Krefelder Motorjedöns und der Pionier unter den Zwergen

Der Herbst hat offiziell Einzug gehalten, aber am vergangenen Samstag, den 10. Oktober 2026, gab es noch einmal ein absolutes Pflichtprogramm für alle Liebhaber klassischer Automobilkultur: Das finale Campus Culture Krefelder Motorjedöns dieser Saison rief zum entspannten Zusammentreffen nach Krefeld-Fichtenhain.

Zwischen glänzendem Chrom, sattem V8-Blubbern, dem charakteristischen Duft von unverbrenntem Benzin und gutem Kaffee gab es wie gewohnt reichlich Benzingespräche unter Gleichgesinnten. Ein rundum gelungener Tag, um die Garagensaison langsam ausklingen zu lassen – und doch stahl ausgerechnet ein winziges Stück deutsche Automobilgeschichte allen anderen das Scheinwerferlicht.

Das heimliche Highlight: Der Gutbrod Superior

Wer durch die Reihen schlenderte, konnte zwischen pompösen US-Cruisern, eleganten Sportwagen und zeitlosen Limousinen leicht darüber hinwegsehen. Doch wer genau hinsah, entdeckte eine echte Rarität des Wirtschaftswunders: einen Gutbrod Superior.

Gutbrod Superior

Mit seinen geschwungenen Kotflügeln, den kompakten Proportionen und dem sympathischen Gesicht wirkt der kleine Plochinger auf den ersten Blick wie ein charmantes Minimalisten-Auto aus den frühen 1950er-Jahren. Doch unter der unscheinbaren Haube steckt eine technische Weltpremiere, die viele heute eher mit großen Sportwagen-Namen verbinden.

Meist wird der legendäre Mercedes-Benz 300 SL “Flügeltürer” von 1954 als Pionier der Benzindirekteinspritzung gefeiert. Doch die Nase vorn hatten die Ingenieure von Gutbrod (zusammen mit Bosch und Goliath): Bereits ab 1951 ging der Gutbrod Superior mit einer mechanischen Benzindirekteinspritzung für seinen Zweitaktmotor in Serie!

Gutbrod Superior

Ein Meilenstein, der seiner Zeit voraus war

Die Bosch-Einspritzung verhalf dem winzigen Zweitakter nicht nur zu mehr Leistung (stramme 28 PS aus rund 600 ccm beachtlichen Leistungssprüngen gegenüber der Vergaserversion), sondern reduzierte auch den Verbrauch spürbar.

Dass der Gutbrod Superior trotz dieses Innovationsgeists ein Exot blieb, lag vor allem am damaligen Markt: Der Käfer dominierte die Straße, und Gutbrod kämpfte wie viele kleine Hersteller jener Ära mit knappen Ressourcen. Umso schöner ist es, wenn ein solches Juwel der Ingenieurskunst nicht in einem Museum verstaubt, sondern beim Krefelder Motorjedöns aus eigener Kraft vorrollt.

Auf ein Neues im nächsten Frühjahr

Das Saisonfinale am 10. Oktober war der perfekte Mix aus Entschleunigung, Krefelder Gastfreundschaft und echten automobilen Entdeckungen. Ein großer Dank geht an die Organisatoren und alle, die ihre automobilen Schätze noch einmal ans Tageslicht geholt haben!

Jetzt heißt es erst einmal: Einmotten, Schrauben und auf die ersten warmen Sonnenstrahlen im nächsten Frühjahr warten.


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Cinestill 400D in Lightroom nachbauen

Der CineStill 400D hat sich seit seiner Einführung fest in der analogen Fotoszene etabliert. Basierend auf dem Kinofilm Kodak Vision3 250D begeistert er durch natürliche Farbabbildung, warme Hauttöne und weiche Kontraste. Durch das Fehlen der Remjet-Schicht entstehen an hellen Lichtquellen zudem die typischen rötlich-warmen Lichthöfe (Halations).

Wer diesen zeitlosen Film-Look digital in Adobe Lightroom nachbauen möchte, sollte nicht beim Standard-Farbprofil anfangen. Die beste Ausgangslage bietet das flache Profil Adobe Neutral, da es die maximale Dynamik erhält und sanfte Gradationsübergänge ermöglicht.

