangels Win-Rechner in meinem Besitz und Kenntnisse über das dort verwendete Betriebssystem muss ich hier jetzt leider mit weiteren Erklärungen passen.

Adobe Lightroom hat einen eingebauten RAW-Konverter, der das Bild im Programm nun bearbeitbar darstellt. Man kann viele Regler hin- und herschieben, Belichtung und Kontrast ändern und an den Farben herumspielen. Dabei geht es hier zunächst gar nicht.

Um das Bild in Lightroom darzustellen, bedarf es eines Profils für die entsprechende Kamera, da jeder Sensor, einfach gesagt, Licht und Farben anders interpretiert. Adobe tut sich jedoch , sagen wir es mal höflich, schwer, Profile unterschiedlicher Kamerahersteller zu implementieren. Canon-Benutzer können seit 2018 ein Lied davon singen. Standardmäßig wählt Lightroom bei der Bearbeitung das Profil „Adobe Farbe“ aus – ein generelles, nicht-lineares Profil von Adobe.

Das Problem ist, dass in diesem Profil schon Bearbeitungen „eingebaut“ sind, die das Bild auf den ersten Blick gefälliger machen; sie haben viel Kontrast und gesättigte Farben. Das ist jedoch nicht jedermanns Sache, insbesondere, da die Regler in Lightroom, auf diesem Profil aufbauen.

Zur Verdeutlichung hier zwei Tonwertkurven, links das lineare Profil, rechts das nicht-lineare Profil. Der linke untere Bereich stellt die Farbe schwarz dar, der rechte obere Bereich die Farbe weiß.

Lineare Tonwertkurve

Nicht-lineare Tonwertkurve

Wünschenswerter ist natürlich ein Profil, dass keinerlei Bearbeitungen an Kontrast und Tonwert der Aufnahmen enthält. Was tut man nun, wenn man kein lineares Profil des Kameraherstellers vorliegen hat. Brauchen ist nicht haben …

Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die einfache Methode ist, sich ein entsprechendes Profil zu besorgen. Es gibt ein Linear Profile Repository, aus dem man sich zu fast allen gängigen Kameras lineare Profile herunterladen kann. Wie man diese in Lightroom/Camera RAW installiert, wird in folgendem Video erklärt:

Die zweite, etwas unkomfortablere, aber ergiebigere Möglichkeit ist, sich selbst ein lineares Profil zu erstellen. Dazu muss man sich bei Abobe den DNG-Editor herunterladen. Dort lädt man eine RAW-Datei der betreffenden Kamera ein und erstellt ein lineares Profil. Wie das genau funktioniert und was es zu beachten gilt, erklärt dieses Video:

Die erste Verwendung eines linearen Profils mag zunächst etwas ernüchternd sein; unten siehst Du einen Bildvergleich – links das Adobe Farbe-Profil und rechts das lineare Profil, beides zunächst mit automatischen Einstellungen. Im Bild darunter (auch das Titelbild dieses Beitrages) siehst Du ein lineares Profil, was mit den Reglern in Lightroom in Richtung eines Kodak Ektar 100 bearbeitet wurde. Dieser Film eignet sich besonders für Landschaftsaufnahmen.

links Abobe Farbe-Profil / rechts lineares Profil

Die Unterschiede scheinen auf den ersten Blick marginal zu sein, jedoch lassen sich die Regler in Lightroom wesentlich nuancierter und effektiver einsetzten, da sie in diesem Falle nicht „gegen“ ein Profil arbeiten müssen, das von Haus aus in den Tiefen sehr kontrastreich ist, in den hellen Bereichen jedoch kontrastärmer ist..

Mit einem linearen Profil sehen die Bilder am Monitor zunächst sehr ungewohnt, kontrastarm, bzw. flau aus. Beim Adobe-eigenen Profil sieht das zunächst etwas gefälliger aus, da in diesem Profil, wie bereits weiter oben erwähnt, Bearbeitungen enthalten sind. Das mag gefallen oder auch nicht.

Durch die Anwendung eines linearen Profils kann man nun sämtliche Pixel der Rohdatei von Grund auf bearbeiten. Ein lineares Profil erlaubt es dem Fotografen somit, eine Stufe weiter zurück in der freien Bildgestaltung zu gehen.

Der wichtigste Vorteil eines linearen Profils ist jedoch, dass nun alle weiteren Änderungen an Schiebereglern den maximalen Bereich umfassen und nicht den durch das Adobe Farbe-Profil stark eingeschränkten Bereich aufweisen.

Die Installation eines linearen Profils ist zwar mit etwas Aufwand verbunden, dieser entschädigt jedoch mit einer besseren Bildqualität und vollständiger Kontrolle über das Foto.




Radfahren im Rheinland

Ende des Radweges

Der Radverkehr boomt – nicht erst seit der Corona-Pandemie steigen immer mehr Menschen auf das Fahrrad um. Klimaschutz, Gesundheitsaspekte und die Entlastung des Verkehrs machen das Radfahren auch in Städten zunehmend attraktiv. Doch wie steht es um die Radinfrastruktur in den Kreisen Neuss und Viersen und in den Städten wie Neuss, Krefeld und Düsseldorf? Ist das Fahrrad ein alternatives Fortbewegungsmittel und kann ich hier auch meine Freizeit damit gestalten?

