ESC 2025

Am 17.05.2025 war es wieder soweit, halb Europa traf sich in Basel um den European Song Contest auszutragen. Der deutsche Beitrag entstand unter der Federführung von Stefan Raab und verhieß zunächst nix Gutes, was sich jedoch im Verlaufe des Abends als Irrglaube erwies.

Immer, wenn man sich an Samstagen etwas vornimmt, kommt es anders als man denkt. Wir waren bei Freunden zum Frühstück verabredet. Es war schön, es war gemütlich, das Wetter war einladend, wir saßen nach dem Frühstück lange auf der Terrasse, der letzte Bundesligaspieltag zog an uns vorüber, ich war äußerst erbaut über die Heimniederlage meiner Borussia gegen Wolfsburg und so beschlossen wir, an diesem Abend noch gemeinsam den ESC zu schauen. Nicht jedoch ohne eine Stärkung, die uns von Biggis Burger aus Krefeld geliefert wurde. Ein Highlight – der Burger!

Um 21:00 ging das Schauspiel nun los, Tivoli-Lichterspiele und kreischende Moderatorinnen, Michelle Hunziker eingschlossen. Wenn man dann nach geraumer Zeit merkt, dass der originellste Beitrag aus Estland kommt, Espresso Macchiato heißt und von einem Tommy Cash dargeboten wird, der `ne Krawatte wie Trump trug, dann merkst Du, dass hier was aus dem Ruder läuft. Erste Suizidgedanken musste man bei dem Beitrag Litauens zur Seite wischen. Einzig bemerkenswert der spannungsgeladene Auftritt Isreals, dargeboten von einem Opfer des 7.Oktober 2023, vorgetragen in Englisch, Französisch und Hebräisch.

Auftritt Österreich. Wir rieben uns nur die Ohren …
Was war das? Schön, der Typ konnte singen, dass er schwul ist, … geschenkt. Wir sind in einer Generation mit Boy George, Grace Jones, Amanda Lear und anderen groß geworden. Was die nun waren, Männlein oder Weiblein oder was auch immer, hat uns wenig interessiert, wir fanden die einfach nur toll mit dem, was sie uns dargeboten haben.
Aber das hier sprengte unseren Rahmen. Schön, dass der Typ in den höchsten Tönen singen kann, dass er für die LGBTQ+ – Bewegung singt. Was wir uns fragten war, WO man dieses Lied hören kann. Wenn man es im Auto hört und kommt in eine Verkehrskontrolle, wären da Drogen- und Alkoholkonsum unserer Ansicht nach ein nachgelagertes Problem.
Würde man das auf einer Party spielen, wäre es der perfekte Rausschmeißer.
Zieht man es in Betracht, das Lied im Fitness-Studio zu hören, hätten die anderen Besucher vermutlich Angst, dass sogleich ein Amoklauf stattfindet.

Kurz und knapp, um es einmal mit den Worten des berühmten Franz Münchinger, aka Monaco Franze aus München zu zitieren: “A rechter Scheißdreck war’s“.

Was im Laufe des Abends folgte, war an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Finnland – „Ich komme“ – alter Finne, kannste Dir nicht ausdenken. Portugal – grenzdebil. England – wollte zwischen Beatles, Kinks und Oasis alles rauskitzeln was es gab – niemand hat es kapiert und die 3 Tanten von der Insel wohl auch nicht. Armenien – ein Highlight für die Damen, aber außer lautem Gedengel nichts erwähnenswertes. Italien war ganz nett, der Sänger kam optisch wie eine Mischung aus den frühen Brian Eno, Peter Gabriel und David Bowie, ohne musikalisch den Hauch einer Chance zu haben. San Marino ebenfalls nett, wenigstens ein bisschen gute Laune. Beim ukrainischen Beitrag war man zunächst verleitet zu glauben, die hätten den Kampfterrier der Splitterpartei FDP, Agnes Strack-Zimmermann als Frontfrau verpflichtet.

Es folgten die Wertungen der Jury – Österreich, Frankreich und die Schweiz gingen ab wie die Raketen. Wir stellen uns lediglich die Frage, ob sämtliche Juroren zuvor Insassen einer geschlossenen Psychiatrie waren. Der deutsche Beitrag kam dabei relativ ungeschoren davon, hat er zumindest etwas gute Laune verbreitet und hat nicht wirklich weh getan.

Das folgende Publikumsvoting stellte sodann einiges auf den Kopf. Israel ging steil. Richtig war das. Es war in allererster Linie ein politisches Voting. Wurde zuvor gekräht, dass Israel doch bitte vom Wettbewerb ausgeschlossen werden sollte, antwortete das internationale Publikum mit den meisten Stimmen darauf, auch aus Deutschland! Starkes Zeichen. Proteste gegen eine Überlebende des Hamas-Massakers – kannste Dir nicht ausdenken! Dass dann Österreich auf Grund der hohen Votings der Juroren dennoch den ersten Platz belegte, war unumgänglich.

