20 Jahre Apple

Ende diesen Jahres ist es 20 Jahre her, dass ich zum Apple-Fanboy mutiert bin. In der Welt der Technik gibt es kaum eine Marke, die so polarisiert wie Apple. Für die einen ist es eine Lifestyle-Marke, für die anderen ein Synonym für Qualität, Innovation und Nutzerfreundlichkeit. Doch was genau macht Apple-Geräte so besonders? In diesem Beitrag gibt es einen Blick auf die Vorteile, die iPhones, Macs, iPads & Co. zu beliebten Begleitern im Alltag machen. Bei mir fing zunächst ganz harmlos mit einem einzelnen Gerät, dem iPod mini an. Mittlerweile besteht unser Haushalt mit allem, was zur Gattung Computer und Mobile Devices gehört, nur aus Geräten der Firma Apple. Warum um alles in der Welt betreibt man einen derartigen gear porn, insbesondere, da die Produkte aus Cupertino nicht in dem Ruf stehen, billig zu sein? Ist es das erhabene Gefühl, im nächsten Starbucks mit dem Apple-Logo auf dem ultra-dünnen MacBook ein kreatives Leuchtfeuer zu entfachen und wenigstens für einen Creator gehalten zu haben? Ich gehe nicht zu Starbucks und mir ist es seit geraumer Zeit völlig egal, was die Leute von mir halten. Ich möchte mich auf wesentliche Dinge konzentrieren und im digitalen Bereich ist für mich hier Apple nach wie vor das Maß der Dinge. Aber nun alles einmal hübsch der Reihe nach.

iPod

Wir schreiben das Jahr 2005. Napster war in aller Munde, es gab keine CD, die man dort nicht „kostenlos“ herunterladen konnte und als Reaktion darauf ersann die Musikindustrie immer abstrusere Kopierschutzmaßnahmen für CDs, die zur Folge hatten, dass so einige CDs nicht einmal im CD-Spieler des Autos hörbar waren. Steve Jobs und Apple schufen iTunes und sie schafften es, die Musikindustrie mit ins Boot zu holen. Musikdownloads waren nicht mehr illegal und zudem erschwinglicher als ein physischer Datenträger. Das Medium der Wahl war natürlich Apples eigener iPod. 1.000 Songs in der Hosentasche war der Werbeslogan der Stunde. Natürlich gab es auch vor dem iPod MP3-Player – der iPod war im Grunde keine bahnbrechende Erfindung. Ich besaß auch so ein Teil mit wilden 256MB Speicherplatz. Die Bedienung war ein grausiges Erlebnis. Am einfachsten war es, auf Play zu drücken und den ganzen Speicher runterlaufen zu lassen. Einzelne Titel oder Alben zu suchen war eine Katastrophe. Dann kam der iPod. Mit seinem Klick Wheel war es ein Kinderspiel, durch die Listen der Interpreten, der Alben oder der selbst angelegten Playlisten zu scrollen. Der 2005 erworbene iPod mini war für mich das Gerät der Wahl. Es war sehr klein, bot ausufernde 4 GB Speicher und war recht günstig – ideal für unseren damaligen Skiurlaub. Überall Musik auf der Piste …

Zum Befüllen des iPods war die Software iTunes das Mittel der Wahl. Simpel in der Benutzung und für Windows verfügbar. Ein cleverer Schachzug von Apple. Zu diesem Zeitpunkt war Windows definitiv der Platzhirsch, da es fast nur Desktop-Computer gab. Windows XP lief halbwegs stabil und Windows 7, für viele heute noch das beste Microsoft-Betriebssystem, stand in den Startlöchern.

Ein Apple Desktop-Rechner, der coole iMac, war schon immer mein Traum gewesen, schied jedoch auf Grund meiner damaligen finanziellen Möglichkeiten aus.

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iPad

Es sollte bis 2011 dauern, bis das nächste Apple-Gerät zu uns ins Haus kam. Es handelte sich um das 2010 erschienen iPad. Zur Kategorie der Tablets gehörend, war dieses Gerät etwas ganz Neues. Man konnte in iPhoto seine Bilder fast wie am Mac bearbeiten, man konnte Texte in Pages schreiben und Tabellenkalkulationen in Numbers erstellen, freilich nicht so komfortabel wie heute. Es war eine willkommene Ergänzung zu einem Desktop-Rechner, erlaubte das iPad eine gewisse Mobilität. Später konnte man es sogar mit SIM-Karten kaufen und man war nicht mehr auf ein WLAN angewiesen. Mittlerweile haben iPads fast mehr Rechenleistung als im Jahr 2010 ein MacPro. Es gibt wenig, was man heute nicht auf dem iPad erledigen kann, und mit iPadOS 26 ist gar ein richtiges Fenstermanagement angekündigt.

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iMac & MacBook

Irgendwann im Jahr 2009 habe ich in einem Musikmagazin bei einem Preisausschreiben eine komplette Pro-Tools Ausrüstung gewonnen, also Profi-Software zum Musikaufnehmen und ein komplettes Mischpult incl. FireWire-Audiointerface. Damals besaß ich noch einen Rechner mit Windows 7, ich glaube er war von MediaMarkt. Der hatte zwar FireWire, aber es war ein stetiger Kampf mit Abstürzen und BlueScreens. Der Erwerb eines eigens für den Audio-Bereich in einem renommierten Kölner Music Store bracht da wenig Abhilfe. Das Audiointerface stürzte in der Regel alles zwei Tage ab und ließ sich nur durch einen Neustart wieder zum Laufen überreden. Des Weiteren schaffte ich mir eine Drucker/Scanner Kombination an, die über WLAN ansteuerbar war. Das Drucken funktionierte tadellos, doch unter Windows ließ sich das Gerät partout nicht zum Scannen überreden. Selbst mit meinem 2011 erworbenen iPad war das ein Kinderspiel!

All das bewog mich Anfang 2012 dazu, von meinem Windows-Rechner zu einem iMac zu wechseln. Es wurde die Variante mit 27-Zoll Bildschirmgröße. Größtes Manko: Der ganze schöne Hauptgewinn mit ProTools-Hardware und Software war auf absehbare Zeit wertlos, da Digisdesign, der damalige Hersteller von ProTools die Hardwareunsterstützung für das Mischpult auf ziemlich absehbare Zeit abgekündigt hatte. Auf Grund der Tatsache, dass ich für das ganze Gedöns keinen Pfennig bezahlt habe, war das verschmerzbar. Für schlanke 270 Euro erwarb ich vom Softwarehersteller Steinberg die „Cubase Artist“-Version. Da ich das Programm bereits unter Windows nutzte, brauchte ich nicht umlernen. In der Mac-Version war jedoch ein Bug, der bei der Step-Eingabe von Noten das Programm zum Absturz brachte. Vom Support von Steinberg kam dann eine ziemlich arrogante Antwort, ich solle doch bitte alle Komponenten wie Betriebssystem und die Software aktuell halten, dann würde Cubase auch ordnungsgemäß funktionieren. Ja nee, iss klar. Hier stand ein flammneuer iMac mit der aktuellsten Software …

Zeit, sich der Alternative aus dem Haus Apple zu widmen, dem Programm Logic. Das war damals für schlanke 199 EUR im Apple Store erhältlich. Ich habe es bereits einige Jahre zuvor einmal benutzt, es jedoch zu Gunsten von Cubase wieder verworfen. Ich war überrascht, wie benutzerfreundlich das Programm sich nach so vielen Jahren anfühlte. Nachdem das Hamburger Unternehmen Emagic die Software Anfang der 2000er Jahre an Apple verkauft hat, ist hier augenscheinlich eine Menge passiert. Logic nutze ich bis heute, einmal gekauft und nie wieder für Updates, die streckenweise grandios sind, bezahlt. Hier merkt man deutlich, wie sie Apples Integration von Hardware und Software auszahlt.