Wichtig vorab: Ein Lightroom-Preset kann niemals echten Film perfekt ersetzen. Film reagiert auf Licht, Entwicklung, Scan und Objektiv immer etwas unterschiedlich. Aber du kannst Dir einen Look bauen, der die typischen visuellen Assoziationen von Cinestill 400D aufgreift:

  • Relativ neutrale Grundfarbe mit leicht warmer Tendenz.
  • Angenehme Hauttöne ohne starke Magenta- oder Grünstiche.
  • Farben wirken etwas gesättigter als bei Kodak Portra 400, aber zurückhaltender als bei Kodak Ektar 100.
  • Blautöne und warme Gelb-Orange-Töne werden besonders schön differenziert dargestellt.

1. Die Basis: Profil & Grundeinstellungen

Stelle zuerst das Profil deines Fotos auf Adobe Neutral. Das nimmt dem Bild die starre digitale Schärfe und schafft Platz für fließende Analog-Übergänge.

  • Profil: Adobe Neutral
  • Belichtung: 0,00 | Kontrast: -12
  • Lichter: -25 | Tiefen: +20
  • Weiß: -15 | Schwarz: +12
  • Klarheit: -6 | Dunst entfernen: -4
  •  Dynamik: +12 | Sättigung: -4

2. Gradationskurve für den matten Film-Look

In der RGB-Punktkurve wird der Schwarzpunkt leicht angehoben, um Schatten auszublochen. Eine feine Anhebung der Rot-Kurve in den obersten Lichtern deutet den charakteristischen Halation-Effekt an. Wie man den Halation-Effekt, also das rote Leuchten um eine Lichtquelle verstärken kann, erkläre ich am Schluss der Bearbeitung.

  • RGB-Punkte: ⁠(0 / 7)⁠, ⁠(25 / 20)⁠, ⁠(50 / 52)⁠, ⁠(90 / 87)⁠
  • Rot-Kurve: Minimales Anheben in den obersten Lichtern bei ⁠(95 / 97)⁠

3. HSL & Color Grading

Gelb- und Grüntöne werden leicht ins Warme verschoben, während Blautöne eine dezente Teal-Note erhalten.

  • Farbtöne: Rot -4, Gelb -8, Grün +18, Blau -10
  • Sättigung: Grün -14, Blau -8, Rot +8
  • Luminanz: Orange +6 (für strahlendere Teints), Gelb +4
  • Color Grading: Schatten mit warmem Amber (⁠42°⁠, Sättigung ⁠5⁠), Lichter mit Rot-Orange (⁠28°⁠, Sättigung ⁠7⁠), Abgleich auf ⁠+10⁠.

4. Kamera-Kalibrierung (Der entscheidende Schlüssel)

Die Kalibrierung verleiht dem Bild die typisch analoge Farbtrennung, die man über normale Regler kaum erreicht.

  • Schatten Tönung: +3 (wirkt digitalen Grünstichen entgegen)
  • Rot Primärton: Farbton +8 | Sättigung +12
  • Grün Primärton: Farbton +22 | Sättigung -10
  • Blau Primärton: Farbton -14 | Sättigung +16

5. Körnung & Finish

Unter Effekte bekommt das Bild die feine 400-ISO-Struktur: Betrag 28, Größe 35, Rauheit 40.

6. Präzise Halation über Luminanz-Maskierung

Luminanz-Maske erstellen: Öffne das Maskieren-Werkzeug, wähle Luminanzbereich und klicke auf die hellsten Lichtquellen oder überstrahlenden Kanten. Grenze den Bereich im Regler so ein, dass wirklich nur die obersten 10–15 % der Lichter erfasst werden.

  • Rotes Glühen einfärben: Ziehe im Masken-Panel die Temperatur stark nach rechts (+30 bis +50) und wähle über den Regler Farbe ein gesättigtes Rot-Orange.
  • Bloom & Saum erzeugen: Drehe Klarheit auf ⁠-50⁠ bis ⁠-80⁠ und Struktur auf ⁠-30⁠ bis ⁠-50⁠. Senke Dunst entfernen leicht ab (⁠-10⁠ bis ⁠-20⁠).
  • Ergebnis prüfen: Die Kanten von Lampen, Reflexionen oder Fenstern erhalten einen weichen, rötlichen Schein, während der Rest des Bildes unangetastet bleibt.

