Campus Culture am 22.08.2026

Glänzender Chrom, der Duft von Benzin und Geschichte auf zwei und vier Rädern: Das Oldtimertreffen Campus Culture in Krefeld Fichtenhain hat auch im August wieder automobile Schätze aus allen Epochen zusammengebracht. Neben den gewohnten Klassikern gab es ein ganz besonderes Schmuckstück zu bewundern, das selbst eingefleischten Kennern Herzklopfen bereitete: den LMX 2300 HCS.

Der Exot aus Mailand

Der LMX 2300 HCS ist das Erstlingswerk der kurzlebigen italienischen Schmiede L.M.X. Automobile (Lina Mandato e X), gegründet von Michel Liprandi und Giovanni Mandelli. In den späten 1960ern entworfen, verkörpert das Fahrzeug die pure Faszination des italienischen Prototypenbaus.

  • Design: Entworfen von Franco Scaglione, besticht der Wagen durch eine atemberaubende, keilförmige Fastback-Linienführung mit klappbaren Scheinwerfern und Muskeln an den richtigen Stellen.
  • Technik: Unter der eleganten Glasfaser-Karosserie schlägt ein Herz von Ford – ein 2,3-Liter-V6-Motor (Köln-V6), der dem Leichtgewicht ordentlich Vortrieb verleiht. Das Kürzel HCS steht dabei für High Compression Shell.
  • Seltenheitswert: Aufgrund finanzieller Turbulenzen wurden zwischen 1968 und 1974 schätzungsweise nur etwa 50 Fahrzeuge gebaut. Ein LMX in freier Wildbahn ist also eine echte Rarität.

 Ein Hauch von Concurs-Flair in Fichtenhain

Dass ein solch rares Stück automobiler Zeitgeschichte den Weg nach Krefeld Fichtenhain gefunden hat, unterstreicht die wachsende Klasse des Campus-Culture-Treffens. Der LMX zog mit seinen dramatischen Proportionen unzählige Blicke auf sich und war das perfekte Fotomotiv für Enthusiasten.


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Grand Meeting 2026: Viele Klassiker, wenig Glanz

Vom 31. Juli 2026 bis 2.August 2026 findet die Veranstaltung statt, die früher unter dem Namen Classic Days bekannt war und nun erstaunlicherweise als Grand Meeting firmiert. Schon der neue Name ließ eine gewisse Größe erwarten. Vor Ort blieb davon allerdings ein ambivalenter Eindruck zurück.
Zudem soll es Schwierigkeiten bei der Genehmigungserteilung zu der Veranstaltung gegeben haben. Die Stadt Korschenbroich hatte die Genehmigung offenbar erst um 10:45 Uhr erteilt. Laut Thomas Dückers, Beigeordneter der Stadt, seien „viele offene Fragen“ der Grund gewesen, wodurch es für 45 Minuten eine „unklare Rechtslage“ gab.

Die Veranstaltung fand zum zweiten Mal am Rittergut Birkhof statt und wurde vom Veranstalter als Event für automobile Kultur, Eleganz, Zeitreise, Design und Experience angekündigt. [1] Genau diese Erwartung war vermutlich Teil des Problems: Wer frühere Classic Days im Kopf hat, denkt an Atmosphäre, besondere Fahrzeuge, liebevolle Inszenierung und kleine Entdeckungen, die lange im Gedächtnis bleiben. Das Grand Meeting 2026 bot zwar vieles davon in Ansätzen, erreichte für mich aber leider nicht mehr die Strahlkraft vergangener Veranstaltungen.

Anreise: Der erste Dämpfer

Der Verwunderung begann bereits vor dem eigentlichen Besuch. Eine erkennbare Beschilderung zur Zufahrt zum Gelände war schlicht nicht vorhanden oder zumindest nicht so, dass sie hilfreich gewesen wäre. Gerade bei einer Veranstaltung dieser Größe sollte die Anreise selbsterklärend sein. Stattdessen blieb der Eindruck, man müsse sich irgendwie selbst zum Ziel, bzw. den Parkmöglichkeiten durchhangeln.