Vor knapp 8 Jahren im Mai musste mein Mac-Book zum Apple-Store nach Düsseldorf, da die Batterie getauscht werden musste. Die Reparatur war schneller fertig als erwartet – an einem Samstag Nachmittag meldete sich ein Mitarbeiter des Apple-Stores und teilte mir mit, dass mein Gerät abholbereit sei. Da an diesem Tag wunderschönes Frühlingswetter herrschte, beschlossen wir, mit dem Fahrrad nach Düsseldorf zu fahren. Da ich mich bis dorthin (Apple-Store am Kö-Bogen) ganz gut auskenne, war das im im Grunde kein hoffnungsloses Unterfangen. Wir fuhren von Willich aus über die Felder bis Meerbusch-Büderich und von dort über Radwege nach Düsseldorf-Heerdt. Eine ordentliche Beschilderung vermissten wir bereits am Ortseingang Düsseldorf. In Düsseldorf-Heerdt selbst hat sich die Stadtverwaltung wohl gedacht, wenn wir keine Radwegschilder aufstellen, können wir auf Radwege gleich ganz verzichten. In Oberkassel bis über die Rheinbrücke hat man sich dann doch eines Besseren besonnen gefühlt. Von der Altstadt bis zum Kö-Bogen besann man sich seitens der Stadtverwaltung wieder auf die gewohnte Tugend, gleich wieder auf beides zu verzichten. Wer den Verkehr, insbesondere an einem Samstag Nachmittag kennt, sollte also seine Verlustängste im Griff haben.

Inzwischen sind einige Jahre ins Land gegangen und gefühlt jeder hat mittlerweile ein E-Bike; umweltbewusste Eltern kreiolen unterdessen ihre ganze Mischpoke in Lastenrädern durch die Gegend. So weit, so gut – aber wie sieht es bei der Infrastruktur aus? Komme ich schnell von A nach B und/oder kann ich mein Rad auch nutzen, um mich gar zu erholen und die Natur zu entdecken, die entgegen der landläufigen Meinung im Rheinland sehr schön ist.

Fährt man von Willich/Kaarst aus nach Meerbusch-Büderich auf der Landstraße auf einem schönen Radweg, wird man am Ortseingang von einem fröhlichen Schild des Rhein-Kreises Neuss als fahrradfreundlicher Kreis begrüßt. Nach weiteren ca. 200 Metern wird Dir per Schild mitgeteilt, dass der Radweg hier endet. Man muss sich dann auf einer sehr kurvenreichen und stark befahrenen Straße knapp einen Kilometer in den Ortskern von Büderich durchkämpfen. Man gönnt sich da zunächst die Frage, welcher Spaßvogel sich so etwas ausdenkt?

Zwischen Meerbusch-Büderich und Meerbusch-Osterath gibt es einen Bestattungswald, in dem auch meine Mutter Ende letzten Jahres ihre letzte Ruhestätte gefunden hat. Von uns aus in Willich ist es bis dorthin auch sehr gut anhand des Knotenpunktsystems ausgeschildert. Bei dem Bestattungswald handelt es sich um eine recht großes Waldgebiet, was für uns unter anderem auch eine sehr schöne Ruhe ausstrahlt. Leider existiert hier überhaupt keine Beschilderung, wie man durch diesen Wald beispielsweise über Kaarst nach Willich zurückkommt. Das Knotenpunktsystems leitet Dich hier um dieses Waldgebiet bis nach Neuss, dort durch Gewerbe- und Wohngebiete auf die Hauptstraße von Neuss nach Kaarst. Immerhin wird man ab dort durch Wald und hauptsächlich Feld nach Willich geleitet. Ab dort ein insgesamt schöner Weg. Das Stück vom Bestattungswald über Neuss und Kaarst hat jedoch keinerlei Erholungswert. .

Am gestrigen Tag haben wir erneut eine Radtour von Willich aus bis Meerbusch-Lank, mit einem Abstecher über den Rhein nach Kaiserswerth unternommen. Wären wir nach den Knotenpunkten gefahren, wäre der Hinweg gleich der Rückweg gewesen – mäßig spannend. Also haben wir das Knotenpunktsystems verlassen und sind auf eigene Faust über Meerbusch-Strümp und Meerbusch-Osterath nach Hause gefahren. Insgesamt eine sehr schöne Strecke bei der man sich fragt, warum diese nicht ausgeschildert ist? Ist das wirklich zu viel verlangt oder haben die örtlichen Behörden kein Interesse daran?