Beiläufig erwähnt werden soll noch, dass mein Drucker/Scanner ca. 3 Minuten zur Einrichtung am Mac brauchte und BIS HEUTE seinen Dienst verrichtet, sogar mit der neuen Generation der Apple Silicon Prozessoren.

Der iMac mit seinem Betriebssystem, damals noch OS X genannt, war ein traumhaftes Erlebnis. Das Gerät lief wesentlich flüssiger als ein Windows Rechner und eine Wartung fand schlicht und ergreifend nicht statt. Systemoptimierung wie Defragmentieren der Festplatte, Aufräumen der Registry und Rumspielen mit Virenscannern und Firewalls fand schlichtweg nicht statt. Lediglich das Firewall-Programm Little Snitch ist von Anfang an dabei, hindert es einfach und wirkungsvoll ausgesuchte Programme daran „nach Hause“ zu telefonieren und verdächtige Netzwerkaktivitäten zu melden. Updates bei einem Mac laufen ebenfalls sehr simpel und geräuschlos über das Internet ab. Grundsätzlich sind alle Updates kostenfrei; es gibt keine Home-, Special-, Professional-, oder was weiß ich was für Versionen mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Mein 2012 erworbener iMac war bis 2017 im Einsatz – nicht ein einziges mal wurde das Betriebssystem neu installiert! Alle Updates wurden gnadenlos darüber installiert und es kam zu keiner Störung! 2017 kam dann ein neuer iMac aus dem Apple Refurbished-Store, also ein Gebraucht-Gerät. Auch hier funktionierte alles klaglos und er tat bis Ende 2023 seinen Dienst!

Natürlich leckt man bei so einer grandiosen Kombination Blut, deshalb musste im Jahr 2013 ein mobiler Mac her – ein MacBook Pro, das BIS HEUTE tadellos seinen Dienst verrichtet, bis auf einen Batterietausch im Jahr 2017, der im Apple Store kurz und schmerzlos über die Bühne ging.

Ende 2023 unterstütze mein iMac von 2017 keine neuen Betriebssystem-Updates mehr, so dass er weichen musste. Leider vernachlässigt Apple den iMac seit Einführung der Silicon-Prozessoren sträflich! Es gibt nur noch eine 24-Zoll Variante, auch leistungsmäßig bin ich nicht fündig geworden. Die Alternative ist jedoch der macMini- früher tatsächlich als Mini-Version belächelt. Mein neuer macMini M2 Pro ist jedoch lediglich auf die physische Größe betrachtet mini. Ich weiß nicht, wie viele Prozessor-Kerne das Ding hat, es ist mir auch herzlich egal. Mit 32 GB RAM und einer 1 TB SSD-Festplatte ist Leistung im Überfluss da. Der neueste Rechner ist immer auch der schnellste, aber diese kleine Mac schlägt dem Fass den Boden aus! Er startet gefühlt schneller als ein iPhone, ruckelt nicht, gibt keine Geräusche von sich und erledigt selbst anspruchsvolle Aufgaben mit Bravour.

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iPhone

Das 2007 erschienen iPhone war ein Meilenstein, vereinigte es doch drei Geräte in einem: ein Telefon, einen iPod und einen Webbrowser. Das konnten damals bereits Geräte von Motorola, Nokia und Blackberry, doch keines so simpel und benutzerfreundlich wie das iPhone. Keine Rumgefrickel auf einer Mäusetastatur, sondern mit einem eleganten Touchscreen. Es hatte natürlich seinen Preis. Um im Jahr 2009 in die Welt der Smartphones einzutauchen, war ein iPhone natürlich eine Option, aber es gab sie zunächst nur für Telekom-Kunden. Da ich seit 1998 Vodafone-Kunde war, entfiel also diese Option.

Alternative damals im Jahr 2011 war ein günstiges Samsung Galaxy. Na ja, irgendwie sah es ja ein wenig aus wie ein iPhone. Mit diversen Softwarehacks sah die Oberfläche dann tatsächlich aus wie ein iPhone. Dennoch war das Gerät eine einzige Katastrophe. Es wurde sehr schnell sehr langsam und man konnte beispielsweise die Facebook-App nur dann starten wenn man alle anderen Apps zuvor geschlossen hatte. Wehe, es rief dann auch noch jemand an …

Im Jahr 2013 ging mir das Gerät so dermaßen auf die Nerven, das ich beschloss, mir ein iPhone zuzulegen. Ich war verwöhnt von der Bedienung der Apple-Geräte und von ihrer nahtlosen Integration untereinander, die damals freilich noch in den Kinderschuhen steckte. Mittlerweile liefen die Geräte bei allen gängigen Mobilfunkanbietern, so auch bei meinem Provider Vodafone. Es wurde ein iPhone 5 mit heute ironisch anmutenden 16 GB Speicherplatz. Auch hier, wie am iMac und am iPad ging alles flüssig und geschmeidig von Statten, keine Abstürze, keine Haken.

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Fazit

Im letzten Jahr bat mich ein Freund, ihm unter Windows 11 einen Drucker zu installieren. Mein Ehrgeiz war geweckt, doch ich stand wie der Ochse vor dem Berg. Was muss ich hier machen? Es war ein Fackelzug ohne Ende, Treiber herunterladen, Zusatzprogramme des Herstellers installieren, die mehr schlecht als recht funktionieren und die Tatsache, dass man bei JEDER Benutzung des Scanners diesen über das Betriebssystem suchen lassen muss. Das Gerät ließ sich nicht in der Systemkonfiguration speichern! Wie sollen wenig computer-affine Menschen mit so etwas klarkommen?

All das kenne ich nicht mehr, seit ich Apple-Geräte benutze. Scanner, Drucker, Audio-Interface, MIDI-Interface, CD-Player, Kamera – alles wird einfach angeschlossen und nach wenigen Augenblicken funktioniert es!