Auch auf dem Festivalgelände setzte sich dieses Bild fort. Die Beschilderung war spärlich, unübersichtlich und nicht wirklich besucherfreundlich, wie auch teilweise die Wegführung. Wer bestimmte Bereiche suchte, musste eher raten als folgen. Das ist schade, denn ein guter Rundgang lebt nicht nur von den Fahrzeugen, sondern auch davon, dass man sich entspannt treiben lassen kann.

Kulinarik: Currywurst mit Fragezeichen

Kulinarisch blieb der Besuch ebenfalls eher bodenständig. Die Currywurst mit Pommes war in Ordnung, aber für den Preis von €11,00 nur Durchschnitt. Kein Totalausfall, aber auch nichts, wofür man sich vor Begeisterung auf den Rücken wirft.

Rätselhaft blieb für mich außerdem die Bierauswahl. Warum ausgerechnet im Rheinland neben Schlösser Alt und Frankenheim Alt Bier aus einer Bayreuther Brauerei ausgeschenkt wurde, erschloss sich mir nicht. Lediglich ein stand bot Bitburger Pils an. Dieses Bayreuther Bier hatte meiner Ansicht nach nur in Ansätzen etwas mit gutem Bier zu tun. Natürlich muss nicht jede Veranstaltung streng regional auftreten. Aber bei einem Event, das so stark mit Flair, Ort und Atmosphäre wirbt, hätte ein regionaler Bezug beim Bier durchaus besser gepasst. Als die Classic Days noch am Schloß Dyck veranstaltet wurden, gab es dort ein sehr gutes Pils der Brauerei Bolten, obwohl diese hauptsächlich Altbier braut.

Fahrzeuge: Viel zu sehen, wenig Staunen

Positiv bleibt festzuhalten: Es waren viele klassische Fahrzeuge vor Ort. Wer gerne durch Reihen gepflegter Oldtimer schlendert, kam durchaus auf seine Kosten. Das Auge fand immer wieder interessante Details, schöne Lackierungen, Leder, Chrom und Patina.

Was mir jedoch fehlte, waren die echten Highlights. Jene Fahrzeuge, bei denen man stehen bleibt, noch einmal zurückgeht und später sagt: „Das war der Moment des Tages.“ Bei früheren Veranstaltungen war genau das häufiger der Fall. Diesmal wirkte vieles solide, aber weniger außergewöhnlich.

Die große Überraschung blieb bis auf den Auto Union Typ 52 aus. Das Konzept des Fahrzeuges entstand ab 1933/1934 im Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche. Das Fahrzeug war als straßenzulassungsfähiger, V16-angetriebener Supersportwagen geplant, der auch bei Langstreckenrennen wie Le Mans oder der Mille Miglia hätte eingesetzt werden sollen.

Das Projekt wurde jedoch 1935 gestoppt, das Fahrzeug ging nie in Serie. Im Juli 2024 feierte die detailgetreue und seriennahe, handgefertigte Replika beim Goodwood Festival of Speed ihre Weltpremiere.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Das Grand Meeting möchte offenbar mehr sein als ein reines Oldtimertreffen. Der Veranstalter spricht von einem Classic-Car-Lifestyle-Event und nennt unter anderem Themenbereiche, historische Motorsport-Elemente, Picknick, Garden-Party-Flair und Design-Erlebnis. [1] Auf dem Papier klingt das stimmig. In der Praxis kam dieser Anspruch für mich jedoch nur teilweise an. Die Picknick-Wiese war als solche nicht gekennzeichnet und Garden-Party-Feeling stellte sich ebenfalls schwer ein, da die Terasse des Gutshauses mit Blick auf den Park durch eine geschlossene Gesellschaft der Firma Julius Bär in Beschlag genommen wurde.

Es fehlte nicht an Fahrzeugen, nicht an Besuchern und nicht an gutem Willen. Aber es fehlte an Orientierung, Präzision und an jenen besonderen Momenten, die eine Veranstaltung aus der Masse herausheben. Vielleicht ist der neue Name ein Signal für einen Neuanfang. Dann sollte dieser Neuanfang aber auch organisatorisch und atmosphärisch deutlicher spürbar werden.