Auch der Kreis Viersen rühmt sich, viel für den radfahrenden Teil der Bevölkerung zu tun. In einer Broschüre über Radtouren im Kreis Viersen haben wir eine Tour rund um Kempen, St.Hubert, Grefrath und wieder zurück nach Kempen entdeckt. Auch hier gibt es ein Knotenpunktsystem, an dem man sich orientieren kann. Gleich zu Beginn in Kempen geriet die Suche nach dem passenden Radweg zu einer kleinen Schnitzeljagd. Teilweise sind die Hinweisschilder dermaßen versteckt, dass man sie kaum wahrnimmt. Richtung St.Hubert ist die Ausschilderung sehr verwirrend, im Ort selbst steht gar kein Hinweisschild mehr. Also fahren wir weiter geradeaus. Ein Blick in die Knotenpunkt-App verriet, dass wir mindestens 500 Meter vom ursprünglichen Weg abgekommen sind. Nach einer kleinen Irrfahrt durch St.Hubert gelang es uns, die Route wiederzufinden. Danach ging es über Felder, über Felder und über Felder. Bis Tönisberg, wo eine alte Mühle steht. Nur eine alte Mühle, sonst nix. Weiter ging es über Felder Richtung Grefrath. Hatte ich erwähnt, dass es über Felder ging? Natürlich kaum über Radwege, sondern lediglich über Wirtschaftswege. Nach knapp 20 Kilometern auf dem Drahtesel stellen sich mitunter ein wenig Durst und Hunger ein. Doch weit und breit nur Felder, ich erwähnte es, glaube ich, bereits. Kein Restaurant, kein Kiosk, keine Tanke, kein Laden. Nada, nix, niente … Es war uns, ehrlich gesagt, zu dumm, die Tour weiter zu fahren. Wir sind zurück nach Kempen gefahren, da es Montag war, hatte die Hälfte der Restaurants geschlossen. Wir hatten wenigstens noch eine Kneipe gefunden, in der es Bitburger Pils und einen anständigen Aperol Spritz gab. Alles in allem sehr ernüchternd, was die Hochglanzbroschüre des Kreises Viersen uns da vorschlug, insbesondere, da es eine sehr schöne Tour von Willich nach Kempen gibt, die im Knotenpunktsystem verzeichnet ist und die wir gerne fahren, da diese abwechslungsreich ist.

Jetzt sagen einige, Radfahren ist ja nicht nur zum Spaß da, wie sieht es denn aus, wenn man vom ruralen Willich in die Urbanität nach Krefeld gelangen will oder muss, womöglich gar zur Arbeit? Wir haben es nicht unversucht gelassen und sind zunächst einmal mit dem Rad zu Freunden gefahren, die in der Nähe des Eisstadions in Krefeld wohnen. Unmöglich ist es nicht, die Qualität der Radwege ist mäßig und bisweilen muss man sich darauf konzentrieren, dass man von den links parkenden Autos nicht einen schönen Gruß von der Tür in den Fahrweg gelegt bekommt. Die Stecke, die wir uns zu unseren Freunden ausgesucht hatten, beträgt knapp 8 Kilometer, das Navi rechnete uns 26 Minuten vor. Da wir recht zügig unterwegs sind, rechnen wir mal mit 22 Minuten. Die Strecke ist jedoch nicht das Problem, was ich dann auf der nächtlichen Rückfahrt gegen 00:30 Uhr mal genauer unter die Lupe nahm. Auf besagten 8 Kilometern gibt es sage und schreibe 11 (in Worten: elf) Ampeln! An mehr als der Hälfte der Ampeln hat der Radverkehr grundsätzlich rot und man muss für ein Grün-Signal einen Knopf drücken. Selbst mit unserer zügigen Fahrweise haben wir weder die Hin- noch die Rückfahrt in der angegebenen Zeit geschafft. Selbst um 00:30 Uhr benötigten wir knapp 36 Minuten. Zahlenaffine Leser werden festgestellt haben, dass hier eine Diskrepanz von 10 Minuten das Ergebnis sind. Zehn (!) Minuten auf 8 Kilometer – das nenne ich mal ein „Brett“. Fährt man im Gegensatz dazu durch eine niederländische Stadt wie Venlo, ereilt einen dort ein wahrer Geschwindigeitsrausch! Vom Stadtteil Blerick im Westen bis zur Groote Heide im Osten der Stadt maximal 2 (in Worten: zwei) Ampeln. Die Niederländer sind bisweilen gar so dreist und verbauen in den Radwegen Kontaktschleifen, die beim Überfahren den Autoverkehr anhalten. Hier zu Lande käme das einer ausgewachsenen Radfahrer-Diktatur gleich, die sich womöglich nur die Grünen ausdenken können.

Ich bin niemand, der gerne auf sein Auto verzichten möchte. Dennoch halte ich es für vernünftig und geboten, des Öfteren auf das Fahrrad umzusteigen, sei es für alltägliche Fahrten oder nur „aus Spaß aan de Freud“, wie der Rheinländer sagt. Letzteres gelingt meiner Ansicht nach größtenteils nur in den nahen Niederlanden, da man hier völlig ablenkungsfrei vom Autoverkehr fahren kann. Hierzulande enden Radwege oft abrupt, sind in schlechtem Zustand und schlecht ausgeschildert. Vorgeschoben wird dann immer der Mangel an finanziellen Mitteln. Da nutzt es auch nix, Elektro-Autos zu pushen, nur um die CO2-Ziele zu erreichen. Auto ist Auto, egal ob mit Benzin, mit Batterie, mit Wasserstoff oder Warp-Antrieb. So lange man an Konzepten festhält, in denen ich mit dem Auto bis in ein Klassenzimmer oder in die nächste Bäckerei fahren kann, braucht man über „Mobilitätswende“ erst gar nicht zu reden.




Radtour Baarlo – Neer

Am Montag, den 16.06.2025 hatten wir eine Radtour unternommen, die uns in einem Flyer des Kreises Viersen empfohlen wurde und Rund um Kempen ging. Vielleicht lasse ich mich darüber mal in einem gesonderten Post aus, es war, sagen wir es mal höflich, nicht sehr inspirierend. Wenn die Routenbeschilderung einmal funktionierte, ging es in der Hauptsache über Wirtschaftswege durch eine Landschaft, die man mit dem Niederrhein typischerweise immer assoziiert: reizarm.

Da das Wetter am heutigen 17.06.2025 sehr verheißungsvoll aussah, planten wir eine Radtour an der Maas in den Niederlanden entlang. Wie bereits mehrfach geschrieben, ist Radfahren dort für typische Deutsche wie uns eine Reise auf einen anderen Stern.