Praxis-Tipp für das beste Ergebnis

Das Preset entfaltet seine volle Wirkung bei Tageslicht- und Portraitaufnahmen während der goldenen Stunde. Passe nach dem Anwenden des Presets primär die Belichtung und den Weißabgleich an – ein leicht wärmerer Weißabgleich betont den sonnigen CineStill-Charakter zusätzlich.

Der beste Tipp: Erstelle das Preset nicht an nur einem Foto. Teste es an mindestens fünf bis zehn Bildern mit unterschiedlichem Licht. Erst dann siehst Du, ob Hauttöne, Schatten und Highlights wirklich stabil funktionieren. 
Im folgenden findest Du einige Vorher/Nachher-Beispiele:




Campus Culture am 22.08.2026

Glänzender Chrom, der Duft von Benzin und Geschichte auf zwei und vier Rädern: Das Oldtimertreffen Campus Culture in Krefeld Fichtenhain hat auch im August wieder automobile Schätze aus allen Epochen zusammengebracht. Neben den gewohnten Klassikern gab es ein ganz besonderes Schmuckstück zu bewundern, das selbst eingefleischten Kennern Herzklopfen bereitete: den LMX 2300 HCS.

Der Exot aus Mailand

Der LMX 2300 HCS ist das Erstlingswerk der kurzlebigen italienischen Schmiede L.M.X. Automobile (Lina Mandato e X), gegründet von Michel Liprandi und Giovanni Mandelli. In den späten 1960ern entworfen, verkörpert das Fahrzeug die pure Faszination des italienischen Prototypenbaus.

  • Design: Entworfen von Franco Scaglione, besticht der Wagen durch eine atemberaubende, keilförmige Fastback-Linienführung mit klappbaren Scheinwerfern und Muskeln an den richtigen Stellen.
  • Technik: Unter der eleganten Glasfaser-Karosserie schlägt ein Herz von Ford – ein 2,3-Liter-V6-Motor (Köln-V6), der dem Leichtgewicht ordentlich Vortrieb verleiht. Das Kürzel HCS steht dabei für High Compression Shell.
  • Seltenheitswert: Aufgrund finanzieller Turbulenzen wurden zwischen 1968 und 1974 schätzungsweise nur etwa 50 Fahrzeuge gebaut. Ein LMX in freier Wildbahn ist also eine echte Rarität.

 Ein Hauch von Concurs-Flair in Fichtenhain

Dass ein solch rares Stück automobiler Zeitgeschichte den Weg nach Krefeld Fichtenhain gefunden hat, unterstreicht die wachsende Klasse des Campus-Culture-Treffens. Der LMX zog mit seinen dramatischen Proportionen unzählige Blicke auf sich und war das perfekte Fotomotiv für Enthusiasten.


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Cinestill 50D in Lightroom nachbauen

Cinestill 50D gehört zu den Filmlooks, die sofort nach Sommer, Tageslicht, feinem Korn und Kinoästhetik aussehen. Der Film wird von CineStill als „50Daylight Fine Grain Color Negative Film“ angeboten, unter anderem für 35mm und 120 Rollfilm. [1] Er basiert auf dem Kodak Vision3 50D, von dem das Remjet-Layer entfernt wurde, damit er im C-41 Entwicklungsverfahren entwickelt werden kann, was in allen gängigen Fotolaboren möglich ist. Das Original musste im ECN-2 Verfahren entwickelt werden, was nur wenige Labore können. [3] Genau diesen hellen, sauberen, pastellfarbenen und leicht cineastischen Charakter kannst du in Lightroom als eigenes Preset nachbauen.

Wichtig vorab: Ein Lightroom-Preset kann niemals echten Film perfekt ersetzen. Film reagiert auf Licht, Entwicklung, Scan und Objektiv immer etwas unterschiedlich. Aber du kannst Dir einen Look bauen, der die typischen visuellen Assoziationen von Cinestill 50D aufgreift: feine Farben, weiche Kontraste, warme Highlights, zurückhaltende Sättigung und einen leichten analogen Charakter.