Dass bei dem Auftritt der israelischen Sängerin Vuval Rapahel zwei Personen versuchten die Absperrungen zu durchbrechen um den Auftritt zu stören und der spanische Sender RTVE zuvor eine Solidaritätsbekundungen für die Menschen in Gaza einblendete, blieb leider von allen Medien unerwähnt. Bedauerlich!

Der ESC war immer in Teilen politisch und wird es wohl immer sein, selbst Nicoles „Ein bisschen Frieden“ war in seiner Zeit vor dem Hintergrund des NATO-Doppelbeschlusses und des kalten Krieges nicht ganz unpolitisch. Auch der diesjährige Siegertitel ist es mit seinem LGTBQ+ – Hintergund nicht. Im Angesicht der Präsidentschaft des Herrn Trump und seiner rechten Klaquere in Europa ist das auch alles gut und richtig. Meiner Ansicht verkommt das aber alles nur zu einem reinen Selbstzweck. Freilich keine ESC-Titel haben Stücke wie John Lennons „Imagine“, Queens „39“ oder Supertramps „Fool‘s Overture“ auch nach einem halben Jahrhundert nichts von ihrer Aktualität verloren – sie werden heute immer noch gespielt und verursachen bei dem einen oder anderen immer noch Gänsehaut. Bei dem diesjährigen Siegertitel habe ich meine Zweifel, dass unsere Enkel sich in 50 Jahren noch daran erinnern und sich so etwas noch anhören werden. Spielt man heute den ersten halben Takt des 1974er Siegertitels „Waterloo“ sieht das ganz anders aus. Jeder weiß, was jetzt kommt und jeder wippt automatisch mit im Takt. Das sind Siegertitel!




Sofort, … unverzüglich!

Keine Atempause
Geschichte wird gemacht
Das geht voran!

Fehlfarben

Es ist der 9.November 1989, kurz vor 19.00 Uhr. Im Wohnzimmer lief das Fernsehgerät. Die Nachrichten im Herbst 1989 überschlugen sich. Demonstrationen in allen großen Städten der DDR, Gorbatschow, Glasnost & Perestroika, ein letztes, großes Schützenfest in Ost-Berlin, mit dem die DDR ihr 40-jähriges Bestehen feierte, Honeckers Abgang, Egon Krenz, der Geläuterte, usw. und sofort.
Das Abendessen stand auf dem Tisch, mein Vater ging in die Küche, da er Hunger hatte und ich harrte noch einen Moment am Fernseher bei der täglichen “heute”-Sendung aus.

Kurzfristig wurde in eine Pressekonferenz nach Ost-Berlin umgeschaltet. Günter Schabowski, seit wenigen Tagen „Sekretär für Informationswesen“ gab eine Erklärung ab – in tadellosem “Verwaltungsdeutsch”.

Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Paß- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne daß dafür noch geltende Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. […] Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD bzw. zu West-Berlin erfolgen.

Auf die Frage eines Journalisten, ab wann diese Verordnung in Kraft tritt, stammelte Schabowski: „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“ Man konnte den Eindruck gewinnen, dass er gar nicht überrissen hat, was er da gerade von sich gegeben hat.

Die Mauer, die Grenze, die schikanösen Kontrollen und Todesängste hatten mit einem Satz aufgehört zu existieren. Ich ging in die Küche an den Abendbrottisch und mein Vater fragte: “Watt jibbet Neues?”
Ich sagte, dass die Mauer auf ist, dass jeder DDR-Bürger ohne Grund ins Ausland, also auch in die Bundesrepublik reisen kann. “So schnell wird bei den Preussen nicht geschossen”, entgegnete mein Vater. Meine Mutter schüttelte nur ungläubig den Kopf.
Danach überschlugen sich die Ereignisse – wenig später wurde auf allen Sendern das Programm geändert und es wurde live von sämtlichen Grenzkontrollstellen in Berlin und vom Ku’Damm berichtet. Kilometerlange Trabant- und Wartburgschlangen bildeten sich Richtung Westen, selbst in meiner Heimatstadt Neuss fuhren Autos hupend durch die Strassen.