Wir nutzen für unsere Routenplanung immer das Tool Routiq. Man kann sich bequem im Browser eine Tour „zusammenklicken“ und diese dann mobil in einer App auf dem Mobiltelefon nutzen – für ganz faule Leute sogar mit Navigation entlang der Knotenpunke des niederländischen Fietstoutenwerk. Um alle Funktionen nutzen zu können, bedarf es eines Abos, das überschaubare 9€ und irgendwas kostet. Mittlerweile haben wir einen ziemlich reichhaltigen Fundus an Touren zwischen Nijmegen und Maastricht in dieser App.

Heute entschieden wir uns für eine Tour, die wir schon zigmal gefahren sind, die uns jedoch immer wieder begeistert. Diese führt uns von Baarlo über die Maas nach Steyl, von dort über Belfeld und Reuver nach Beesel. Von dort ist es nicht weit nach Rijkel, wo man mit der Fähre „Vogelflucht“ nach Neer übersetzten kann. Kleiner Tipp: an der Friedesse Molen gibt es ein schönes, kleines Restaurant, an dem man wunderbar die Seele baumeln lassen kann.

Von Neer aus geht es weiter nach Kessel entlang der Maas. Dieses Stück ist für uns eines der schönsten Abschnitte entlang des Flusses und man hat von verschiedenen Punkten eine wunderbare Aussicht auf die tolle Landschaft. In Kessel gelangt man an prunkvollen Häusern entlang der Maas zum Kasteel De Keverberg. Immer einen Besuch wert ist auch Clevers Ijssalon in Kessel, wo es das beste Eis in Limburg gibt.

Von Kessel aus geht zurück zu unserem Ausgangspunkt, nach Baarlo. Zwischen Oyen und Baarlo hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Schleuse und das Stauwerk Peel en Maas, wo man zur allgemeinen Entspannung hervorragend Schiffe beobachten kann. Auch so etwas kann entschleunigen. In Baarlo gibt es einen schönen, kleinen Park am Kasteel D‘Erp, in dem man auch sehr schön einfach nur spazieren gehen kann. Empfohlen sei hier noch (erneut) ein Besuch im Café Centraal mit einem der schönsten Sonnenterassen in Limburg.

Dieses Café ist für uns exemplarisch, was die niederländische Provinz Limburg für uns ausmacht. Es ist dort sehr gastfreundlich, der Laden ist immer gut besucht, von jung bis alt, vom Sportverein bis zum Damenkränzchen und das zu jeder Uhrzeit. Egal, ob vormittags kurz vor zwölf, nachmittags um 16 Uhr oder abends. Man kann sich dort einfach hinsetzten und nur etwas trinken, eine Kleinigkeit zu Essen bestellen oder Feste feiern, alles zu moderaten Preisen. So etwas ist hierzulande leider äußerst selten zu finden. Alleine schon die Auswahl an Biersorten ist äußerst reichhaltig. Bei uns kriegste meistens nur eine Biersorte in den Kneipen und Restaurants, das andere ist Wischwasser a.k.a as Altbier. So einen Laden wie diesen gibt es nicht nur in Baarlo, sondern in fast jedem noch so kleinen Nest entlang der Maas. Die „Halbzeit“ unserer Tour lag in Beesel – ein wirklich kleines Nest zwischen Venlo und Roermond, ohne jetzt herablassend zu wirken. Selbst dort auf dem Marktplatz gab es drei Restaurants, wovon jedoch nur zwei geöffnet waren. Aus nostalgischen Gründen verschlug es uns ins Café Troubadour. Der gleichnamige Club in Los Angeles war der Ort, an dem Don Henley und Glenn Frey erstmals gemeinsam mit Linda Ronstadt aufgetreten sind, bevor sie die Eagles gegründet haben – als Eagles-Fan war das also ein Muss. Selbst hier, wie überall: Schöne Auswahl an Getränken, eine überschaubare Menukarte und freundliche Bedienung.

Für uns war diese knapp 32km lange Radtour wieder wie ein Urlaubstag von dem wir der Meinung sind, dass man ihn hierzulande nicht in einer derartigen Form genießen kann. Bei Radtouren wie diesen, die man sich anhand des Fietsrouten-Netzwerks zusammenstellen kann ist uns erneut aufgefallen, wie wenig wir uns auf den Autoverkehr konzentrieren mussten. Die Radwege verlaufen zu einem Großteil abseits der Straßen. Geht es dann tatsächlich über Straßen, wie an dem Stück zwischen Steyl und Belfeld, an dem der Radweg erneuert wird, dann kommt man mit der Straße und den Autos dank der tollen Radwege kaum in Berührung und wenn, sind hier die Prioritäten zu Gunsten der Radfahrer ganz klar geregelt.

„Funfact“ am Rande: Leider mussten wir auf dem Rückweg einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und die Niederlande über die A67/A40 verlassen. Auf der Hinfahrt bemerkten wir auf der Gegenfahrbahn zwischen Kaldenkirchen und Venlo-Ost bereits einen 5km langen Stau. Der Grund: pünktlich zum 40-jährigen Geburtstag des Schengener Abkommens, das Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der Europäischen Union obsolet machen soll, führte die Bundespolizei Grenzkontrollen durch, wobei der Verkehr zunächst einmal auf eine Spur reduziert wurde. Wir schauten uns im Auto nur entsetzt an: Ist das jetzt hiermit neue Schleuserroute für Flüchtlinge aus Afrika, Syrien oder Afghanistan??? Noch witziger war, dass bei unserer Abfahrt der Verkehrsfunk lediglich einen „Stau“ zwischen Venlo-Ost und Kaldenkirchen ansagte (die Kontrollen also immer noch im Gange waren) und auf der A67/A40 Eindhoven-Duisburg freie Fahrt war. Hat Herr Dobrindt hier nicht genügend Bundespolizisten aufbieten können? Eine Lachnummer!