1. Was macht den Cinestill-50D-Look aus?

Cinestill 50D ist ein Tageslichtfilm mit feinem Korn. Genau deshalb eignet sich der Look besonders gut für helle Außenaufnahmen, Porträts bei natürlichem Licht, urbane Motive, Strände, Cafés, Architektur und Szenen mit klarer Sonne. CineStill beschreibt die 50D-Filmfamilie als feinkörnigen Farbnegativfilm für Tageslicht. [1]

Für unser Lightroom-Preset übersetzen wir diesen Look in fünf Ziele:

  1. Weicher Kontrast statt harter Digital-Schärfe
  2. Warme, leicht goldene Highlights
  3. Natürliche Hauttöne
  4. Gedämpfte, aber nicht flache Farben
  5. Sehr dezentes Korn und ein analoger Gesamteindruck

2. Die Grundeinstellungen: Licht weich machen

Starte in Lightroom mit einem gut belichteten RAW-Foto. Das Preset funktioniert am besten bei Tageslicht, heller Bewölkung oder leichtem Gegenlicht.

Empfohlene Grundeinstellungen:

Kameraprofil: Adobe Neutral oder Kamera Neutral
Belichtung: nach Bild anpassen
Kontrast: -10 bis -20
Lichter: -20 bis -35
Tiefen: +10 bis +25
Weiß: -5 bis +10
Schwarz: +5 bis +15
Textur: -5
Klarheit: -5 bis -10
Dunst entfernen: -5
Dynamik: -5 bis +5
Sättigung: -5

Der wichtigste Schritt ist hier, die digitale Härte zu reduzieren, unter anderem durch die Auswahl eines neutralen Profils. Cinestill 50D wirkt oft sauber und fein, aber nicht überknackig. Deshalb nehmen wir Kontrast, Klarheit und Dunst leicht zurück.

3. Gradationskurve: der analoge Kern des Looks

Die Tonkurve ist der Teil, der den Look am stärksten prägt. Ziel ist eine weiche S-Kurve mit leicht angehobenen Schwarzwerten.

Punktkurve:

Setze ungefähr diese Punkte:

Schwarzpunkt: leicht anheben
Schatten: minimal abdunkeln
Mitteltöne: leicht anheben
Lichter: weich absenken
Weißpunkt: minimal absenken

4. Farbmischer: Farben kontrolliert entschärfen

Lightroom bietet im Farbmischer die Möglichkeit, einzelne Farbbereiche über Farbton, Sättigung und Luminanz anzupassen. Adobe beschreibt, dass sich mit dem Mixer und Point Color einzelne Farbbereiche im Entwicklungsmodul feinabstimmen lassen. [2]

Für den Cinestill-50D-inspirierten Look würde ich mit diesen Werten starten:

Farbton:

Rot: +5
Orange: -3
Gelb: -10
Grün: -20
Aqua: -10
Blau: -5

Sättigung:

Rot: -5
Orange: +5
Gelb: -15
Grün: -25
Aqua: -10
Blau: -15
Lila: -10
Magenta: -10

Luminanz:

Rot: +5
Orange: +10
Gelb: +5
Grün: -5
Aqua: 0
Blau: -5

Die Idee dahinter: Hauttöne bleiben angenehm, Grün wird weniger digital und Gelb etwas kontrollierter. Blau sollte nicht zu kräftig werden, sonst wirkt der Look schnell moderner als gewünscht.

5. Color Grading: warme Lichter, ruhige Schatten

Jetzt kommt der cineastische Teil. Im Color Grading gibst du den Lichtern eine leichte Wärme und den Schatten eine sehr dezente kühle Färbung.

Schatten:

Farbton: 210 bis 230
Sättigung: 4 bis 8
Luminanz: 0

Mitteltöne:

Farbton: 35 bis 45
Sättigung: 3 bis 6
Luminanz: +3

Lichter:

Farbton: 40 bis 55
Sättigung: 8 bis 14
Luminanz: +5

Balance & Blending:

Blending: 50 bis 65
Balance: +10 bis +25

Dadurch bekommen helle Bildbereiche einen warmen, sonnigen Charakter, ohne dass das gesamte Foto gelb wird.

6. Kalibrierung: der wirkungsvolle Feinschliff

Die Kalibrierung macht oft einen großen Unterschied zwischen „nettem Filter“ und echtem Look – es ist ein mächtiges, weit unterschätztes Werkzeug.