Doch es blieb immer noch eine gespenstische Angst: Was machen die Grenzkontrollposten der DDR angesichts der unübersichtlichen Lage? Was machte die Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte in der DDR, die mit knapp 380.000 Mann vor Ort war? Ich erinnerte mich an die Worte eines britischen Colonel während meiner Bundeswehrzeit: „We don’t fear the Soviet forces, we fear the forces of the GDR, the Nationale Volksarmee“.
Wie auch bei sämtlichen Demonstrationen schritten die Sowjets hier nicht ein, die Grenzkontrollkräfte und die Nationale Volksarmee der DDR konnten nur in Schockstarre die Ereignisse geschehen lassen, insbesondere, da es hier keine eindeutigen Befehle der Staats- und Parteiführung gab und diese zunächst auf Tauchstation ging. Niemand wollte sich die Finger schmutzig machen, … Gott sei Dank!
Aufatmen.

Bundeskanzler Helmut Kohl befand sich an diesem Tag mit einer Delegation in Warschau, um mit der ersten frei gewählten Regierung Polens nach dem 2.Weltkrieg zu sprechen. Er brach seinen Besuch ab, konnte jedoch mit der Regierungsmaschine nicht nach Berlin fliegen, da es nur Flugzeugen der Alliierten des 2.Weltkrieges vorbehalten war, West-Berlin anzufliegen. Mit Hilfe des amerikanischen Botschafters in Bonn gelang es, am Nachmittag des 10. November in ein in Hamburg wartendes US-Flugzeug umzusteigen und Berlin noch rechtzeitig zu erreichen. Dort fand vor dem Schöneberger Rathaus eine denkwürdige Veranstaltung statt, auf der Berlins Regierender Bürgermeister Walter Momper feststellte, dass die Deutschen momentan das glücklichste Volk der Erde seien und Willy Brand orakelte, dass nun zusammenwächst was zusammen gehört. Es sollte freilich nicht ganz so reibungslos über die Bühne gehen …

Aus heutiger Sicht ist die damalige Situation, dass eine der bestgesicherten Grenzen der Welt quer durch Deutschland verläuft, schwierig zu begreifen. Im Jahr 1986 reiste ich mit meinem Vater und einem Kollegen geschäftlich nach Berlin. Wir fuhren mit dem Auto und überquerten bei Helmstedt/Marienborn die innerdeutsche Grenze. Wir kannten damals zwar dank Enterprise die unendlichen Weiten des Weltalls, dank Dallas und Denver Clan unermesslichen Reichtum und Dank Miami Vice Drogendealer vor einer irrealen Neonlicht-Kulisse, aber etwas surrealeres als diese Grenze kann sich heute keiner mehr vorstellen. Strassensperren, gleißendes Licht, Stahlkrallen in den Strassen und schwerbewaffnete Grenzschützer kann und will sich heute niemand mehr vorstellen.
Wir mussten aus dem Auto aussteigen, unsere Koffer wurden durchsucht und die Unterseite des Autos mit Spiegeln inspiziert. Natürlich mussten wir in unserer freien Zeit auch den Ostteil von Berlin besuchen.
Auf den heute pulsierenden Strassen Berlins fuhren nur vereinzelt Autos, es roch dabei wie auf unserem Schulhof, wenn alles Mopeds und Mofas gleichtzeitig starten. Die Strassen waren marode, die Häuser grau und teilweise noch von Kriegsschäden behaftet.
Da es Herbst war, stellten wir fest, dass die Prachtstraße Unter den Linden bis zum Alexanderlplatz und der folgenden Stalin-Allee in der Dämmerung komplett finster waren, was eine ziemlich morbide Stimmung erzeugte. An der Oranienburger Straße fuhren wir mit unserem S-Klasse Mercedes versehentlich in einen Bereich, der nur für Angehörige der Nationalen Volksarmee und der Volkspolizei zugänglich waren. Sofort erschien ein als Geländewagen umgebauter Trabant mit zwei Volksploizisten, die uns an der Weiterfahrt hinderten. Am Ende waren sie Gott sei Dank eher an dem Mercedes als an uns interessiert. Nach einer Beschau des Autos haben sie uns freundlich empfohlen, zurückzufahren. Am Ende des Tages waren wir froh, wieder im Westteil der Stadt mit seinen funkelnden Neonlichtern zu sein.

Das alles war am 9.November 1989 alles Geschichte. Eine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten konnten wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, uns hat jedoch die Angst eines Dritten Weltkrieges, insbesondere im Hinblick auf die Rolle eines Michail Gorbatschow verlassen.