Eine geniale Funktion am Mac ist die Time Machine: Man schließt einfach eine Festplatte an den Mac an, die in der Time Machine als Backup-Laufwerk zugewiesen wird. Fortan speichert diese Software das Betriebssystem, die Programme und sämtliche Daten als Backup. Löscht man versehentlich irgendetwas vom Mac, holt man sich in der Time Machine Software über einen virtuellen Zeitstrahl die entsprechende Datei zurück. Den Gipfel erlebt man jedoch, wenn man sich einen neuen Mac zulegt. Dazu wird das Time Machine Laufwerk mit einer aktuellen Sicherung des alten Systems einfach an den neuen Mac angeschlossen und dieser gestartet. Der Mac fragt sodann, ob er neu konfiguriert werden soll oder ob Benutzerkonten, Programme und Dokumente Audi einem Time Machine Backup übertragen werden sollen. Diese Abfrage bestätigt man, geht eine Runde spazieren, Fahrrad fahren oder Eis essen, je nach Gusto und wenn man zurückkommt, sieht der neue Mac aus wie der alte. Er öffnet sogar zuvor auf dem alten Mac nicht geschlossene Programmfenster. Das ist Benutzerfreundlichkeit, die ihres Gleichen sucht!

Alle Apple Geräte sind mittlerweile so verzahnt und vernetzt, dass man nahtlos von einem Gerät auf das andere wechseln kann. Telefongespräche vom iPhone kann man ohne komplizierte Einstellung am iPad, am Mac oder an der Apple Watch entgegennehmen. Man beginnt am iPad im hauseigenen Textverarbeitungsprogramm Pages mit einem Text, den man später am Mac öffnet und weiter bearbeitet. Eine Tabellenkalkulation in Numbers beginnt man am Mac und kann diese problemlos auf dem iPhone während einer Zugfahrt bearbeiten (vorausgesetzt, die Deutsche Bahn bekommt ein stabiles WLAN auf die Kette).

Dreh- und Angelpunkt ist bei allen Geräten die iCloud, in der alle diese notwendigen Daten gespeichert werden. Die gesamte Fotoverwaltung erfolgt ebenfalls über die iCloud. Eine Fotosammlung auf allen Geräten. In der iCloud lassen sich iPhone- und iPad-Backups speichern. Die Einrichtung eines neuen Mobile Device geht dabei genau so geschmeidig von Statten wie zuvor beim Mac beschrieben. Sogar die Zwischenablage funktioniert über die iCloud. Wenn man ein PDF-Dokument auf dem iPad hat, und daraus eine Passage kopiert, kann man es über diese Funktion auf dem iPhone in eine WhatsApp Nachricht kopieren.

Gegenüber Windows und Android muss man sich zunächst auf die Logik der Apple Geräte einlassen. Ich finde, diese ist einfach zu erlernen und sie funktioniert gnadenlos gut. Ich habe es noch nie erlebt, dass beispielsweise die iCloud nicht erreichbar ist oder meine Geräte sich untereinander „verloren“ haben!

Es gibt einen schönen Spruch: „ Windows Benutzer wissen nicht, warum es nicht funktioniert; Linux Benutzer wollen wissen, warum es nicht funktioniert. Apple Benutzer wollen gar nicht erst wissen, warum es funktioniert“. Dem ist nichts hinzuzufügen. Bis auf Betriebssystem-Updates ist alles extrem wartungsfrei und man muss sich um nichts kümmern. Ein einziges Mal in fast 15 Jahren Mac musste ich in den Recovery Modus wechseln, weil Apple bei einem Update einen Fehler bei Audio Plug-Ins „verbrochen“ hat.

Über CarPlay läßt sich bei kompatiblen Geräten das iPhone auf dem Display des Gerätes anzeigen. Das funktioniert kabelgebundenen oder drahtlos. Dadurch habe ich noch nie den CD-Spieler des Autos oder das eingebaute Navigationssystem verwendet. In Apple Karten speichert man einfach seinen favorisierten Orte und ruft sie im Auto ab. Hat man im Kalender einen Termin mit Ortsangabe hinterlegt, kann man im Auto einfach den Kalender öffnen, das Ereignis antippen und schon startet die Navigation.

All das ist auch mit Windows- und Androidgeräten mittlerweile möglich. Mit ist jedoch niemand bekannt, der da nicht über irgendwelche Hürden klagt. Im Apple-Kosmos funktioniert alles, wie bereits oben geschrieben. Die Zeit, die ich früher mit Pflege, Wartung und Spielereien an den Geräteeinstellungen verbracht habe, ist seit dem Gebrauch von Apple-Geräten fast gegen Null geraten. Natürlich haben die Geräte ihren Preis, konfiguriert man sich jedoch ein professionelles Windows-System, ist das auch nicht ganz ohne. Der Wiederverkaufswert von Apple-Geräten ist beträchtlich! Zudem bietet Apple für jedes Bedürfnis ein passendes Gerät. Vom kleinen iPad, dass man lediglich zum ebook-Lesen, Email checken oder Websurfing verwendet bis zum High-End Desktop-Rechner für professionelle Aufgaben wie Musik erstellen oder Video-Editing ist hier alles in unterschiedlichen Preiskategorien verfügbar. im Apple-Store kann man sich die Geräte nach eigenen Bedürfnissen einrichten und erklären lassen – der Service ist hervorragend!

Zudem sind die neuen Apple-Silicon Prozessoren in den Desktop-Rechnern und den Mobilgeräten einfach konkurrenzlos effizient und leistungsfähig. Mein 2023 erworbener macMini ist bis jetzt auch bei den anspruchsvollsten Aufgaben wie Musikaufnahmen, Bildbearbeitung und Videoschnitt nicht ein einziges Mal in die Knie gegangen. Ich bin mir noch nicht einmal sicher , ob in dem Gerät überhaupt ein Lüfter verbaut ist. Er ist in allen Situationen absolut geräuschlos. Panta rei – alles fließt …

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WWDC 2017 Keynote

Am 5.Juni war es wieder so weit. Anlässlich der WWDC gab es auch wieder eine Keynote von Apple, die es in sich hatte. Besonders hervorzuheben sind der neue iMac Pro und die Vorschau auf iOS 11, die einiges verspricht. Seht selbst, es lohnt sich.

 




10 Jahre iPhone

Am 9.Januar 2007 stellte Steve Jobs auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco einen iPod, ein Telefon und ein mobiles Internetgerät vor. Es waren jedoch nicht, wie vermutet, drei verschiedene Produkte, sondern ein einziges und es hörte auf den Namen iPhone.

… and we are calling it iPhone …

Steve Jobs, 9.Januar 2007

Revolutionär war die Bedienung des Gerätes: es verfügte über nur fünf physische Bedienelemente – die Home-Taste auf der Vorderseite, seitlich zwei Tasten zur Lautstärkeeinstellung, einen Schalter zum Stummschalten und die Standby-Taste an der oberen Schmalseite. Die gesamte Bedienung des Gerätes erfolgte über einen Touchscreen, der sich der jeweiligen Funktion anpasste. Das war vor 10 Jahren in der Tat revolutionär.

Der Rest ist Geschichte, für mich gibt es kein besseres Telefon. Auch wenn es nicht die allerletzten Features hat, mit denen die Marktbegleiter gerne auftrumpfen, so ist dieses Gerät aus einem Guss, funktioniert so, wie ich es brauche und es fügt sich nahtlos mit allen anderen Apple-Geräten zusammen.