Fazit

Mein Besuch beim Grand Meeting 2026 war kein Reinfall, aber auch kein Höhepunkt. Es gab viele klassische Fahrzeuge, eine grundsätzlich schöne Kulisse und genügend Anlass für einen entspannten Rundgang. Gleichzeitig trübten die mangelhafte Beschilderung, die unübersichtliche Wegeführung, durchschnittliche Verpflegung und das Fehlen echter automobilhistorischer Glanzlichter den Gesamteindruck deutlich.

Wer Oldtimer mag, konnte einen angenehmen Tag verbringen. Wer jedoch die Magie früherer Classic Days erwartet hatte, dürfte sich gefragt haben, ob mit dem neuen Namen vielleicht auch ein Stück des alten Charmes verloren gegangen ist.

Hier ein paar Impressionen vom Grand Meeting:


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Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn: Wolken, Chrom und ein Countach ohne Firlefanz

Am 19.07.2026 war es wieder so weit: Die Oldtimerfreunde Egelsberg luden erneut zum Oldtimertreffen an die Krefelder Rennbahn — und wie immer folgten zahlreiche Klassiker, Schrauber, Stauner und Benzingespräche der Einladung.

Das Wetter zeigte sich dabei angenehm zurückhaltend: mild, leicht bewölkt, also genau richtig für Mensch und Maschine. Kein Sonnenbrand auf der Stirn, kein Regen auf dem Lack — kurz gesagt: perfektes Oldtimerwetter. Selbst empfindliche Chromstoßstangen konnten entspannt durchatmen.

Viele Fahrzeuge, viele Besucher — und noch mehr Geschichten

Trotz der Bewölkung war ordentlich Betrieb auf dem Gelände. Zahlreiche Fahrzeuge rollten an, parkten sich in Pose und warteten darauf, bewundert, fotografiert und fachmännisch kommentiert zu werden. Zwischen liebevoll restaurierten Klassikern, gepflegten Alltagshelden vergangener Jahrzehnte und Fahrzeugen mit mehr Charakter als so mancher Neuwagen gab es reichlich zu entdecken.

Natürlich wurde auch wieder gefachsimpelt: über Originalzustand, Ersatzteillage, Lacktöne, Motorvarianten — und vermutlich mindestens einmal über die Frage, ob „der früher nicht viel besser klang“. Antwort: Ja. Natürlich. Immer!

Das Highlight: Lamborghini Countach LP 400

Der unangefochtene Star des Tages war ein Lamborghini Countach LP 400 — und zwar in seiner besonders eleganten Form: ohne störende Flügel und Spoiler.

Ein Countach, wie er ursprünglich gedacht war: flach, kantig, dramatisch und ungefähr so dezent wie ein Opernauftritt in einer Tiefgarage. Aber eben ohne das spätere aerodynamische Zubehör, das zwar spektakulär aussieht, aber manchmal wirkt, als hätte jemand beim Zubehörkatalog sehr selbstbewusst „einmal alles“ angekreuzt.

Der LP 400 stand da wie ein Design-Statement aus einer Zeit, in der Autos noch mit Lineal, Mut und italienischem Espresso entworfen wurden. Türen? Natürlich nach oben. Übersichtlichkeit? Eher ein Gerücht. Alltagstauglichkeit? Sagen wir: Für Menschen mit sehr viel Humor und sehr wenig Gepäck.

Ein Treffen mit Herz, Patina und Benzinduft

Was solche Treffen so besonders macht, ist nicht nur die Technik. Es sind die Gespräche, die Erinnerungen und die Begeisterung, die überall spürbar ist. Manche Besucher entdecken das Auto ihrer Kindheit wieder, andere erklären ihren Kindern, warum früher ein Fensterkurbelmechanismus völlig ausreichend war — und wieder andere stehen einfach nur lächelnd vor einem Motorraum und nicken wissend.