Die folgende Zeit war eine der spannendsten meines Lebens. In meiner Ausbildung zum Speditionskaufmann lernten wir sämtliche Autobahnen und Grenzübergänge auswendig. Plötzlich mussten wir feststellen, dass hinter Gudow/Zarrentin, Helmstedt/Marienborn und Wartha/Herleshausen die Welt nicht aufhörte, sondern auf maroden Autobahnen weiterging. Ich hatte die große Chance, mit zwei erfahrenen Kollegen unser Speditionsgeschäft in den nun neuen Bundesländern mit aufzubauen. Wir hatten Glück, dass auf den Telefonleitungen nach zigmaligem Wählen eine Verbindung zustande kam und feierten das erste Faxgerät bei einem Ost-Berliner Partnerbetrieb wie eine olympische Goldmedaille. Es herrschte eine regelrechte Goldgräberstimmung und alles mögliche aus „dem Westen“ wurde in „den Osten“ gekarrt. Leider nicht umgekehrt, was aus logistischen Aspekten einem Super-GAU glich. So ging es auch in den folgenden Jahren mit der Wirtschaft in den neuen Ländern stetig bergab.
Schuld gab man in den allermeisten Fällen der Treuhand, die die Wirtschaft der ehemaligen DDR sanieren, privatisieren und im schlimmsten Fall abwickeln sollte. Auf Grund der maroden Industrie war Letzteres allzu häufig das Mittel der Wahl.
Meinen Job in dem Speditionsbetrieb, in dem ich meine Ausbildung absolvierte, hängte ich 1996 an den Nagel. Geblieben ist jedoch die Erfahrung mit den Menschen in den neuen Ländern. Es sind teilweise freundschaftliche Verbindungen entstanden, wir haben sehr viel voneinander gelernt, auch wenn nicht alles die Zeit überdauert hat.

Wir hatten damals die Hoffnung auf ein wirklich geeintes und friedliches Europa ohne Grenzen vom Atlantik bis weit hinter den Ural.
Dass 35 Jahre später im Weißen Haus in Washington erneut ein psychopathischer Egomane, dem der Rest der Welt am Arsch vorbeigeht, einzieht und dass im Kreml ein Schulhofschläger sitzt, der versucht, Europa in Brand zu setzen konnten wir uns damals überhaupt nicht vorstellen. Es bleibt zu hoffen, dass wir uns, insbesondere im Hinblick auf die Ereignisse und Erfahrungen des November 1989 immer dieses einzigartigen Glückes bewusst werden, egal, was es gekostet hat oder kosten wird. Wir sollten nicht Gefahr laufen, uns dass wieder nehmen zu lassen, egal von wem! Wir müssen nur ein wenig Mut haben und es selbst in die Hand nehmen und nicht mehr im Oktober den Götzen hinterherlaufen und etwas feiern, was es nie gab; sie sind weg und helfen uns nicht mehr.
Sie haben es nie getan …

It’s so bemusing
Will they cancel the parade?
We marched each October
Now they say we were never even saved
We must be very brave

My October Symphony, Pet Shop Boys, 1990




650 Jahre Krefeld

Im Jahr 2023 feiert unsere Nachbarstadt Krefeld ihren 650. Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es vom 30.September bis 03.Oktober eine „leuchtende Zeitreise“, die auf die Fassade des Rathauses projiziert wird.

Der rund 15-minütige Film erzählt die Krefelder Historie von der Stadtgründung im Jahr 1373 bis in die Gegenwart. Die Show wird täglich zwischen 18.30 und 22.00 Uhr vorgeführt, der Eintritt auf dem Von Der Leyen Platz ist frei.

Anbei ein paar Aufnahmen dieser spektakulären Veranstaltung:

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Was kommt nach dem Tunnel?

Am Ende des Tunnels kommt meistens wieder Licht.
Wir alle hoffen momentan, dass der Tunnel, durch den wir seit Mitte März auf Grund des Corona-Virus gehen, bald ein Ende hat und wir wieder zu Normalität zurückkehren können.

Das Ende des Tunnels wird in diesen Tagen oft herbeigeredet, wirtschaftliche Interessen werden den Gesundheitsinteressen der Bevölkerung gegenübergestellt, was sich meiner Meinung nach verbietet. Momentan jonglieren wir noch mit Tischtennisbällen rund um das Corona-Virus, doch zum derzeitigem sollten wir es unterlassen, die Tischtennisbälle gegen Sägeblätter zu tauschen, sprich: Es bleibt gefährlich, womöglich mit unabsehbaren Folgen.
Da ist es auch nicht sonderlich hilfreich zu sagen, dass die meisten Toten bereits eine Vorerkrankung hatten. Ja nee, iss klar, iss ja nicht so schlimm …
Wir haben im Bekanntenkreis eine junge Frau, die mit 38 Jahren heftigst an Krebs erkrankte und die eine ebenso heftige Chemotherapie hinter sich brachte, die keine Schlittenfahrt war und die Dich auch nicht widerstandsfähiger macht.
OK, … Vorerkrankung, Pech gehabt … – so schwarz kann kein Humor sein.
Aber wehe einer nimmt das böse Wort Triage in den Mund!