Probiere diese Werte:

Rot Primär Farbton: +5
Rot Primär Sättigung: +5

Grün Primär Farbton: -5
Grün Primär Sättigung: -5

Blau Primär Farbton: -10
Blau Primär Sättigung: -10

Das verschiebt die Farbbasis subtil und sorgt für ein weicheres, weniger digitales Farbbild.

7. Korn und Schärfe: fein, nicht grob

Da Cinestill 50D als feinkörniger Farbnegativfilm beschrieben wird, sollte das Lightroom-Korn sehr zurückhaltend bleiben. [1]

Korn Stärke: 10 bis 18
Größe: 20 bis 25
Unregelmäßigkeit: 40 bis 55

Bei der Schärfung gilt: lieber etwas weniger.

Betrag: 35 bis 45
Radius: 0,8 bis 1,0
Details: 15 bis 25
Maskieren: 40 bis 60

So bleibt das Bild klar, aber nicht überschärft.

Die hier beschriebenen Werte sind keinesfalls in Stein gemeißelt und passen nicht auf 1:1 auf jedes Bild, wie es uns so manche Werbung für kommerzielle Presets glaubhaft machen will. Insbesondere die Regler für Belichtung, Lichter, Tiefen, Schwarz- und Weißpumkt wollen angefasst werden!

8. Preset speichern

Wenn Du mit dem Ergebnis zufrieden bist, speichere den Look als eigenes Preset:

  1. Öffne das Preset-Panel in Lightroom.
  2. Klicke auf das Plus-Symbol.
  3. Wähle „Preset erstellen“.
  4. Benenne es zum Beispiel:
    Cinestill 50D Inspired
  5. Aktiviere vor allem diese Bereiche:

    • Grundeinstellungen
    • Gradationskurve
    • Farbmischer
    • Color Grading
    • Kalibrierung
    • Details
    • Effekte

Belichtung und Weißabgleich würde ich nicht fest ins Preset einbauen, weil sie von Bild zu Bild stark variieren.

9. Wann funktioniert der Look am besten?

Dieses Preset eignet sich besonders für:

  • Tageslichtporträts
  • Strand und Sommermotive
  • helle Straßenszenen
  • Reisen
  • Cafés und Lifestyle-Aufnahmen
  • analoge Editorial-Looks
  • ruhige Architekturaufnahmen

Weniger gut funktioniert es bei sehr dunklen Nachtaufnahmen, Neonlicht oder stark gemischtem Kunstlicht. Dafür wäre ein stärkerer CineStill-800T-inspirierter Look passender.

10. Mein Fazit

Ein gutes Cinestill-50D-inspiriertes Lightroom-Preset lebt nicht von übertriebenen Effekten, sondern von Zurückhaltung. Weiche Kontraste, warme Highlights, kontrollierte Farben und feines Korn bringen dich näher an den Look als extreme Farbverschiebungen.

Der beste Tipp: Erstelle das Preset nicht an nur einem Foto. Teste es an mindestens fünf bis zehn Bildern mit unterschiedlichem Licht. Erst dann siehst Du, ob Hauttöne, Schatten und Highlights wirklich stabil funktionieren.
Im folgenden findest Du einige Vorher/Nachher-Beispiele:






Grand Meeting 2026: Viele Klassiker, wenig Glanz

Vom 31. Juli 2026 bis 2.August 2026 findet die Veranstaltung statt, die früher unter dem Namen Classic Days bekannt war und nun erstaunlicherweise als Grand Meeting firmiert. Schon der neue Name ließ eine gewisse Größe erwarten. Vor Ort blieb davon allerdings ein ambivalenter Eindruck zurück.
Zudem soll es Schwierigkeiten bei der Genehmigungserteilung zu der Veranstaltung gegeben haben. Die Stadt Korschenbroich hatte die Genehmigung offenbar erst um 10:45 Uhr erteilt. Laut Thomas Dückers, Beigeordneter der Stadt, seien „viele offene Fragen“ der Grund gewesen, wodurch es für 45 Minuten eine „unklare Rechtslage“ gab.

Die Veranstaltung fand zum zweiten Mal am Rittergut Birkhof statt und wurde vom Veranstalter als Event für automobile Kultur, Eleganz, Zeitreise, Design und Experience angekündigt. [1] Genau diese Erwartung war vermutlich Teil des Problems: Wer frühere Classic Days im Kopf hat, denkt an Atmosphäre, besondere Fahrzeuge, liebevolle Inszenierung und kleine Entdeckungen, die lange im Gedächtnis bleiben. Das Grand Meeting 2026 bot zwar vieles davon in Ansätzen, erreichte für mich aber leider nicht mehr die Strahlkraft vergangener Veranstaltungen.