Hier findest Du den Startpunkt der Tour:

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Colorgrading in Color.io

Wer, wie ich, seine Fotos in Adobe Lightroom bearbeitet, hat damit, wie ich meine ein sehr gutes Programm, das hervorragende Möglichkeiten bietet. Im Netz gibt es eine unüberschaubarere Anzahl an Presets, die man auf seine Fotos anwenden kann, darunter allerdings eine überschaubare Anzahl an wirklich guten Voreinstellungen. Stellvertretend für diese Gattung seien die Classic Presets von André Duhme genannt. Weiterhin gibt es einige gute YouTube Videos, die das erstellen eigener Looks und Presets für Lightroom sehr gut erklären.

Mit Lightroom kann man bei der Entwicklung eine Menge anstellen. Man muss jedoch wissen, welche Parameter man bedienen muss, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Was ist ein Weißabgleich, was bewirkt die Tönung, was ist der Unterschied zwischen Dynamik und Sättigung? Wie gehe ich mit den Gradationskurven um, insbesondere in den Farbbereichen Rot, Grün und Blau? Was passiert mit im Farbmixer? Wo ist der Unterschied zum Color Grading Tool? Benutzt man Lightroom Classic, hat man es gar noch mit einer Kamerakalbrierung zu tun, die in das Farbspektrum eingreift. Für mich eines der wirkungsvollsten Werkzeuge; ein Tutorial, was man da sinnvolles mit anstellen kann, gibt es hier.

Hier setzt die Anwendung Color.io an. Es handelt sich um eine Web-App, die betriebssystemunabhängig auf allen gängigen Geräten läuft. Es handelt sich um ein Programm, welches RAW-Dateien entwickeln kann und welches 3D-Luts erstellen kann, die in allen gängigen Video-Editoren verwendet werden können. Darüber hinaus lassen sich auch Profile für Lightroom und Camera-Raw von Adobe erstellen, die uns dorthin bringen, wo wir hin wollen. Eigene Profile für die Entwicklung der eigenen Fotos erstellen. Das kann man natürlich auch in Photoshop bewerkstelligen oder man kann DaVinci Resolve an den Start bringen. Hier wie dort ist die Lernkurve jedoch enorm steil und man kommt lange nicht so schnell ans Ziel wie bei Color.io.

Der Ansatz von Color.io ist hier meiner Ansicht nach deutlich intuitiver als in Adobe Lightroom, was auf das exzellente User-Interface zurückzuführen ist. Das Werkezug hat bereits eine solide Basis von über 150.000 Benutzer, die stetig wächst. Das Programm existiert bereits in der Version 2.xx, eine Beta der Version 3 läßt sich ebenfalls bereits testen. Der Entwickler Jonathan Ochmann aus dem sauerländischen Meschede reagiert zügig auf Benutzerwünsche und Verbesserungsvorschläge und versucht diese umgehend umzusetzen, was sich in der Historie des Programms ablesen läßt. Um hier ein Gefühl zu bekommen, kann man die Anwendung unbegrenzt testen. Lediglich der Export von LUTs und Profilen für Adobe verlangt nach einer kostenpflichtigen Registrierung, die meines Wissens nach bei €129,- für eine dauerhafte Nutzung liegt. darüber hinaus wird auch ein Abo-Model angeboten.

Die Regler lassen sich intuitiv bedienen und zu jedem Regler gibt es eine Hilfsfunktion. Weiterhin gibt es jede Menge Voreinstellungen, die man sofort auf seine Fotos anwenden kann. Der Name Kodak Vision in den Presetnamen zeigen, wohin die Reise geht. Es handelt sich hier analoge Filme von Kodak, die heute immer noch in Verwendung sind (z.B. La la Land aus 2016). Selbstverständlich kann man diese auch auf Fotos anwenden, um einen Hollywood Blockbuster Look zu erzielen. Sucht man hier nach gleichwertigen Presets für Lightroom, wird man hier und da fündig, jedoch haben diese mit den Kodak Vision Filmen allerhöchstens den Namen gemein. Lädt man die oben genannten Presets in ein Foto, beispielsweise den Kodak Vision 3 50D 5203, ist man zunächst vom Ergebnis fasziniert und kann auch einfach in Erfahrung bringen, was welche Regler bewirken. So kann man die Farbdichte für einzelne Farbbereice einstellen und die Sättigung für bestimmte Helligkeitsbereiche. Das ist in Lightroom so nicht möglich.

Weiterhin gibt es auch die Möglichkeit, ein realistisches Filmrauschen hinzuzufügen, und das auch in Farbe, nicht nur in Schwarz-Weiß wie in Lightroom. Es läßt sich sogar Halation, ein fotografischer Effekt, der bei Filmaufnahmen auftritt, wenn Licht von der Filmemulsion reflektiert wird und einen weichen Leuchten oder Halo um helle Bereiche des Bildes erzeugt, hinzufügen. Ein typisches Merkmal der Cinestill-Filme. Leider lassen sich diese Einstellungen nicht in eine LUT oder ein Profil speichern, jedoch mit den bearbeiteten Bilddateien.