Doch was ist die vielbeschworene “Normalität”, in die alle wieder zurück wollen?
Verstopfte Strassen und öffentliche Verkehrsmittel?
Dichtes Gedränge in Einkaufszentren?
Leute, die Dir im Supermarkt mit dem Einkaufswagen in die Hacken fahren?
Einkauf als Familienausflug, inclusive Supermarkt als Spielplatz?
An überfüllten Flugschaltern auf den Beginn der Pauschalreise warten?

Die Liste ließe sich wohl beliebig fortsetzen. Dabei lohnt es wirklich einmal darüber nachzudenken, was uns die momentane Situation an Chancen bietet, die wir ohne diese gar nicht erkannt hätten oder wahrhaben wollen.

 

Homeoffice

Das Homeoffice, also das Büro zu Hause ist momentan in aller Munde – alle wollen von zu Hause aus arbeiten.
Die Idee ist gar nicht so dumm, wir praktizieren das bei uns auch in Teilen der Firma. Meine Abteilung besteht aus vier Kollegen, die im Büro Arbeiten. Ein Kollege macht Homeoffice, da er auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, was in dieser Zeit ein Risiko darstellt. In Zahlen ausgedrückt: 25% einer Abteilung macht Homeoffice. Unter uns vier Kollegen läßt sich das durchaus praktikabel in der Zukunft so organisieren.
In Büros mit überwiegend administrativen Tätigkeiten sollte das also kein Problem darstellen.
Die Folge: theoretisch 25% weniger Menschen, die täglich unterwegs sind. Anstatt, wie bei uns in NRW üblich, 300km Stau pro Tag also “nur” 225 km Gedränge.
Auch muss man nicht nach New York, Rio, Tokyo zu einem Meeting fliegen; das kann man, wie die Praxis zeigt, durchaus mit Skype, FaceTime oder ähnlichem Gedöns bewerkstelligen.
Wäre zu überlegen …

Digitales Lernen

Warum muss ein Kind/Jugendlicher tagtäglich in die Schule/Universität gehen? Lernen kann man auch zu Hause in seiner gewohnten Umgebung. Nur 2 von 5 Tagen in der Woche zu Hause lernen hätte ganz erhebliche Folgen für den Straßenverkehr, bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel.
Natürlich geht das nicht pauschal, schließlich muss auch an die häusliche Betreuung der Kinder gedacht werden. In Konjunktion mit dem Home-Office der Eltern ergeben sich Möglichkeiten. Diese Möglichkeit sollte freiwillig sein; es gibt Eltern, die können kein Home-Office machen oder für eine entsprechende Betreuung der Kinder sorgen. Schulpflicht sollte nicht bedeuten, dass man jeden Tag in die Schule gehen muss.
Vorausgesetzt ist jedoch eine entsprechende Netzinfrastruktur, die das Lernen am Rechner/Tablet zu Hause erlaubt. Davon sind wir jedoch noch ein Stück entfernt. Der Ausbau der Netze und das Aufgeben alter Denkmuster zum Unterricht wären dazu dringend erforderlich!
Wäre zu überlegen …

Reisen

Die Freiheit, hinzugehen, hinzufahren oder hinzufliegen, wohin man möchte ist ein hohes Gut und darf keinesfalls zu Debatte stehen.
Es gilt jedoch einmal zu überlegen, wo ich meinen Urlaub verbringen kann/möchte. Zur Zeit ist es nicht möglich, selbst im eigenen Land in einer Ferienunterkunft unterzukommen, da diese schlicht und ergreifend geschlossen sind. Das einzige, was man noch machen kann, ist sich in seiner Umgebung aufzuhalten.
Das ist jedoch auch eine Chance, die nahe Umgebung kennenzulernen!
Für uns gesprochen bedeutet das, dass wir uns für mein Auto einen Fahrradträger zugelegt haben, den man auf der Anhängerkupplung in wenigen Handgriffen montieren kann. Damit ist man mobil und kann Radstrecken erreichen, die man ohne Auto nicht entdecken würde. Für uns als passionierte Radfahrer ein wirklich adäquater Urlaubsersatz.  So entdeckt man Kleinode in der nahen Umgebung, von deren Existenz man nicht einmal etwas geahnt hätte. Das Gute liegt oft näher, als man glaubt und bietet einem die Chance darüber nachzudenken, wie man seine Freizeit, bzw. seinen Urlaub gestalten kann. Und wenn Du dann noch eine Papiertüte hast, auf der Heimatshopper steht, dann bist Du ganz weit vorne!
Wäre zu überlegen …

Autokino

In meiner Jugend gab es zwischen Ratingen und Essen ein Autokino.
Das war ein Erlebnis! Rauf auf die Autobahn, Hungry Heart vom Springsteen läuft, tolle Filme gucken, Popcorn essen, Cola trinken, ein Tête à Tête mit der Freundin, und so weiter und sofort. Man war für sich und doch nicht allein.
Doch irgendwann gab es tolle Multiplex-Burgen mit mehr Kinos als man Finger an der Hand hat und alle fanden es geil. Ins Autokino wollte keiner mehr..