Keine großen Worte mehr, hier noch einmal die legendäre Präsentation des unvergessenen Steve Jobs:




Hallo, ich bin ein Mac

 

Vor zehn Jahren startet Apple die Kampagne “Get a Mac” – “Hallo, ich bin ein Mac” und “Hallo, ich bin ein PC”.
Diese Clips zeigten auf humorvolle Weise, warum ein Mac dem PC voraus ist. Entscheidend war auch der Zeitpunkt, da Windows XP durch Windows Vista ersetzt wurde und der Kampagne dadurch zu noch mehr Erfolg verhalf.

Ich glaube, die Kampagne wäre schon ein oder zwei Jahre früher zu Ende gewesen, wenn Vista nicht so ein absoluter Mist gewesen wäre. Da war ja wirklich eine Sache schlechter als die andere und gab uns noch viel Futter.

Jason Sperling, Creative Director

Im nachfolgenden knapp 37-minütgen YouTube-Clip kannst Du sämtliche Folgen der Kampagne in englischer Sprache sehen. Auch nach zehn Jahren noch sehenswert.




Touch the Mac

Am 27.Oktober 2016 lud die Firma Apple unter dem Motte „Hello again“ zur Präsentation neuer Mac Hardware.
Soweit, so gut, viele behaupteten, es wurde Zeit, insbesondere da Microsoft tags zuvor ein neuen Desktop Computer vorstellte, der designmäßig nicht ganz von der Hand zuweisende Parallelen zum iMac hat. Selbstverständlich läßt sich das komplette Teil mit Touch Gesten bedienen. Über SInn und Zweck dieser Geschichte braucht man keine Worte zu verlieren, da dieses Teil für mich, insbesondere auf Grund Windows 10 nicht im Geringsten in Betracht gezogen wird.

Wer nun von den Apfelbauern einen neuen iMac, Mac mini oder gar einen neuen Mac Pro erwartet, der wurde aufs Bitterste enttäuscht. Es gab nur MacBooks. Pro. Dünner, leichter, schneller, kraftvoller. Und anfaßbar.
Was muss man sich darunter vorstellen? Schließlich bekam das Wort „Touch“ an diesem Abend eine inflatioäre Bedeutung.
Nun, dem neuen MacBook Pro wurden die Funktionstasten kastriert. Substituiert werden sie von einem „Surprise and Delight“-Feature namens Touch Bar.
Das ist ein kleine Bildschirmleiste im Retina-Format, die kontextabhängig Funktionstasten zur Verfügung stellt und auf den Namen „Touch Bar“ hört. Das mutet zunächst relativ unspektakulär an, von einigen ist diese Touch Bar auch schon als „Emojicon Bar“ degradiert worden.
Craig Federighi spielte damit zunächst etwas in den Apple eigenen Programmen herum und man bekam einen ersten Vorgeschmack.
Ernst wurde es, als dann die „Pro“-Vorführung begann. Eine Dame von Adobe, die vom Outfit her eher zu „Bauer sucht Frau“ gepaßt hätte, zeigte jedoch auf eindrucksvolle Art, was man mit dieser Touch Bar in Photoshop anfangen kann. Man malt beispielsweise mit dem im Verglich zu den Vorgängermodellen doppelt so großen Touch Pad und über die Touchbar justiert man die Farbe nach. Man kann also richtig malen mit dem Teil.
Im Anschluß daran gab es noch eine Vorführung mit einem DJ-Programm. Die Touch Bar macht aus dem Programm und dem Mac dann ein richtiges Instrument, mit dem man „performen“ kann, wie man heute sagt.

Natürlich müssen die Programme auf diese Touch Bar angeglichen werden, ich male mir gerade aus, wie das in Garage Band oder gar Logic aussieht, bzw. wie es sich anhört. Dann kann aus dem MacBook Pro in der Tat ein Instrument werden.
Oder ein Malbuch, oder ein Schnittplatz mit ordentlicher Haptik für’s Urlaubsvideo.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dererlei mit einem Surface möglich ist …

Mich hat diese ganze Vorstellung schon ziemlich begeistert. Es gibt immer noch Leute, die ein Laptop mit der Maus bedienen. Das war bei den alten MacBooks mit Touch Pad schon obsolet. Mit der Touch Bar erfährt man eine ganz andere Haptik! Meiner Ansicht nach um Längen besser als ein Windows-System auf Mobilgeräten, was „einfach“ nur mit den Fingern bedient wird. Das geht meiner Meinung nach nur schief …

Auch wurden bei den neuen Macs wieder ein paar alte Zöpfe abgeschnitten. Zunächst einmal ist der Apfel im Deckel nicht mehr beleuchtet. Gut, dieses Phallus-Symbol braucht nicht jeder. Viel schwerwiegender erscheint das der Wegfall des MagSafe-Anschlusses für das Ladekabel. Aber mal erhlich, wer sitzt am MacBook und hat das Ding am Stromnetz hängen. Das mag bei Geräten mit 4 Stunden Batterielaufzeit ein Argument sein. Mein MacBook Pro aus 2012 schafft 6 Stunden Hardcore-Lightroombearbeitung locker. Nebenbei dudelt dann auch noch iTunes und Fazebook in der Menuleiste. Darüber hinaus gibt es nur noch USB-C Anschlüsse – die Adapterindustrie wird’s freuen. In ein paar Jahren kräht danach wahrscheinlich kein Hahn mehr. Das einzige Teil, das ich an mein MacBook hängen muß, ist dann ein Kartenleser, da auch dieser beim neuen MacBook Pro wegfällt.

Enttäuscht wurden die Desktop-Fraktion. Außer dem MacBook nix Neues aus Kalifornien.

Die Frage, die ich mir stelle, muß ich jetzt enttäuscht sein?

Ich finde, ich muß es nicht. Ich halte nichts von dem Hype, jedes Jahr ein neues Gerät rauszuhauen. Wer soll das alles kaufen? Insbesondere auf Grund der Tatsache, dass mein iMac mittlerweile fünfeinhalb Jahre auf dem Buckel hat. Ich kann mich nicht erinnern, in meiner Windows-Zeit so lange einen Rechner benutzt zu haben, vor allem im Hinblick auf Systemupdates. Auf meinem alten Windows Rechner hat Windows 10 die halbe Windows 7 Installation zerschossen, ganz zu schweigen, dass die Netzwerkkarte und das DVD-Laufwerk nicht mehr erkannt werden und ich keinen Bock habe, da stundenlang dran herumzufummeln.

Mein iMac wurde seit OS X 10.7 Lion mit brachialer Konsequenz bis zu macOS Sierra 10.12 lediglich aktualisiert. Kein „Clean-Install“, einfach nur die Aktualisierung drüberbügeln.
Lediglich bei 10.12 zeckte der Treiber für mein Steinberg Audio-Interface. Die anschließende Treiberneuinstallation schaffte hier jedoch kurzfristig Abhilfe. Das ganze System, das wie oben beschrieben jedes Jahr neu gestichen wird, funktioniert anstandslos wie beim ersten Anschließen. Gut, die mechanische Festplatte merkt man, insbesondere, wenn ich vorher am MacBook Pro mit einer SSD gearbeitet habe. Aber auch hier besteht die Möglichkeit, anstatt einer HDD eine SSD zu verwenden, zumal die Preise weit von dem entfernt sind, was vor 2 Jahren aufgerufen wurde. Natürlich ist das bei einem iMac nicht so ein einfaches Unterfangen wie in einem Windows-Rechner. Aber einen Ferrari lasse ich auch in einer Fachwerkstatt warten und reparieren und versuche es gar nicht erst selbst.