Anreise: Der erste Dämpfer

Der Verwunderung begann bereits vor dem eigentlichen Besuch. Eine erkennbare Beschilderung zur Zufahrt zum Gelände war schlicht nicht vorhanden oder zumindest nicht so, dass sie hilfreich gewesen wäre. Gerade bei einer Veranstaltung dieser Größe sollte die Anreise selbsterklärend sein. Stattdessen blieb der Eindruck, man müsse sich irgendwie selbst zum Ziel, bzw. den Parkmöglichkeiten durchhangeln.

Auch auf dem Festivalgelände setzte sich dieses Bild fort. Die Beschilderung war spärlich, unübersichtlich und nicht wirklich besucherfreundlich, wie auch teilweise die Wegführung. Wer bestimmte Bereiche suchte, musste eher raten als folgen. Das ist schade, denn ein guter Rundgang lebt nicht nur von den Fahrzeugen, sondern auch davon, dass man sich entspannt treiben lassen kann.

Kulinarik: Currywurst mit Fragezeichen

Kulinarisch blieb der Besuch ebenfalls eher bodenständig. Die Currywurst mit Pommes war in Ordnung, aber für den Preis von €11,00 nur Durchschnitt. Kein Totalausfall, aber auch nichts, wofür man sich vor Begeisterung auf den Rücken wirft.

Rätselhaft blieb für mich außerdem die Bierauswahl. Warum ausgerechnet im Rheinland neben Schlösser Alt und Frankenheim Alt Bier aus einer Bayreuther Brauerei ausgeschenkt wurde, erschloss sich mir nicht. Lediglich ein stand bot Bitburger Pils an. Dieses Bayreuther Bier hatte meiner Ansicht nach nur in Ansätzen etwas mit gutem Bier zu tun. Natürlich muss nicht jede Veranstaltung streng regional auftreten. Aber bei einem Event, das so stark mit Flair, Ort und Atmosphäre wirbt, hätte ein regionaler Bezug beim Bier durchaus besser gepasst. Als die Classic Days noch am Schloß Dyck veranstaltet wurden, gab es dort ein sehr gutes Pils der Brauerei Bolten, obwohl diese hauptsächlich Altbier braut.

Fahrzeuge: Viel zu sehen, wenig Staunen

Positiv bleibt festzuhalten: Es waren viele klassische Fahrzeuge vor Ort. Wer gerne durch Reihen gepflegter Oldtimer schlendert, kam durchaus auf seine Kosten. Das Auge fand immer wieder interessante Details, schöne Lackierungen, Leder, Chrom und Patina.

Was mir jedoch fehlte, waren die echten Highlights. Jene Fahrzeuge, bei denen man stehen bleibt, noch einmal zurückgeht und später sagt: „Das war der Moment des Tages.“ Bei früheren Veranstaltungen war genau das häufiger der Fall. Diesmal wirkte vieles solide, aber weniger außergewöhnlich.

Die große Überraschung blieb bis auf den Auto Union Typ 52 aus. Das Konzept des Fahrzeuges entstand ab 1933/1934 im Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche. Das Fahrzeug war als straßenzulassungsfähiger, V16-angetriebener Supersportwagen geplant, der auch bei Langstreckenrennen wie Le Mans oder der Mille Miglia hätte eingesetzt werden sollen.

Das Projekt wurde jedoch 1935 gestoppt, das Fahrzeug ging nie in Serie. Im Juli 2024 feierte die detailgetreue und seriennahe, handgefertigte Replika beim Goodwood Festival of Speed ihre Weltpremiere.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Das Grand Meeting möchte offenbar mehr sein als ein reines Oldtimertreffen. Der Veranstalter spricht von einem Classic-Car-Lifestyle-Event und nennt unter anderem Themenbereiche, historische Motorsport-Elemente, Picknick, Garden-Party-Flair und Design-Erlebnis. [1] Auf dem Papier klingt das stimmig. In der Praxis kam dieser Anspruch für mich jedoch nur teilweise an. Die Picknick-Wiese war als solche nicht gekennzeichnet und Garden-Party-Feeling stellte sich ebenfalls schwer ein, da die Terasse des Gutshauses mit Blick auf den Park durch eine geschlossene Gesellschaft der Firma Julius Bär in Beschlag genommen wurde.