Das Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn war auch 2026 wieder ein schöner Beweis dafür, dass alte Autos nicht einfach nur Fahrzeuge sind. Sie sind rollende Geschichten, manchmal kleine Zeitmaschinen — und gelegentlich auch sehr elegante Ausreden, um sonntags früh aufzustehen.

Fazit

Mildes Wetter, viele Besucher, jede Menge automobile Schätze und als Krönung ein Lamborghini Countach LP 400 ohne Flügelwerk: Das Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg hatte alles, was ein gelungener Klassiker-Tag braucht.

Und wenn ein Auto auch ohne Spoiler so viel Aufmerksamkeit bekommt, dann weiß man: Gutes Design braucht keine Anbauteile. Nur Mut, Kanten — und offenbar ein bisschen italienische Theatralik.

Hier ein paar Impressionen vom Oldtimertreffen:


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Chrom, Bratwurst und französische Eleganz

Wer am gestrigen 13. Juni 2026 im Gewerbepark Krefeld-Fichtenhain unterwegs war, dem dürfte spätestens beim Betreten des Geländes klar geworden sein: Hier wurde die Zeit nicht einfach nur angehalten, sie wurde mit ordentlich Politur und einer gehörigen Portion Leidenschaft neu zum Glänzen gebracht. Das Campus Culture Oldtimertreffen war wieder einmal ein kleines Highlight.

Zwei Königinnen auf dem Asphalt

Natürlich gab es jede Menge großartiger Maschinen zu bestaunen, für mich jedoch gab es zwei Fahrzeuge, die gestern meine Blicke auf sich zogen wie ein Magnet die Büroklammern.

Borgward Isabella
Borgward Isabella

Da war zum einen der weiße Borgward Isabella. Ein Traum in Weiß! Man stand davor und erwartete förmlich, dass gleich ein Wirtschaftswunder-Paar in Anzug und Petticoat aussteigt, um zum Tanztee zu fahren. Die Linienführung war so makellos, dass man sich fast nicht traute, zu nah heranzugehen – aus Angst, der eigene Atem könnte einen Fleck auf dem Lack hinterlassen. Ein Auto, das nicht einfach nur fährt, sondern flaniert.

Citroën DS 21 Cabriolet
Citroën DS 21 Cabriolet

Und dann, als wäre das noch nicht genug des Guten, stand dort – wie aus einer anderen Galaxie gelandet – das rote Citroën DS 21 Coupé. Die “Göttin” in leuchtendem Rot. Wenn der Borgward der charmante Klassiker ist, dann ist die DS das futuristische Raumschiff aus dem Paris der späten 60er Jahre. Allein die hydropneumatische Federung, die das Auto so elegant in die Knie gehen lässt, sorgt bei so manchen Oldtimer-Fans für mehr Herzklopfen als ein erstes Date. Das leuchtende Rot in der Krefelder Sonne? Ein absoluter Eye-Catcher.

Das Campus Culture wäre aber nicht das Campus Culture, wenn es nur ums Anschauen ginge. Das Herzstück ist die Gemeinschaft aus Besitzern und Besuchern. Man beobachtete Besitzer, die ihre Schätze mit einer Hingabe pflegten, für die andere einen Therapeuten aufsuchen würden, während daneben der fachmännische Austausch über “den letzten Ölwechsel” oder “die Tücken der Ersatzteilbeschaffung” zelebriert wurde.

Zwischen den glänzenden Chromstoßstangen wehte der obligatorische Duft von Bratwurst, Kuchen und Kaffee – eine Kombination, die so fest zum Oldtimer-Kult gehört wie das Knattern der Motoren. Es wurde gelacht, gestaunt und sich gegenseitig zu den automobilen Zeitkapseln gratuliert.

Mein Fazit: Zeitlose Schönheit gewinnt immer

Gestern in Fichtenhain hat man wieder einmal gesehen: Autos mit Ecken, Kanten und vor allem mit einer Seele haben einfach mehr zu erzählen als die modernen, computergesteuerten Autos, die uns heute im Alltag begegnen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihren Borgward, ihre DS oder ihren ganz persönlichen Schatz aus der Garage geholt und im Campus Fichtenhain, Krefeld geparkt haben. Ihr habt den Samstag zu einem kleinen Fest der Ästhetik gemacht.