Wenn man sich die Preise für die Hardware anschaut, ist das natürlich starker Tobak. Ein iMac, der meinen Vorstelltungen entspricht (27’ Retina mit 2 TB Fusion Drive) kostet stolze 2.500 Kopeken. Da kommt man natürlich ins Grübeln, insbesondere, weil „der Alte“ noch so rüstig ist, trotz des Retina-Displays, dass wohl irgendeinen unsichtbaren Schriftzug mit „Kauf mich doch bitte“ enthalten muss, wenn man es sich im Laden staunend anschaut.

Da gibt es Leute, die bemängeln, dass es den MacPro in seiner momentanen Form bereits seit 2013 gibt. Derjenige, der so ein Gerät braucht, ist schnell bei einem Anschaffungspreis jenseits der 5.000 Euronen angelangt. Auch wenn es professionelle Grafiker oder Musiker sind, die so ein Teil nutzen, so werden sie bestimmt nicht jedes Jahr diese Summe raushauen, um ein nigelnagelneues Gerät zu kaufen, dessen Mehrwert an neuen Features den Preis bestimmt nicht wettmacht. Es gibt `ne Menge Musikstudios, die immer noch mit dem alten MacPro arbeiten und damit rundum zufrieden sind.

Das einzige, was mir auf der Präsentation gefehlt hat, ist eine externe Tastatur mit Touch Bar für die Deskotp Macs. Das Ding hätte ich blind bestellt, Preis egal, Lieferzeit egal.




Wiedergefunden

Manchmal ist es schön, verloren geglaubtes wiederzufinden.
So auch dieser kleine iPod Mini aus dem Jahr 2003. Als ich im Jahr 2011 umgezogen bin, war dieses kleine Teil auf einmal unauffindbar.
Im letzten Monat habe ich bei meinen alten Sachen etwas Ordnung geschafft und ich staunte nicht schlecht, was ich da auf einmal gefunden habe. Meinen allerersten iPod aus 2003, damals extra für den Skiurlaub angeschafft. Nichts geht verloren!

Nach heutigen Maßstäben ist das Ding ein Anachronismus. Ganze 4 GB Speicher bietet das kleine Gerät auf einer mechanische Festplatte. Heutzutage kommt man nichtmals mit einem 16 GB iPhone aus!
Natürlich wollte ich wissen, ob das Teil noch funktioniert. Es hat mir 4 Jahre lang, bis 2007, treue Dienste erwiesen, danach folgte der iPod Classic mit satten 30 GB Speicherkapazität.

Nun, warum habe ich gezweifelt, es ist ein Apple-Gerät. Natürlich hat es noch funktioniert, lediglich die Batterie war total leergelutscht. Schließlich war er fast neun Jahre nicht im Gebrauch.

Was tut man nun mit einem solchen Museumsstück?

Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten. Wir fahren zuweilen gerne in die Mediterrana, eine öffentliche Sauna. Natürlich kann und will ich dort nicht auf Musik in der Ruhephase verzichten. Nutzt man dazu ein iPhone, ist man dort Letzter. Alles , was eine Kamera hat, ist dort natürlich verboten. Da hilft so ein Teil …




OS X “El Capitan”

Am 30.September 2015 war es endlich soweit: Apple hat Version 12 des Betriebssystems OS X veröffentlicht; Codename „El Capitan“. Die Vorfreude war groß, wurde es doch von vielen Betatestern als Turbo für ein langsame OS X „Yosemite“ angebpriesen.
Die Neuerungen halten sich in Grenzen, Veränderungen fanden fast ausschließlich unter der Haube statt. Diese jetzt aufzuzählen, spare ich mir, wer die noch nicht kennt, der googlet mal schnell oder klickt im Finder -> Hilfe -> Neues in OS X.

Ende September, also kurz vor dem Erscheinen von „El Capitan“ flogen dann die Hiobsbotschaften in mein Email-Postfach.

Die Software von Native Instruments funktioniert nicht unter Logic und Steinberg’s Cubase wurde erst gar nicht für „El Capitan“ freigegeben. Ebenso äußerte sich der französische Hersteller für Softwareinstrumente, die Firma Arturia.
Da fragt man sich allen Ernstes, was diese Firmen während der fast viermonatigen Testphase getestet haben. Verstehen könnte man es, wenn es sich um Freeware handeln würden, aber das KOMPLETE-Paket von Native Instruments kostet immernhin knapp stolze 1.000 Euro und nicht wenige Leute schwören immer noch auf den Mac als Audio-Workstation. Da kann einem wirklich jeglicher Sinn für Humor abgehen.
Immerhin gibt es im Internet entsprechende Kniffe, wie es dann doch funktioniert. Dazu später mehr.

Schaut man sich im App-Store und im Internet entsprechende Berichte an, kommen noch mehr Hiobsbotschaften. Von abgebrochenen Installationen bis zum völligen Versagen ist hier teilweise die Rede. Das Verasgen äußert sich bei manchen Benutzern darin, dass der Mac mit „El Capitan“ nach einem Neustart nicht wieder hochfährt. Abhilfe schafft hier nur ein Backup aus der Time Machine, was einen wieder bei OS X „Yosemite“ landen läßt. Bravo!
Andererseits gibt es überwiegend positive Reaktionen, vor allem was die Geschwindigkeit und Stabilität des Systems anbelangt.

Den Mutigen gehört die Welt, also drückte ich am Samstag Nachmittag im App Store einfach mal auf aktualisieren.
Der iMac war nun für den Rest des Tages beschäftigt. Der Download des ca. 6 GB großen Installationspaketes zog sich wie Wagner’s „Ring der Nibelungen“. Nach zweieinhalb Stunden war der Rechner dann soweit und verlangte nach einem Neustart, um „El Capitan“ zu installieren. Ich gab grünes Licht und der iMac startete neu.
Der Installationsbildschirm sieht nun etwas ander aus. Der graue Apfel erscheint und darunter weist ein Balken darauf hin, wie lange die Installation noch dauert. Erst einmal tat sich minutenlang überhaupt nichts, was mich schon Böses erahnen ließ. Dann tauchte der Balken auf und meinte, in 30 Minuten wäre „El Capitan“ bereit zum Auslaufen. Aus den 30 Minuten wurden nach einer halben Stunde dann 47 Minuten und nach einer Stunde sind wir erst einmal auf eine Geburtstagsparty gegangen.

Gegen 00:30 Uhr waren wir wieder zu Hause und mein iMac präsentierte den Log-In Screen, auf dem schon „El Capitan“ in seiner ganzen Pracht durchschimmerte. OK, das war schon mal der erste Schritt – die Installation hat also geklappt.
Beim ersten Durchprobieren hat alles funktioniert, lediglich Mail brach bei dem Versuch ab, die Datenbank zu migrieren. Ein erneuter Start des Programms startete einen neuen Versuch, der von Erfolg gekrönt war. Lediglich sämtliche Passwörter für die diversen Postfächer mussten neu eingegeben werden. Wenn das alle ist, ist es ok.