Es fehlte nicht an Fahrzeugen, nicht an Besuchern und nicht an gutem Willen. Aber es fehlte an Orientierung, Präzision und an jenen besonderen Momenten, die eine Veranstaltung aus der Masse herausheben. Vielleicht ist der neue Name ein Signal für einen Neuanfang. Dann sollte dieser Neuanfang aber auch organisatorisch und atmosphärisch deutlicher spürbar werden.

Fazit

Mein Besuch beim Grand Meeting 2026 war kein Reinfall, aber auch kein Höhepunkt. Es gab viele klassische Fahrzeuge, eine grundsätzlich schöne Kulisse und genügend Anlass für einen entspannten Rundgang. Gleichzeitig trübten die mangelhafte Beschilderung, die unübersichtliche Wegeführung, durchschnittliche Verpflegung und das Fehlen echter automobilhistorischer Glanzlichter den Gesamteindruck deutlich.

Wer Oldtimer mag, konnte einen angenehmen Tag verbringen. Wer jedoch die Magie früherer Classic Days erwartet hatte, dürfte sich gefragt haben, ob mit dem neuen Namen vielleicht auch ein Stück des alten Charmes verloren gegangen ist.

Hier ein paar Impressionen vom Grand Meeting:


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Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn: Wolken, Chrom und ein Countach ohne Firlefanz

Am 19.07.2026 war es wieder so weit: Die Oldtimerfreunde Egelsberg luden erneut zum Oldtimertreffen an die Krefelder Rennbahn — und wie immer folgten zahlreiche Klassiker, Schrauber, Stauner und Benzingespräche der Einladung.

Das Wetter zeigte sich dabei angenehm zurückhaltend: mild, leicht bewölkt, also genau richtig für Mensch und Maschine. Kein Sonnenbrand auf der Stirn, kein Regen auf dem Lack — kurz gesagt: perfektes Oldtimerwetter. Selbst empfindliche Chromstoßstangen konnten entspannt durchatmen.

Viele Fahrzeuge, viele Besucher — und noch mehr Geschichten

Trotz der Bewölkung war ordentlich Betrieb auf dem Gelände. Zahlreiche Fahrzeuge rollten an, parkten sich in Pose und warteten darauf, bewundert, fotografiert und fachmännisch kommentiert zu werden. Zwischen liebevoll restaurierten Klassikern, gepflegten Alltagshelden vergangener Jahrzehnte und Fahrzeugen mit mehr Charakter als so mancher Neuwagen gab es reichlich zu entdecken.

Natürlich wurde auch wieder gefachsimpelt: über Originalzustand, Ersatzteillage, Lacktöne, Motorvarianten — und vermutlich mindestens einmal über die Frage, ob „der früher nicht viel besser klang“. Antwort: Ja. Natürlich. Immer!

Das Highlight: Lamborghini Countach LP 400

Der unangefochtene Star des Tages war ein Lamborghini Countach LP 400 — und zwar in seiner besonders eleganten Form: ohne störende Flügel und Spoiler.

Ein Countach, wie er ursprünglich gedacht war: flach, kantig, dramatisch und ungefähr so dezent wie ein Opernauftritt in einer Tiefgarage. Aber eben ohne das spätere aerodynamische Zubehör, das zwar spektakulär aussieht, aber manchmal wirkt, als hätte jemand beim Zubehörkatalog sehr selbstbewusst „einmal alles“ angekreuzt.

Der LP 400 stand da wie ein Design-Statement aus einer Zeit, in der Autos noch mit Lineal, Mut und italienischem Espresso entworfen wurden. Türen? Natürlich nach oben. Übersichtlichkeit? Eher ein Gerücht. Alltagstauglichkeit? Sagen wir: Für Menschen mit sehr viel Humor und sehr wenig Gepäck.

Ein Treffen mit Herz, Patina und Benzinduft

Was solche Treffen so besonders macht, ist nicht nur die Technik. Es sind die Gespräche, die Erinnerungen und die Begeisterung, die überall spürbar ist. Manche Besucher entdecken das Auto ihrer Kindheit wieder, andere erklären ihren Kindern, warum früher ein Fensterkurbelmechanismus völlig ausreichend war — und wieder andere stehen einfach nur lächelnd vor einem Motorraum und nicken wissend.