Nun fordert die Corona-Krise auch hier ihren Tribut. Das Multiplex-Kino des Vertrauens hat nämlich die Zugbrücken hochgezogen.
Die Stadt Willich hat sich jedoch der glorreichen Zeit erinnert und auf dem Schützenplatz ein Autokino eingerichtet. Der Ton kommt einfach via UKW-Radio in die Kutsche, Karten gibt’s nur online und Popcorn und Cola gibt’s leider auch nicht – kann man aber selbst mitbringen. DAS ist Ideenreichtum! Hoffentlich überdauert diese Idee den Sommer.
“Everybody’s got a Hungry Heart…”
Wäre zu überlegen …

Einkaufen

Wer ärgert sich nicht über lange Schlangen an Supermarkt-Kassen, dichtes Gedränge zwischen den Regalen und Kinder, die den Unterschied zwischen Supermarkt und Spielplatz nicht kennen?
Was spricht dagegen, den Zugang zu Geschäften zu regeln? Nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern vor allem deshalb, weil es viel entspannender ist!
Was spricht dagegen, dass Einkaufswagen auch weiterhin nach dem Gebrauch desinfiziert werden?
Es müssen dabei keinerlei Freiheiten aufgegeben werden, aber eventuell einmal ein paar Regeln überdacht werden. Ich würde mich in einem Geschäft, gleicher welcher Art, das diese Maßnahmen praktiziert, durchaus wohler fühlen.
Wäre zu überlegen …

Onlinehandel

Das ist ein ganz heikles Thema! Natürlich möchte jeder das, was er kauft, auch gerne sehen, probieren, anfassen. Ich würde bei weitem nicht alles online kaufen, bestimmte Dinge erwerbe ich grundsätzlich nur im Fachhandel (meine Fotoausrüstung).
In der momentanen Situation ist festzustellen, dass immer mehr Restaurants und Geschäfte einen Lieferservice anbieten, von denen man das zuvor nicht erwartet hätte.
Warum muß ich beispielsweise für jeden Sack Kartoffeln oder jede Tüte Chips in den Supermarkt fahren? Warum kann man keinen Lieferservice in Anspruch nehmen, der einem das ganze Gereffel nach Hause bringt. Dadurch würden viele der oben genannten Punkte deutlich entspannter.
Online-Bestellungen müssten dann jedoch so einfach sein, wie beispielsweise bei Amazon. Derartige Möglichkeiten sehe ich bei Supermärkten beispielsweise noch nicht.
Umgekehrt ist zu überlegen, ob ich mir jede einzelne Briefmarke oder Druckerpatronen bis an die Haustür liefern lassen muss. Dazu kann es Abholstationen geben, wie es vereinzelt schon praktiziert wird. Das Kleinzeug kann man sich ohne weiteres auf dem Weg von der Arbeit nach Hause abholen (wenn man kein Homeoffice macht …).
Wäre zu überlegen …

Systemrelevante Berufe

Das wird wahrscheinlich das Wort des Jahres 2020 werden.
Im Grunde ist jeder Beruf systemrelevant. Das Problem ist nur, dass einige fürstlich bezahlt werden und andere nicht dazu geeignet sind, überhaupt den Lebensunterhalt zu finanzieren.
Dazu gehören beispielsweise Pflegepersonal, Reinigungskräfte, Verkäufer/innen und LKW-Fahrer. Da hilft es auch nichts, dass es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn gibt.
Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie wichtig insbesondere diese Menschen sind (“halten den Laden am Laufen” – noch ein Wort für die Phrasenkiste).
Ich wünsche mir qualifiziertes und motiviertes Pflegepersonal, wenn ich es einmal brauche. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land das Personal kommt! Ich möchte Verkaufspersonal, dass sich mit seiner Ware identifiziert und mich fachlich fundiert beraten kann. Ich möchte, dass die Menschen, die unsere Waren transportieren, dafür geachtet werden, dass sie tagelang nicht zu Hause sind und im Sommer wie im Winter in einer engen Fahrerkabine leben müssen.
Brauchen wir irrwitzig hohe Boni für Manager (die das Gegenteil, den Malus überhaupt nicht kennen), brauchen wir wirklich ein 13.Monatsgehalt, Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld? Oder verzichten wir nur zu einem kleinen Teil darauf, um oben genannte Personengruppe nur ein wenig gerechter zu entlohnen?
Wäre zu überlegen …