Am Sonntag Morgen kam dann der „Elchtest“. Rechner ausschalten und neu starten und schauen, ob sich o.g. Problem bei meinem iMac auch zeigt. Schließlich ist dieser bereits 4 Jahre alt und sämtliche Betriebssystem-Updates wurden einfach gnadenlos auf die bestehende Installation (OS X „Lion“) „drübergebügelt“. Kein „Clean-Install“, kein gar nix.
Der Start von einen mechanischen Festplatte dauert beim Mac immer seine Zeit, so auch hier. Nach einer kurzen Zigarettenlänge war der iMac jedoch wieder da, wo ich ihn vor ein paar Minuten ausgeschaltet habe.
Wunderbar. Alles ist gut.

Spielt man ein wenig mit dem Rechner herum und ruft ein paar Programme auf gelangt man schnell zu der Überzeugung, dass man hier vor einem neuen Rechner sitzt. Wie gesagt, der iMac ist 4 Jahre alt und mit seinen 2,7 GHz bestimmt nicht der schnellste. Was sich hier jedoch an Performance offenbarte, habe ich bis dato bei noch keinem Update erlebt. Flott, zügig, alles ohne Ruckeln. Vom Allerfeinsten! Respekt, Apple. Es muß nicht immer das letzte Gimmick mit den neuesten Killer-Features sein. Zuweilen hilft es auch, dem System einfach ein wenig Beine zu machen. Die Überlegung, einen neuen Mac zu kaufen, werde ich wohl erst einmal auf Eis legen, solange diese Performance anhält.

Natürlich wollte ich nun wissen, ob sich meine Sammlung von Native Instruments-Synthesizer und Effekten unter „El Capitan“ wieder an den Start bringen läßt.
Im Audio-Programm „Logic Pro X“ werden alle Plug-Ins mit einem sog. Plug-In Manager geprüft. Prompt veragten auch alle Native Instruments-Plug-Ins ihren Dienst. War auch nicht anders zu erwarten.

Es gibt jedoch eine Lösung. Der Überltäter sitzt tief im System und heißt „auvaltool“, zu finden im Verzeichnis „usr/bin“.
Bevor man auf „El Capitan“ aktualisiert, sollte man sich aus dem alten System eine Kopie dieses Progrämmchens sichern. Dazu geht man in den Finder und klickt in der Menüleiste auf „Gehe zu“ und dann auf „Gehe zum Ordner“, Tastenjunkies drücken alternativ Umschlag-CMD-G. Anschließend gibt man in dem Dialogfeld „usr/bin“ (ohne Anführungszeichen) ein und gelangt zu dem gewünschten Ordner. Ich habe mir einfach das „auvaltool“ auf den Desktop gezogen.

Anschließend startet man den Mac im Recovery-Modus. Nach dem Einschalten wird dazu einfach die Tastenkombination CMD+R gedrückt. Der Mac startet nun im Wiederherstellungsmodus. Ist dieser geladen, ruft man über die Menuleiste das Terminal ein und gibt folgenden Befehl ein:
csrutil disable

Dieser Befehl schaltet die „System Inegrity Protection“ aus. Danach startet man den Rechner neu.
Anschließend wird das vom alten System kopierte „auvaltool“ in den o.g. Ordern “/usr/bin“ kopiert. Sicherheitshalber sollte man sich das neue „auvaltool“ aus „El Capitan“ auf irgendwo hinkopieren, damit man im Zweifelsfall wieder dran kommt.
Abschließend sollte man die „System Inegrity Protection“ tunlichst wieder einschalten. Dazu startet man wieder im Recovery Modus, ruft das Terminal auf und gibt folgenden Befehl ein:
csrutil enable

Nach einem Neustart ruft man dann Logic auf und validiert einfach die zuvor abgelehnten Plug-Ins. Idealerweise funktioniert das auch mit Plug-Ins der Firma Arturia, die, wie oben erwähnt, auch davon abrieten, auf „El Capitan“ zu aktualisieren.
Das ist zwar jetzt alles ein ganzes Stück Windows-Like (Basteln IM Rechner anstatt AM Rechner zu arbeiten, wie Mac-Benutzer es gewohnt sind) – es führt aber letztendlich zum Erfolg. Vielleicht gibt es von Apple beim nächsten Update eine Korrektur des „auvaltool“, damit man sich nicht immer einer solchen Bastelei hingeben muss.
Das bin ich, seit ich den Mac benutze, nämlich überhaupt nicht mehr gewohnt.

Nach diesem Installationsmarathon war nun unser MacBook Pro Retina 13 Zoll an der Reihe, immerhin auch schon 2 Jahre alt. Um auf Nummer Sicher zugehen, lief bereits am Samstag auf dem kleinen Kistchen ein Time Machine Backup.

Der Download auf dem MacBook ging gefühlt doppelt so schnell und die Installation ebenfalls. Auch hier gab es keine Probleme, selbst Mail zeckte nicht herum, fuhr sofort hoch und hatte alle benötigten Email-Konten am Start.
Da das MacBook über eine SSD-Platte verfügt, ist hier der gefühlte Geschwindigkeitszuwachs natürlich nicht so groß wie bei einem Rechner mit mechanischer Festplatte. Das MacBook ist und bleibt einfach pfeilschnell!

Alles in allem ist „El Capitan“, soweit ich es nach ein paar Stunden beurteilen kann, das bisher gelungenste Update auf unseren Macs. Auch wenn man beispielsweise von „Snow Leopard“ auf den Kapitän aktualisiert, wird sich jeder unmeittelbar zurechtfinden und mit dem Mac arbeiten können. Das ist leider, wie ich selbst erfahren musste, bei Windows komplett anders. Wenn man von XP nach Windows 10 aktualisiert, dann trifft einen erst einmal der Schlag und man wird sich vermutlich überhaupt nicht mehr zurechtfinden. Fairerweise muss man aber sagen, dass Windows 10 meinen 5 Jahre alten Rechner ebenso befeuert, wie der Kapitän meinen Mac.




Zehn Unwahrheiten über den Mac

Ein Mac läuft stabiler als ein Windows-System

Die Aussage ist grundsätzlich falsch. Beide Systeme laufen in ihrer Grundkonfiguration nahezu störungsfrei und stabil. Je mehr man an den Systemen “bastelt” desto anfälliger werden sie, wobei hier bei Windows-Systemen die Gefahr größer ist, da man sich jede Menge Programme installieren kann, die das System angeblich entschlacken und beschleunigen. Bei Windows können Registry-Cleaner und Defragmentierungsprogramme helfen, beim Mac sind sie komplett sinnfrei.

Ein Mac ist zu teuer

Freilich muss man für Rechner der Firma Apple tief in die Tasche greifen. Man erhält jedoch ein absolut hochwertiges Produkt, das perfekt verarbeitet ist. Es fängt schon bei der Verpackung an. Keine braunen Pappkartons und Kabelbinder – alles wird formvollendet und perfekt in einer hochwertigen Verpackung geliefert. Weiterhin ist der Wiederverkaufswert eines Mac um ein vielfaches höher als bei PC’s. Mein 4 Jahre alter iMac erzielt bei eBay immer noch um die € 700,-. Dafür bekommt man mindestens einen leistungsfähig gleichwertigen PC.