Anbei noch ein paar Eindrücke vom Campus Culture am 13.06.2026:


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Krefelder Tradition: Das Oldtimer-Treffen auf der Rennbahn

Es gibt Orte, die versprühen schon von Natur aus einen ganz besonderen, historischen Charme. Die Krefelder Rennbahn im Stadtwald ist genau so ein Juwel. Doch wenn der vertraute Sound von blubbernden V8-Motoren, das feine Schnurren alter Boxer-Motoren und der Duft von Benzin und Politur die Luft erfüllen, dann weiß jeder Oldtimer-Fan am Niederrhein: Die Oldtimer-Freunde Egelsberg haben wieder gerufen!

Das traditionelle Treffen an der Rennbahn ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein fester Pflichttermin im Kalender für alle, die ihr Herz an das „alte Blech“ verloren haben.

Wer am Sonntag das Gelände der Rennbahn betritt, begibt sich auf eine Zeitreise. Flankiert von den wunderschönen, historischen Holztribünen reiht sich hier ein Schätzchen an das nächste. Das Besondere an den Treffen der Oldtimer-Freunde Egelsberg? Die bunte Vielfalt!

Hier gibt es keine Berührungsängste zwischen High Society und Alltagshelden vergangener Tage. Da steht der perfekt restaurierte Mercedes-Benz Pagode direkt neben einem liebevoll gepflegten VW Käfer. Ein Stück weiter zieht ein amerikanischer Straßenkreuzer mit riesigen Heckflossen die Blicke auf sich, während daneben ein uriger Traktor oder ein rares Vorkriegsmodell die Technikgeschichte lebendig werden lässt.

Ob Schrauber-Profi oder begeisterter Laie – hier kommt man sofort ins Gespräch. „Welches Baujahr?“, „Wo hast du die Ersatzteile her?“ oder einfach nur ein nostalgisches „So einen hatte mein Opa auch!“ hört man an jeder Ecke. Die Verbindung aus historischer Architektur, sattem Grün und glänzendem Chrom bietet Fotografen und Besuchern Motive am laufenden Band. Kein Stress, keine Pokaljagd – einfach Gleichgesinnte treffen, staunen und die Seele baumeln lassen. Auch wenn das Wetter an diesem Sonntag etwas zu wünschen übrig lies, konnte man dennoch wieder einige Juwelen entdecken, die hier noch nie oder selten zu sehen waren

Ein großes Dankeschön gilt den Oldtimer-Freunden Egelsberg, die dieses Event mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und Liebe zum automobilen Kulturgut organisieren. Sie sorgen dafür, dass die Krefelder Street-Culture um ein echtes Highlight reicher ist.


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Campus Culture Motorjedöns

Oldtimertreffen vor stilvoller Kulisse im Campus Fichtenhein, Krefeld.




Campus Culture August 2025

Campus Culture auf dem Campus Fichtenhain ist weit mehr als nur ein Oldtimer-Treffen. Es ist inmer ein kleines Fest – historisch, ästhetisch, sozial. Hier begegnen sich automobile Leidenschaft, kreative Atmosphäre und kulturelles Miteinander in einem Rahmen, der alles andere als gewöhnlich ist.

Wer noch nie im Campus Fichtenhain war, sollte sich dort, auch abseits der Oldtimer-Events einmal umschauen. Mitten im beschaulichen Krefeld-Fichtenhain liegt die Campus Corporation, eine einzigartige Eventlocation, die verschiedene Abenteuer zugleich bietet: urbane Architektur trifft auf grüne Oasen, Industrie trifft auf Eleganz. Hier verbinden sich historische Bauten aus der Gründerzeit, moderne Loftflächen und ein weitläufiger Innenhof zu einem Ort voller Möglichkeiten.