Leider lassen sich in Color.io nicht, wie in Lightroom, mehrere Bilder auf einmal bearbeiten, man muss jedes gewünschte Bild einzeln auswählen. Die Preset-Verwaltung ist noch etwas holprig, eine getroffene Bearbeitung läßt sich lediglich speichern und in einem neuen Bild wieder laden. Eine Foto-Verwaltung wie in Lightroom sucht man hier komplett vergebens, was auch nicht das Ziel des Programmes ist. Persönlich läßt sich das verschmerzen, da ich das Programm in der Regel nutze um einen bestimmten Look zu erstellen, den ich als Profil in Lightroom einsetze. Es ersetzt also nicht Lightroom, es „erweitert“ es meiner Ansicht nach in genialer Art und Weise.

Abschließend möchte ich Dir noch zwei Beispiel zeigen. Die jeweils linke Bildhälfte zeigt das Foto lediglich mit der automatischen Bearbeitung von Lightroom. Die rechte Hälfte des ersten Bildes verwendet in Profil aus Color.io, das den Kodak Vision 3 50D 5203 nachbildet. Die rechte Hälfte des zweiten Bildes verwendet das Profil Kodak Vision 3 250D 5207. An allen Bearbeitungen wurden nach Verwendung der entsprechenden Profile keine weitere manuelle Bearbeitung vorgenommen. Das Standard-Farbprofil von Adobe ist sehr kontrastreich, bei den eigenen Profilen wirkt sich eine nachfolgende Bearbeitung daher anders aus als bei genanntem Standard-Profil. Ich komme damit deutlich besser klar, da meiner Meinung nach Schatten und Lichter der Fotos eindeutig besser in den Griff zu bekommen sind. Die Farben wirken durchaus kräftiger und nicht so knallig wie mit einem Standard-Adobe-Profil.

links Original mit Auto-Bearbeitung, rechts Kodak Vision 3 50D 5203 Profil
links Original mit Auto-Bearbeitung, rechts Kodak Vision 3 250D 5207 Profil

Es ist mit Color.io sehr einfach, unter Berücksichtigung einiger filmspezifischer Kenntnisse für bestimmte Licht- und Farbsituationen eigen Profile zu erstellen. Insbesondere gilt das für die Filmemulationen, die auf Kunstlicht beruhen, wie beispielsweise der Kodak Vision 3 500T 5219. Hier habe ich mir beispielsweise Profile für Fotos bei Kunstlicht (3200 Kelvin) und für schlechte Lichtsituationen bei Taglicht erstellt. Lädt man dann die in Lightroom entwickelten Fotos unter Berücksichtigung der eigens erstellten Profile erneut in Color.io kann man hier mit dem Halation-Tool ein wunderbares Leuchten in die hellen Bildbereiche (Laternen, Autolichter, etc.) hineinzaubern.




ESC 2025

Am 17.05.2025 war es wieder soweit, halb Europa traf sich in Basel um den European Song Contest auszutragen. Der deutsche Beitrag entstand unter der Federführung von Stefan Raab und verhieß zunächst nix Gutes, was sich jedoch im Verlaufe des Abends als Irrglaube erwies.

Immer, wenn man sich an Samstagen etwas vornimmt, kommt es anders als man denkt. Wir waren bei Freunden zum Frühstück verabredet. Es war schön, es war gemütlich, das Wetter war einladend, wir saßen nach dem Frühstück lange auf der Terrasse, der letzte Bundesligaspieltag zog an uns vorüber, ich war äußerst erbaut über die Heimniederlage meiner Borussia gegen Wolfsburg und so beschlossen wir, an diesem Abend noch gemeinsam den ESC zu schauen. Nicht jedoch ohne eine Stärkung, die uns von Biggis Burger aus Krefeld geliefert wurde. Ein Highlight – der Burger!

Um 21:00 ging das Schauspiel nun los, Tivoli-Lichterspiele und kreischende Moderatorinnen, Michelle Hunziker eingschlossen. Wenn man dann nach geraumer Zeit merkt, dass der originellste Beitrag aus Estland kommt, Espresso Macchiato heißt und von einem Tommy Cash dargeboten wird, der `ne Krawatte wie Trump trug, dann merkst Du, dass hier was aus dem Ruder läuft. Erste Suizidgedanken musste man bei dem Beitrag Litauens zur Seite wischen. Einzig bemerkenswert der spannungsgeladene Auftritt Isreals, dargeboten von einem Opfer des 7.Oktober 2023, vorgetragen in Englisch, Französisch und Hebräisch.

Auftritt Österreich. Wir rieben uns nur die Ohren …
Was war das? Schön, der Typ konnte singen, dass er schwul ist, … geschenkt. Wir sind in einer Generation mit Boy George, Grace Jones, Amanda Lear und anderen groß geworden. Was die nun waren, Männlein oder Weiblein oder was auch immer, hat uns wenig interessiert, wir fanden die einfach nur toll mit dem, was sie uns dargeboten haben.
Aber das hier sprengte unseren Rahmen. Schön, dass der Typ in den höchsten Tönen singen kann, dass er für die LGBTQ+ – Bewegung singt. Was wir uns fragten war, WO man dieses Lied hören kann. Wenn man es im Auto hört und kommt in eine Verkehrskontrolle, wären da Drogen- und Alkoholkonsum unserer Ansicht nach ein nachgelagertes Problem.
Würde man das auf einer Party spielen, wäre es der perfekte Rausschmeißer.
Zieht man es in Betracht, das Lied im Fitness-Studio zu hören, hätten die anderen Besucher vermutlich Angst, dass sogleich ein Amoklauf stattfindet.