Jede Krise bietet immer eine Chance. Es ist nicht dienlich, plötzlich andere oder verschärfte Regeln zu begroßschautzen oder Angst zu haben, dass wir in einer Diktatur stalinistischen Ausmaßes landen werden.
Die momentanen Regeln schützen jeden Einzelnen von uns, egal ob jung oder alt, krank oder gesund, schwarz oder weiß, Jude, Christ oder Moslem. Es darf keiner Unterscheiden geben.
Dienlich für alle ist es jedoch, einfach einmal ein paar Gedanken daran zu verschwenden, wie es nach der Corona-Krise im täglichen Leben weitergeht.
Dazu ist es gut, dass es ein breite öffentliche Diskussion gibt, die auch diejenigen identifiziert, die aus dieser Krise einfach nur Kapital schlagen wollen; siehe Adidas oder Galeria (Kaufhof), die meinten, sie brauchen plötzlich keine Miete für ihre Ladenlokale abzudrücken. Im Falle Galeria besonders pikant, da die meisten Immobilien einer firmeneigenen Holding gehören (kann man sich nicht ausdenken).
Am Ende des Tunnels wird nicht derjenige weit vorne sein, der den meisten Profit aus der Krise geschlagen hat, sondern derjenige, der mit den innovativsten Ideen um die Ecke gebogen kommt, die uns weiterbringen.




Stay hungry, stay foolish …

Am 05.10.2012 ist es ein Jahr her, dass uns Steve Jobs verlassen hat.

Zeit, sich einmal wieder an einen außergewöhnlichen Menschen zu erinnern. Abseits des Kultes um seine Person sollte man einmal darüber nachdenken, was unser dieser Mann mit seinem Werk gebracht hat und wie er unser Leben erleichtert hat. Es ist keine Götterverehrung, denn wäre Steve Jobs Gott, so wäre er heute noch am Leben. So einfach ist das.

Es gibt vier Dinge, mit denen Steve Jobs unsere digitale Welt verändert hat, angefangen im Jahr 1984 bis ein Jahr vor seinem Tod, dem Jahr 2010.
Doch nun mal hübsch der Reihe nach. Beginnen wir im Jahr 1984, die Älteren unter uns haben noch wehmütige Erinnerungen daran.

In diesem Jahr wurde der Macintosh geboren. Gut, den gibt’s heute noch, werden jetzt viele sagen. Und was ist so besonderes daran.
Nun, der Mac war der erste Computer mit vollkommen graphischer Benutzeroberfläche und eine Maus als eingabegerät in einer Welt, wo man Eingaben auf dem PC nur über eine Tastatur in die Kommandozeile hacken konnte. Eine Firma aus Redmond hat damals richtig viel davon geklaut und haben damit einen riesigen Erfolg gehabt. Und warum nicht der Mac?

Apple’s Credo war es immer, die Hardware mit der Software und umgekehrt zu verbinden. Das Mac-Betriebssystem läuft nur auf einem Apple Rechner. Windows hingegen wird für eine unüberschaubare Zahl an PC-Hersteller lizenziert, es ist also nicht an eine spezifische Hardware gebunden. Die Folgen davon kann man bis heute in den einschlägigen Windows-Foren bestaunen …
Im Jahr 1984 war der Macintosh schlichtweg eine Sensation. Leider konnte Apple nie dem Riesen aus Redmond die Stirn bieten, dazu kam ein Mismanagement ohne Gleichen, verbunden mit dem Rauswurf von Steve Jobs aus der eigenen Firma.

Nach seinem Rauswurf gründete Jobs die Firma NeXT und baute dort die Computer, die er bei Apple nie bauen konnte. Zu teuer und zu wenig Software, diese Gründe verhinderten auch hier den Erfolg. Immerhin ist auf einem NeXT-Rechner das World Wide Web erfunden worden.

1997 kehrte Jobs zu Apple zurück und als nächstes kam der quitschbunte iMac, der so ganz anders war als alle Computer, die es bis dato gab. Er sah einfach zum Knutschen aus und mit Apple ging es wieder bergauf.
Die nächste Revolution passierte 2001, als der iPod vorgestellt wurde: 1000 Songs in der Hosentasche. Das war damals eine Sensation. Es war zwar nicht die Erfindung des MP3-Players, aber kein Gerät ließ sich so leicht bedienen wie der iPod. Das Problem damals war, dass es im Internet zu dieser Zeit kaum legale Musik zum Download gab. Zu dieser Zeit wurden mehr CD-Rohlinge als herkömmliche Msuik-CDs verkauft.
Jede Plattenfirma versuchte ihr Ding, es war kompliziert und zum Scheitern verurteilt. Das Werk von Steve Jobs war es, alle diese Plattenfirmen unter einen Hut zu bekommen und dazu zu bringen, ihre Musik im iTunes Store zur Verfügung zu stellen. So wurde der bis dato erfolgreichste Music Store im Internet geboren.