Im Campus Courtyard – dem großzügigen Innenhof – findet regelmäßig das „Campus Culture“ Oldtimer-Treffen statt. Diese Veranstaltungen sind ein echter Magnet für Automobilenthusiast:innen aus der Region. Die Kombination aus rustikal-industrieller Kulisse und entspannter Atmosphäre bildet den perfekten Rahmen für Liebhaber klassischer Fahrzeuge.  Die Veranstaltung ist zwar nicht so. groß wie die Classic Days oder vergleichbare Events, sie hat jedoch ihren eigenen Charme.

Hier finden sich zudem Fahrzeuge, die weder bei den Classic Days oder dem Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn anzutreffen sind.

In der Galerie unten findest Du ein paar Impressionen der Veranstaltung.


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Oldtimertreffen August 2025

In den Sommermonaten findet regelmäßig ein Treffen klassischer Automobile an der Krefelder Rennbahn statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den Oldtimerfreunden Egelsberg. Der Eintritt für Besucher ist grundsätzlich frei.

Nach den automobilen Highlights des letzten Wochenende, Classic Days und Oldtimer Grandprix am Nürburgring sollte es an diesem Wochenende etwas beschaulicher zugehen. Sollte …

Das Wetter an diesem Sonntag war sehr einladend, die Temperaturen warm, aber nicht heiß. Keine Vergleich zu dem Treffen im Juni, das sehr heiße Temperaturen bot.

Manchmal braucht es keinen Fluxkompensator, um eine Zeitreise zu machen – ein sonniger Tag, ein paar Hundert Liter Benzingeruch und jede Menge blitzender Lack reichen völlig. Genau das gab’ es erneut beim Oldtimertreffen der Oldtimerfreunde Egelsberg auf der Krefelder Rennbahn.

Auf Grund des idealen Wetters erschienen am heutigen Tag eine Vielzahl von Fahrzeugen, unter anderem Ferrari, Jaguar, Borgward und Rolls-Royce, die zuvor selten bis gar nicht präsent waren. Es ist immer wieder erstaunlich, was für Schätze trotz der hohen Dichte an Oldtimer-Veranstaltungen in unserer Region zu Tage treten.

Auch heute gab es wieder eine bis dato unbekannte Kuriosität. Ein Peugot aus den 50er-Jahren mit einem BMW-Motor. Eine Nachfrage beim Besitzer ergab, dass es sich um einen Sechszylindermotor aus dem 520i handelte. „Der dreht nicht so hoch und hat für das Auto das ideale Drehmoment“, wusste er zu berichten. Doch damit nicht genug. „Das Fahrwerk stammt übrigens von Volvo“, sagte der Besitzer. So etwas lässt einen dann wieder staunend zurück, selbst prominente Besucher wie der bekannte Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter waren entzückt …

In der unten stehenden Galerie findest Du ein paar Aufnahmen der Veranstaltung, auf Grund der hohen Anzahl an Fahrzeugen sind es heute etwas mehr geworden …


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Classic Days 2025

Nach einer Zwangspause im Jahr 2024, in dem die Classic Days erneut auf dem Messegelände in Düsseldorf stattfinden sollten, ist diese sehr beliebte Veranstaltung historischer Automobile in neuem Gewand wieder am Start. Die Classic Days gelten mit über 5.000 Besuchern als „Großveranstaltung“ und benötigt so ein entsprechedes Sicherheitskonzept und einige bürokratische Abläufe in Ämtern zur Genehmigung und Durchführung, Bauanträgen und Bauabnahmen: “Uns fehlen hier – Stand gestern Abend 4. Juni 2024 – noch umfassende Antworten der Behörden”, erklärten die Veranstalter im letzten Jahr. Hinzu kamen neue Aufgaben, wie die Umsetzung der neuen Cannabis-Ordnungswidrigkeiten-Verordnung oder auch akuten Gefahren-Abwehr-Szenarien. Aus diesen Gründen wurden die Classic Days 2024 abgesagt.