Kurz und knapp, um es einmal mit den Worten des berühmten Franz Münchinger, aka Monaco Franze aus München zu zitieren: “A rechter Scheißdreck war’s“.

Was im Laufe des Abends folgte, war an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Finnland – „Ich komme“ – alter Finne, kannste Dir nicht ausdenken. Portugal – grenzdebil. England – wollte zwischen Beatles, Kinks und Oasis alles rauskitzeln was es gab – niemand hat es kapiert und die 3 Tanten von der Insel wohl auch nicht. Armenien – ein Highlight für die Damen, aber außer lautem Gedengel nichts erwähnenswertes. Italien war ganz nett, der Sänger kam optisch wie eine Mischung aus den frühen Brian Eno, Peter Gabriel und David Bowie, ohne musikalisch den Hauch einer Chance zu haben. San Marino ebenfalls nett, wenigstens ein bisschen gute Laune. Beim ukrainischen Beitrag war man zunächst verleitet zu glauben, die hätten den Kampfterrier der Splitterpartei FDP, Agnes Strack-Zimmermann als Frontfrau verpflichtet.

Es folgten die Wertungen der Jury – Österreich, Frankreich und die Schweiz gingen ab wie die Raketen. Wir stellen uns lediglich die Frage, ob sämtliche Juroren zuvor Insassen einer geschlossenen Psychiatrie waren. Der deutsche Beitrag kam dabei relativ ungeschoren davon, hat er zumindest etwas gute Laune verbreitet und hat nicht wirklich weh getan.

Das folgende Publikumsvoting stellte sodann einiges auf den Kopf. Israel ging steil. Richtig war das. Es war in allererster Linie ein politisches Voting. Wurde zuvor gekräht, dass Israel doch bitte vom Wettbewerb ausgeschlossen werden sollte, antwortete das internationale Publikum mit den meisten Stimmen darauf, auch aus Deutschland! Starkes Zeichen. Proteste gegen eine Überlebende des Hamas-Massakers – kannste Dir nicht ausdenken! Dass dann Österreich auf Grund der hohen Votings der Juroren dennoch den ersten Platz belegte, war unumgänglich.

Dass bei dem Auftritt der israelischen Sängerin Vuval Rapahel zwei Personen versuchten die Absperrungen zu durchbrechen um den Auftritt zu stören und der spanische Sender RTVE zuvor eine Solidaritätsbekundungen für die Menschen in Gaza einblendete, blieb leider von allen Medien unerwähnt. Bedauerlich!

Der ESC war immer in Teilen politisch und wird es wohl immer sein, selbst Nicoles „Ein bisschen Frieden“ war in seiner Zeit vor dem Hintergrund des NATO-Doppelbeschlusses und des kalten Krieges nicht ganz unpolitisch. Auch der diesjährige Siegertitel ist es mit seinem LGTBQ+ – Hintergund nicht. Im Angesicht der Präsidentschaft des Herrn Trump und seiner rechten Klaquere in Europa ist das auch alles gut und richtig. Meiner Ansicht verkommt das aber alles nur zu einem reinen Selbstzweck. Freilich keine ESC-Titel haben Stücke wie John Lennons „Imagine“, Queens „39“ oder Supertramps „Fool‘s Overture“ auch nach einem halben Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren – sie werden heute immer noch gespielt und verursachen bei dem einen oder anderen immer noch Gänsehaut. Bei dem diesjährigen Siegertitel habe ich meine Zweifel, dass unsere Enkel sich in 50 Jahren noch daran erinnern und sich so etwas noch anhören werden. Spielt man heute den ersten halben Takt des 1974er Siegertitels „Waterloo“ sieht das ganz anders aus. Jeder weiß, was jetzt kommt und jeder wippt automatisch mit im Takt. Das sind Siegertitel!




Radtour Velden Lottum Arcen

Bei prächtigem Wetter habe wir heute zum ersten Mal mit Freunden eine unserer Lieblingstouren gefahren.
Startpunkt ist Velden, ein nördlicher Vorort von Venlo. Von dort erreicht man nach wenigen hundert Metern die Fähre über die Maas nach Grubbenvorst. Da wir gerade erst gestartet waren, fiel ein Besuch beim dortigen Clevers Ijssalon leider aus.

Die nächste Station war einer unserer Seeelenorte, das Kasteel Kaldenbroek zwischen Grubbenvorst und Lottum. Augenscheinlich gibt es in dem kleinen Restaurant einen neuen Pächter, der leider auf die ayurvedischen Snacks seines Vorgängers verzichtet, was dem Ort jedoch keinen Abbruch tut.

Nächster Stopp war das Rozendorp Lottum. Am Ortseingang trifft man auf die Houthuizer Molen, eine Mühle aus dem Jahr 1800, die man auch besichtigen kann und wo man einiges aus der Geschichte der Mühle und des Ortes Lottum lernen kann. Im Sommer sehr empfehlenswert und lehrreich ist der Rozenhof Lottum, wo man um diese Zeit prächtige Rosen bestaunen kann.