Ein Mac ist schneller

Das ist mittlerweile kompletter Unsinn. Sowohl Windows- als auch Mac-Rechner verwenden Intel-Prozessoren und sind leistungsmäßig gleich auf, zumindest was die technischen Werte betrifft. Dass ein leistungsmäßig ebenbürtiger Mac sich schneller “anfühlt” liegt meistens an der Auswahl der verbauten Komponenten, die auf das Betriebssystem abgestimmt wurden.

Für den Mac gibt es weniger Programme

Das ist grundsätzlich richtig. Bei Windows-Programmen gibt es unzählige Free- und Sharewareangebote, die einfach schlecht oder Ramsch sind und im Zweifelsfall das System instabil machen. Alle Programme, die man für den Alltag benötigt, gibt es auch für den Mac, allen Voran alles von Adobe. Sogar Microsoft Office gibt es für den Mac, dessen Gebrauch aber eine gehörige Portion Masochismus voraussetzt. Zu träge und langsam sind die Programme, allen voran Excel. Es macht keinen wirklichen Spaß damit zu arbeiten. Apple bietet mit iWorks eine eigenen Office-Suite, die von den Funktionen zwar nicht an das Microsoft-Pendant heranreicht, aber leicht und flüssig zu bedienen ist. Um einen einfachen Brief zu schreiben oder den Verbrauch des Autos zu kalkulieren ist iWorks die eindeutig bessere Wahl.

Ein Mac ist sicherer

Auch für Apple Rechner gibt es Schadsoftware oder Hintertüren, die einem Angreifer die Kontrolle über das System erlauben. Jedoch hinkt hier ein Vergleich mit Windows-Systemen. Dort ist die Schadsoftware eindeutig in der Überzahl, was mit Sicherheit auch an der Verbreitung von Windows liegt. Es ist veritabler, für Windows Schadsoftware zu programmieren als für Apple-Systeme. Android hat übrigens das gleiche Problem.

Ein Mac ist nicht individuell konfigurierbar

Auch das ist eine Halbwahrheit. Im Apple-Store kann man sich einen Mac nach den gewünschten Kriterien zusammenstellen. Allerdings ist dieser Rahmen eng gesetzt. Das hat mit der perfekten Abstimmung von Hard- und Software zu tun. Alle Komponenten inclusive Software unterliegen einem perfekten Zusammenspiel, was der Stabilität des Systems zu Gute kommt. Einen PC hingegen kann man sich nach allen Wünschen zusammenbauen – jede Komponente ist auswählbar, was jedoch meistens zu Lasten der Stabilität geht.

Der Mac ist nicht erweiterbar

Diese Aussage ist nur zum Teil wahr. Bei fast allen Macs kann man wenigstens den Arbeitsspeicher erweitern. Darüber hinaus verfügen alle Macs, ausser dem neuen Mac Book über schnelle Thundebolt-Schnittstellen, an denen man alles nur erdenkliche Equipment anschließen kann. Und mal Hand aufs Herz, wer baut in einem Mercedes einen anderen Motor oder ein anderes Getriebe ein? Vermutlich niemand und wenn, macht es die Fachwerkstatt, in unserem Falle der Apple-Store.

Am Mac muss ich mich umstellen

Natürlich muss man sich ein wenig umstellen, wenn man von windows oder Linux kommt. Die Bedienung des Mac ist allerdings denkbar einfach, viele Dinge sind selbsterklärend und leicht verständlich. Die Oberfläche des Mac OS ist weniger konfigurierbar als beispielsweise Windows. Grundsätzlich schließt man einen Mac an, startet ihn und kann nach wenigen Klicks mit dem Gerät arbeiten. Ein Mac kommt mit keinerlei kostenpflichtigen Zusatzsoftware von Drittanbietern, wie beispielsweise Backup-Programmen, Virenscannern oder irgendwelchen Toolbars für den Browser.

Der Mac ist elitär

Macs werden von eiltären Leuten wie Grafikdesignern benutzt und dienen als Statussymbol. Die Aussage trift auf die Benutzer aber nicht auf das Statussymbol. Alle Macs sind designtechnische Meisterstücke, was grundsätzlich seinen Preis hat. Es werden keine minderwertigen Materialien oder veraltete Komponenten verbaut. Hard- und Software sind perfekt aufeinander abgestimmt, was hohe Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit bietet.

Der Mac ist nur für Amateure

Es gibt ausreichend „Profi-Software“ für den Mac, beispielsweise „Final Cut Pro“ für die Videobearbeitung und „Logic Pro X“ für die Musikbearbeitung. Viele Programme, wie iWorks oder Fotos sind für den Gebrauch unter OS X und iOS abgestimmt, diese funktionieren nahtlos auf jedem Apple-Gerät. Die iWorks Programme Pages, Numbers und Keynote sind weniger umfangreich als die Pendants, Word, Excel und Powerpoint von Microsoft, dafür sind sie um Längen einfacher und intuitiver zu bedienen.




Fotos für OS X

Mitte April erschien die dritte Version von Apples Mac-Betriebssystem Yosemite, Yosemite 10.10.3. Kernpunkt des Updates ist die neue Foto-Software „Fotos für OS X“. Diese ist der Nachfolger von iPhoto, die Profisoftware Aperture wurde mit dem Erscheinen von „Fotos für OS X“ beerdigt und ist nicht mehr im App-Store erhältlich.

Aperture war einmal ein hervorragender RAW-Konvertierer, aber leider wurde das Programm von Apple über die Jahre nicht mehr sonderlich gepflegt. Enorm waren auch die Katalog-Funktionen, weswegen das Programm eigentlich noch auf meinem Mac war. Zur Bearbeitung der RAW-Dateien von meiner Kamera verwende ich schon seit geraumer Zeit DxO Optics Pro – meiner Meinung nach holt dieses Teil das Beste aus meinen Bildern heraus. Leider gibt es dort keinerlei Verwaltungsfunktionen, aber dafür gab es ja Aperture. iPhoto habe ich zuweilen nur benutzt um Kalender oder Fotobücher zu erstellen. Die Ergebnisse sind qualitativ das Beste, was ich bis dato in den Händen hielt.

Nun schickt sich Fotos für OS X an, diese Aufgaben zu übernehmen. Kann es das? Die weitere Frage ist, will es das?

Beide Fragen kann man getrost mit Nein beantworten. Es ist kein waschechter RAW-Konverter und die Verwaltungsfunktionen hinken Aperture auch hinterher. Es gibt beispielsweise keine Sterne-Wertung mehr, man kann Bilder nur als Favorit markieren. Gut gelöst ist die Verschlagwortung. Einfach die gewünschten Bilder markieren, CMD+I drücken und im Infofenster die gewünschten Schlagworte angeben. Anstatt einer Sterne-Wertung kann man beispielsweise Zahlen von 1-5 als Schlagworte verwenden. Daraus kann man sich bei Bedarf ein „intelligentes Album“ erstellen, das nur Bilder mit dem oder den gewünschten Schlagworten enthält.