Im Jahr 2007 folgte die nächste Revolution. In diesem Jahr gab es etwas, womit man im Internet surfen konnte, Mails lesen und schreiben konnte, Musik hören konnte und womit man telefonieren konnte. Das alles kam in einem Gerät daher und es hieß iPhone und hatte nichtmals eine Tastatur. Die Bedienung erfolgte über einen Touchscreen. Von allen deswegen und wegen des Preises belächelt, wurde das iPhone zu einem der erfolgreichsten Mobiltelefone und Vorbild für eine ganze generation von Smartphones.
War früher Microsoft und IBM das “Feindbild” von Apple, so ist es seitdem Google mit seinem Android-Betriebssystem, das ähnlich Windows, für Hardwarehersteller lizenzoert wird.
Steve Jobs hat Google immer des Ideendiebstahls bezichtigt, das seiner Meinung nach Android eine 1:1 Kopie des iPhone-Betriebssystem iOS sei. Nun, wenn es eine Kopie wäre, würde es funktionieren, aber lassen wir das.
Jobs war so wütende, dass er Anroid den “themronuklearen Krieg” erklärte, wobei er das ganze damalige Barvermögen von Apple in Höhe von 40 Milliarden Dollar in die Wagschale werfen wollte. Die Wut kam daher, weil Eric Schmidt von Google während der iPhone-Entwicklung im Aufsichtsrat von Apple saß.

im Jahr 2010 läutete Steve Jobs mit dem iPad das “post-PC Zeitalter” ein. Wie das iPhone, ist auch das iPad mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet und benötigt somit ebenfalls keine Tastatur. Auch dieses Teil wurde von vielen belächelt, heute hat es jedoch einen Marktanteil von ca. 68%. Bei den Netzzugriffen hält es gar einen Anteil von 98%. Da fragt man sich, ob die restlichen Tablets der Wettbewerber in den Regalen der Händler stehen …

Zentraler Speicherort für Musik, Kontakte, Kalender und Dokumente ist mittlerweile die iCloud, die für alle Macs und iOS-Geräte ein einzigartiges Ökosystem darstellen. Alles funktioniert, jedoch so umspektakulär, dass der Benutzer kaum etwas mitbekommt davon.

Puristen monieren, dass Apple nun in der heutigen Ausprägung kein reiner Computerhersteller mehr ist, was sich auch im Namen wiederspiegelt, der von Apple Computer Inc. schlicht in Apple Inc. geändert wurde. Das ist richtig so und ich finde es nicht schlecht. Apple hat es unter Steve Jobs verstanden, alle Produkte des Unternehmens zu einem “Digital Lifestyle” zu verschmelzen. Alles geift ineinander, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und alles funktioniert.
Man kann in der Wüste Gobi mit einem iPhone den Sand filmen, ihn anschließend mit iMovie schneiden und zu Hause am Mac weiterbearbeiten. Wenn sein muss, kann man seine komplette Musiksammlung währenddessen aus der Cloud streamen und dabei noch telefonieren, vorausgesetzt, man hat in der Wüste Gobi ausreichenden Netzempfang.

In unserem Haushalt sind seit knapp einem Jahr fast ausschließlich Apple Geräte im Einsatz. Nach meinem Empfinden ist die Zeit, die wir mit Basteleien an irgendwelchen Systemen drastisch zurückgegangen und man kann sich auf das konzentrieren, wofür diese wunderbar schlichten und durchgestylten Geräte gemacht wurden sind: Spielen, Spaß haben und/oder Arbeiten.
Das alles ist natürlich nicht das alleinige Werk von Steve Jobs, aber unter seiner Führung ist es Apple gelungen, wie keine andere Firma den digitalen Lifestyle zu verkörpern. Niemand anderes hat es in dieser Konsequenz hinbekommen.

Anbei noch ein Link zu der denkwürdigen Rede, die Steve Jobs vor den Absolventen der Stanford University gehalten hat:

[su_youtube_advanced url=”https://youtu.be/DpMwWaxoI4Y” rel=”no” title=”Steve Job’s Rede in Stanford am 12.Juni 2005″]

Ruhe in Frieden, Steve …