Weiter geht es an der Maas entlang nach Broekhuizen. Von dort aus geht es mit der Fähre in Richtung Arcen. Wer durstig ist, sollte in der dortigen Hertog Jan Brauerei einkehren. Man kann der Radroutenbeschilderung nach Arcen folgen, der Weg ist jedoch relativ unspektakulär. Interessanter ist ein kleiner Weg, der zuvor entlang der Maas abgeht. Arcen ist ein touristisches Zentrum nördlich von Venlo, an sonnigen Wochenden wie diesem ist es dort oft sehr voll. Es gibt dort viele schöne Lokale und Eisdielen mit Terassen zur Maas hinaus. Ein weiteres touristisches Highlight sind die Schloßgärten am Ortsausgang von Arcen.

Von Arcen erreicht man entlang der N271 und Ausläufern der Maasduinen die Ortschaft Lomm. Von dort kann man entlang der Maas zurück nach Velden gelangen. Da wir gut in der Zeit lagen, fuhren wir durch das Ravenvennen und die Schandelsosche Heide zurück nach Velden.
Gut einkehren kann man im Café de Sport, wo es zur körperlichen und seelischen Stabilisierung Lindeboom Radler, Eiscafé und Limburgse Vlaaj gab. Das ist eine der Kneipen, die wir an den Niederlanden so lieben, und die es hier kaum gibt. Gute Auswahl an Getränken, überschaubare Speisekarte, freundliche Bedienung und alles zu moderaten Preisen.

Hier findest Du den Ausgangspunkt unserer Tour, ein kleiner kostenfreier Parkplatz am Schandeloseweg in Velden:

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Radtour Tegelen-Steyl-Venlo

Ein Tag Urlaub, wie der 1.Mai 2025 beginnt knapp 500 Meter vom Parkplatz Plankenheide nahe des Krickenbecker Schlosses in der Nähe von Nettetal. Dort gelangt man in die Groote Heide, eine Heidegebiet nordöstlich der Stadt Venlo. Durch die schöne Heidelandschaft und Wälder passiert man den alten Grenzübergang Schwanenhaus/Keulse Barriere. Von dort gelangt man zu einer Abtei in der Ulingsheide.  Das dortige Restaurant Oelespot mit seiner schönen Terrasse lädt zum Verweilen ein.

Von dort aus streift man Tegelen und gelangt entlang kleiner Seen und schöner Waldwege nach Steyl an der Maas. Sehenswert ist dort der Klostergarten im Jochumshof

Mit der Fähre über die Maas erreicht man das Kasteeldorp Baarlo. Wir verliessen die ursprünglich geplante Route und machten einen Abstecher in den Ort. Auch hier gibt es einen wunderschönen Ort, an dem man verweilen kann, das Café Centraal mit einer der schönsten Terrassen in Limburg. Da wir Hunger auf etwas typisch niederländisches hatten, verschlug es uns zu Lekkerbek. Dort gibt es eine riesige Auswahl an Fritten und Frikandeln, also ziemlich nahrhafte Kost für eine Radtour.

Um auf unsere ursprünglich geplante Tour zu kommen, verließen wir Baarlo wieder Richtung Fähre und bogen kurz davor Richtung Blerick ab. Vorbei an der Maas gelangt man zunächst nach Hout Blerick und kann die eine oder andere Villa mit wunderbarem Blick auf die Maas bewundern. Über Blerick entlang der Maas gelangt man nach Venlo und überqueert hier die den Fluß.

Mit dem Rad durch die Stadt? Ja, in den Niederlanden kein Problem, es sind hier nur wenige Kilometer. Diese wenigen Kilometer bieten dem Radfahrer jedoch mehr Komfort wie deutsche Städte Krefeld, Mönchengladbach, Neuss & Düsseldorf zusammen! Entlang der Innenstadt und des Bahnhofes gibt es gar zweispurige Radwege. 

Hatte Venlo in den 70er und 80er Jahren ein ziemliches „Schmuddelimage“, so hat sich hier im Laufe der Zeit einiges getan. Venlo ist zwar immer noch haufenweise von Deutschen bevölkert, ein Großteil der Besucher kommt aus der Region, in der das Steigerlied die Nationalhymne ist und Schalke 04 Kirchenstatus hat. Dennoch ist es einen Besuch wert und bietet mehr empfehlenswerte Gastronomie als oben genannte Städte.

Wir verlassen nun Venlo in östlicher Richtung – hier geht es tatsächlich ein wenig bergauf an schmucken, kleinen Häusern und prächtigen Villen Richtung Groote Heide. Von dort aus erreichen wir nach einer wunderschönen Radtour den Parpklatz Plankenheide, den Ausgangspunkt unserer Tour.

Für uns beginnt nach dem passieren der deutsch-niederländischen Grenze Richtung Westen an solchen Tagen immer ein kompletter Urlaubstag, mit dem sofort Erholung einsetzt, auch wenn es nur wenige Stunden und knapp 30 km auf dem Fahrrad sind. Für Radfahrer beginnt hier ein Paradies, die Menschen sind alle wesentlich freundlicher und entspannter und die Städte und Dörfer machen einen wesentlich gepflegteren Eindruck als hierzulande. Zudem finden wir die Landschaft und die Radwege entlang der Maas sehr reizvoll.

Durch das hervorragende Radwegnetz mit seinen Knotenpunkten kann man sich hier auf das wesentliche konzentrieren – die wunderschöne Landschaft und die schönen Orte und Städte.

Hier findest Du den Ausgangspunkt der Tour, den Parkplatz Plankenheide.

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