Ebenfalls entfallen ist die Möglichkeit, den Fotos Ortsinformationen hinzuzufügen. Diese werden, soweit vorhanden, lediglich angezeigt. Zur Ortsverwaltung gibt es jedoch haufenweise Programme im Netz, teilweise kostenlos. Ich benutze geotag, ein kleines Java-Progrämmchen, das sehr umfangreich und komfortabel ist, sowie den Exif-Editor. Damit bleiben eigentlich keine Wünsche offen, der Profi hat hier sowieso diverse Tools. Fotos vom iPhone haben sowieso schon Ortsangaben.

Natürlich kann man auch RAW-Fotos berabeiten, jedoch nicht so umfangreich wie in Aperture. Von Aperture übernommen sind die Bildbearbeitungs-Funktionen, die bei fertigen jpg.-Bildern eine hervorragende Arbeit leisten und weit über den Möglichkeiten und der Qualität von iPhoto liegen.

Fakt ist, dass das iPhone eine der weltweit beliebtesten Kameras ist. Im Zusammenspiel zwischen diesem und Fotos für OS X ergeben sich hier ganz neue Möglichkeiten. Wenn man es möchte, wird nämlich mit Fotos für OS X die gesammte Foto-Bibliothek über die iCloud synchronisiert. Fotos, die mit dem iPhone gemacht werden, finden sich ein paar Augenblicke später auf dem Mac. Umgekehrt natürlich auch. Will heißen, ich kann meine gesammte Foto-Bibliothek über all dort, wo ich mit dem iPhone Empfang habe anschauen. Mit dem iPad natürlich auch, ebenso wie mit dem MacBook. Mit den 5GB Gratis-Cloud-Speicher kommt man natürlich nicht weit. Wir haben ca. 11.000 Fotos in unserer Bibliothek, dazu buchte ich 200GB iCloud-Speicher für €3,99/Monat hinzu. Das ist zukunftssicher, da hier gerade einmal ein Viertel der vorhandenen Kapazität verbraucht wird.

Die aus iPhoto bekannten Ereignisse gibt es auch nicht mehr, die Fotos werden jetzt in Momenten/Sammlungen/Jahre einsortiert. Das schafft mehr Übersicht als die ganze Ereigniss-Verwaltung und ist mit dem Pendant in iOS identisch.

Wichtigster Vorteil von Fotos für OS X ist also, dass die Verwaltung und Bearbeitung auf allen Apple-Geräten gleich ist – gleich einfach. Bearbeitet man auf einem Gerät ein Foto, sind die Änderungen augenblicklich auf allen anderen Geräten synchron.

Es macht Spaß, mit Fotos für OS X zu arbeiten, nach kurzer Zeit vermisst man nichts mehr. Der größte Vorteil: Das Programm ist auch auf meinem 4 Jahre alten Mac pfeilschnell, da es von Grund auf neu programmiert wurde. Selbst mit unserem Datenbestand von über 11.000 Fotos „spielt“ das Programm. Hervorragand!




OS X Yosemite

Die Yosemite Falls gehören zu den höchsten und bekanntesten Wasserfällen der Welt. Sie befinde sich im Yosemite-Nationalpark in der Sierra Nevada in den USA.
Soviel zur Allgemeinbildung.

Yosemite heißt auch das neue Betriebssystem für den Mac. Seit Donnerstag nacht ist es über den Mac App-Store kostenfrei zu beziehen.
Willy Brandt hat beim Mauerfall 1989 gesagt, dass jetzt zusammenwächst, was zusammen gehört.
Nicht anders sieht es hier aus, bei OS X 10.10, Codename Yosemite. Die enge Verzahnung zum mobilen Betriebssystem iOS 8 ist unübersehbar.

Als bekennender Apple-Stalinist sind unsere mobilen Geräte selbstverständlich schon auf dem neuesten Stand.
Zeit also, die Macs aufzufrischen.
Wie bei Apple gewohnt, geht diese Prozedur äußerst entspannt vonstatten. So entspannt, dass ich mir für den ganzen Fackelzug unseren Wellness-Freitag mit Sauna und Massage ausgesucht habe.
Einfach gesagt, zwischen 2 Saunagängen und der anschließenden Massage wurden MacBook Pro und iMac mit dem neuen Betriebssystem gefüttert. Beim MacBook Pro geht das erfahrungsgemäß um Welten schneller als bei unserem iMac, da das kleine Notebook eine SSD-Festplatte hat, also nix Mechanisches.
Der große iMac ist hat da eher die Mentalität eines großen Strassenkreuzers und hat die Sache etwas gemütlicher angehen lassen.

Doch auch er war nach einer knappen Stunde (inclusive 5,6 GB Download!) wieder am Start, in schöner, neuer Pracht.
Das erste auffallende Merkmal nach dem Start ist das flachere Design. keine Knöpfe mehr, an “denen man lutschen möchte”, wie Steve Jobs es bei der Einführung der Aqua-Oberfläche einmal formuliert hat. Auch die neue Schrift in den Menus wirkt sehr simpel, dennoch edel.

Die Frage, die sich nach einem Betriebssystem-Update stellt ist, ob alles wie gewohnt funktioniert. Die Frage ist mal wieder mit einem ganz klaren “ja” zu beantworten! Alles läuft, keine Geschwindigkeitseinbußen, keine Inkompatibilitäten, keine Treiber-Probleme.
Einzig den iMac habe ich noch einmal neu gestartet, was prinzipiell ungewöhnlich ist. Doch danach lief er wirklich rund, immerhin hat er schon 3 Jahre und 3 Betriebssystem-Updates hinter sich.

Zeit, die Neuerungen auszuprobieren. iCloud hat jetzt eine richtige Ordnerstruktur analog Dropbox und läuft perfekt. Continuity und Hands-Off heissen die neuen Zauberwörter.
Will heissen, ich schreibe an einem Text auf meinem iPad und ich habe keinen Bock mehr und will am Mac weiterarbeiten. Kein Problem. Mein “Pages” wartet schon im Dock auf mich. Anrufen vom MacBook aus, wenn ich auf der Terasse sitze – kein Problem, solange das iPhone in Reichweite ist. Einfach aus dem Adressbuch die Nummer wählen, dass Höhrer-Symbol anknipsen und los geht’s.

So stellt man sich ein Betriebssystem-Update vor. Ohne Probleme, ohne Schmerzen.
Dass es auch anders geht, hat sich am selben Tag auf der Arbeit gezeigt. Hier haben wir es mit Windows 7 zu tun. Ich musste mein Dell-Notebook dringend mit Sicherheits-Updates versorgen. Das funktioniert in einer großen Firma mit einem Net-Installer. In der Zeit, in der dieser die Patches gesucht hat, haben meinem Macs ein ganzes Betriebssystem heruntergeladen. In der Hälfte der Zeit, in denen das Dell-Laptop die endlich gefundenen Patches installiert hat, haben sich beide Macs aktualisiert.

Gut, dass ich mir so etwas zu Hause nicht mehr antun muss …