Im Jahr 2025 fanden die Classic Days nun ein neues zu Hause, erneut im Rhein-Kreis Neuss, in dem auch vergangene Veranstaltungen in Schloß Dyck in der Gemeinde Jüchen stattfanden. Das neue Domizil der Veranstaltung ist das im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Rittergut Birkhof in der Stadt Korschenbroich.

Als Besucher der Classic Days war man zu Zeiten, an denen diese auf dem weitläufigen Gelände und der historischen Kulisse von Schloß Dyck stattfand, extrem verwöhnt. Alleine das Treffen der Markenclubs auf dem riesigen Miskantus-Feld vor dem Schloß suchte seinesgleichen. Auch auf dem Messegelände in Düsseldorf, auf dem die Classic Days in den Jahren 2022 bis 2023 stattfand, herrschten großzügige Platzverhältnisse, wenngleich die Atmosphäre früherer Veranstaltungen gelitten hat. Alleine der nahegelegene Flughafen Düsseldorf mit seinen zahlreichen Starts und Landungen, insbesondere in der Ferienzeit, tat der Stimmung im Hinblick auf den Lärmpegel einen nicht zu unterschätzenden Abbruch. Kann der neue Veranstaltungsort, das Rittergut Birkhof das alte Flair und die alte Stimmung wieder zurückbringen?

Die Platzverhältnisse sind gegenüber den vorangegangenen Veranstaltungsorten eingeschränkter, dennoch läßt sich die Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Die Entscheidung für das Rittergut Birkhof war organisatorisch durchdacht und atmosphärisch sehr stimmig. Der weitläufige Park der Anlage mit Alleen, Rasenflächen und alter Baumkulisse bot eine beeindruckende Kulisse für das Festival, das als deutsche Entsprechung zu Goodwood gefeiert wird. Das Rittergut liegt in einem großen Park mit anschließendem Landschaftsgarten und zeichnet sich, so Organisator Marcus Herfort, “durch eine sehr englische Atmosphäre aus”.

Natürlich gab es wieder zahlreiche Highlights:

  • Der 2,6 km lange Rundkurs „Racing Legends“ bot spannende Demonstrationsläufe mit Rennwagen und Motorrädern bis Baujahr 1961 – eine nostalgische wie dynamische Attraktion,
  • Im Concours d’Elegance „Jewels in the Park“ glänzten edle Klassiker unter Buchen und Eichen – inklusive stilvoller Präsentation am alten Herrenhaus,
  • Thematisch gegliedert: VW‑Käfer‑Läufe, US‑Cars („Stars & Stripes“), JDM‑Show im „Green House“, inklusive dem legendären GT‑R von Paul Walker und einem Honda NSX,
  • Die Weltpremiere des VW ID. Every 1 gab dem Festival auch einen Blick in die Zukunft – überraschend und zeitgemäß. Leider wurde das Fahrzeug in dem ehemaligen Gartencenter sehr lieblos präsentiert, wie auch die japanischen Sportwagen.

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um eine privat ausgerichtete Veranstaltung handelte, war die Organisation sehr gut. Die Ausschilderung an den Zufahrtstrassen zum Veranstaltungsgelände war sehr gut und schlüssig, ankommende Autofahrer wurden unverzüglich auf die umliegenden Parkplätze geleitet, wenngleich niemand das für 8€ online erstandene Parkticket kontrollierte. Die Strecke, auf denen die historischen Fahrzeuge fuhren, führten in Teilen über das Veranstaltungsgelände. Dadurch wurde der Besucherstrom etwas unterbrochen. Ich sah es jedoch als Vorteil, man war im Grunde „gezwungen“, sich dadurch ein Bild der fahrenden historischen „Schätze“ zu machen – ein Grund, weswegen man derartige Veranstaltungen besucht. Einzig die geschlossene Veranstaltung der Julius Bär AG, eines privaten Vermögensverwalters im Herrenhaus des Rittergutes und der angrenzenden Terrasse paßte nicht ins Bild dieser gelungenen Veranstaltung. Hinter Zäunen verbargen sich einige Schätze, wie ein Porsche 356 und ein Dino, die jedoch meines Erachtens nach nicht das Interesse des dortigen Publikums weckten, dass augenscheinlich in der Hauptsache damit beschäftigt war, „gesehen“ zu werden.

In der letzten Dekade waren die Classic Days für mich immer ein fotografisches Highlight. Es waren dort immer unzählige, bisweilen sehr spezielle und sehr rare klassische Automobile zu bewundern. Darüber hinaus war auf den vergangenen Veranstaltungen immer sehr viel Prominenz vertreten, von Stirling Moss, John Surtees, Walter Röhrl, Jochen Mass bis hin zu Arturo Merzario. Dieser nahm auch im hohen Alter noch an Rennen teil und ließ sich bereitwillig ablichten, insbesondere mit den kleinen Gästen. Der Ehrengast der diesjährigen Classic Days, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck musste seine Teilnahme aus persönlichen Gründen leider absagen. Man brauchte bei den Classic Days nie nach speziellen Motiven zu suchen, im Gegenteil, man musste sich immer selbst disziplinieren, aus allen Möglichkeiten das Beste aufzunehmen.

In diesem Jahr gab es zudem noch eine organisatorische „Zwickmühle“ – zeitgleich zu den Classic Days fand am Nürburgring der alljährliche „Oldtimer Grandprix“ statt. Ein Freund und ich entschieden daher, am Samstag die Classic Days und am Sonntag den Oldtimer Grandprix zu besuchen. Im Nachhinein betrachtet, hätten wir diese Tage besser „getauscht“. Am Samstag zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, es gab mehrere, teils heftige Regenschauer, die sowohl für die Fahrer als auch für die Besucher sehr unangenehm waren. Am Sonntag war das Wetter am Nürburgring erheblich freundlicher, wenn auch kühler. Leider war es bei dem Oldtimer Grandprix sehr leer – es war wenig Publikum dort, der Zeitplan der Rennläufe ließ zu Wünschen übrig und im Fahrerlager waren extrem wenig Fahrzeuge. Markenclubs wie Porsche und Ferrari waren äußerst spärlich vertreten. Aus diesen Gründen kam nicht die dort übliche Stimmung auf.

In der folgenden Galerie sieht Du einige Aufnahmen der Classic Days 2025.


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Oldtimertreffen in Krefeld

In den Sommermonaten findet regelmäßig ein Treffen klassischer Automobile an der Krefelder Rennbahn statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den Oldtimerfreunden Egelsberg. Der Eintritt für Besucher ist grundsätzlich frei.

Ich besuche die Veranstaltung mittlerweile mit einem Freund gemeinsam seit nunmehr acht Jahren. Neben alten Bekannten, die meistens zu jedem Treffen anreisen gibt es immer wieder Fahrzeuge, die wir dort selten oder nie gesehen haben. Leicht und zwanglos kommt man mit einigen Besitzern der klassischen Automobile ins Gespräch und erfährt oftmals Geschichten über die entsprechenden Fahrzeuge, die man so nicht kennt oder noch nicht gehört hat.

Leider war am heutigen Tag nicht der gewohnte Betrieb, trotz oder wegen des Wetters. Das Thermometer hat bereits kurz nach 11:00 Uhr an der 30-Grad Marke gekratzt. Klimaanlagen waren in den Zeiten, aus den die Automobile stammen, ein nahezu unbezahlbarer Luxus. Nichtsdestotrotz haben wir wieder ein seltenes Fahrzeug entdeckt, das wir zuvor noch nicht auf einer Automobilausstellung gesehen hatten: Eine Fiat 2300 Limousine, die in den Jahren 1961-1968 hergestellt wurde und äußerst selten ist.

Das Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn hat immer eine sehr schöne Atmosphäre, da es hier sehr überschaubar ist. Für das leibliche Wohl ist auch immer gesorgt, es ist bei jeder Veranstaltung ein kleiner Pavillon vor Ort, an dem es eine Vielzahl an Getränken und kleinen Snacks gibt. Und bisweilen kommt es dort schon einmal vor, dass Promis wie der TV-Moderator und Oldtimerfreund Horst Lichter neben Dir sitzt …


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