Das Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn war auch 2026 wieder ein schöner Beweis dafür, dass alte Autos nicht einfach nur Fahrzeuge sind. Sie sind rollende Geschichten, manchmal kleine Zeitmaschinen — und gelegentlich auch sehr elegante Ausreden, um sonntags früh aufzustehen.

Fazit

Mildes Wetter, viele Besucher, jede Menge automobile Schätze und als Krönung ein Lamborghini Countach LP 400 ohne Flügelwerk: Das Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg hatte alles, was ein gelungener Klassiker-Tag braucht.

Und wenn ein Auto auch ohne Spoiler so viel Aufmerksamkeit bekommt, dann weiß man: Gutes Design braucht keine Anbauteile. Nur Mut, Kanten — und offenbar ein bisschen italienische Theatralik.

Hier ein paar Impressionen vom Oldtimertreffen:


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Chrom, Bratwurst und französische Eleganz

Wer am gestrigen 13. Juni 2026 im Gewerbepark Krefeld-Fichtenhain unterwegs war, dem dürfte spätestens beim Betreten des Geländes klar geworden sein: Hier wurde die Zeit nicht einfach nur angehalten, sie wurde mit ordentlich Politur und einer gehörigen Portion Leidenschaft neu zum Glänzen gebracht. Das Campus Culture Oldtimertreffen war wieder einmal ein kleines Highlight.

Zwei Königinnen auf dem Asphalt

Natürlich gab es jede Menge großartiger Maschinen zu bestaunen, für mich jedoch gab es zwei Fahrzeuge, die gestern meine Blicke auf sich zogen wie ein Magnet die Büroklammern.

Borgward Isabella
Borgward Isabella

Da war zum einen der weiße Borgward Isabella. Ein Traum in Weiß! Man stand davor und erwartete förmlich, dass gleich ein Wirtschaftswunder-Paar in Anzug und Petticoat aussteigt, um zum Tanztee zu fahren. Die Linienführung war so makellos, dass man sich fast nicht traute, zu nah heranzugehen – aus Angst, der eigene Atem könnte einen Fleck auf dem Lack hinterlassen. Ein Auto, das nicht einfach nur fährt, sondern flaniert.

Citroën DS 21 Cabriolet
Citroën DS 21 Cabriolet

Und dann, als wäre das noch nicht genug des Guten, stand dort – wie aus einer anderen Galaxie gelandet – das rote Citroën DS 21 Coupé. Die “Göttin” in leuchtendem Rot. Wenn der Borgward der charmante Klassiker ist, dann ist die DS das futuristische Raumschiff aus dem Paris der späten 60er Jahre. Allein die hydropneumatische Federung, die das Auto so elegant in die Knie gehen lässt, sorgt bei so manchen Oldtimer-Fans für mehr Herzklopfen als ein erstes Date. Das leuchtende Rot in der Krefelder Sonne? Ein absoluter Eye-Catcher.

Das Campus Culture wäre aber nicht das Campus Culture, wenn es nur ums Anschauen ginge. Das Herzstück ist die Gemeinschaft aus Besitzern und Besuchern. Man beobachtete Besitzer, die ihre Schätze mit einer Hingabe pflegten, für die andere einen Therapeuten aufsuchen würden, während daneben der fachmännische Austausch über “den letzten Ölwechsel” oder “die Tücken der Ersatzteilbeschaffung” zelebriert wurde.

Zwischen den glänzenden Chromstoßstangen wehte der obligatorische Duft von Bratwurst, Kuchen und Kaffee – eine Kombination, die so fest zum Oldtimer-Kult gehört wie das Knattern der Motoren. Es wurde gelacht, gestaunt und sich gegenseitig zu den automobilen Zeitkapseln gratuliert.

Mein Fazit: Zeitlose Schönheit gewinnt immer

Gestern in Fichtenhain hat man wieder einmal gesehen: Autos mit Ecken, Kanten und vor allem mit einer Seele haben einfach mehr zu erzählen als die modernen, computergesteuerten Autos, die uns heute im Alltag begegnen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die ihren Borgward, ihre DS oder ihren ganz persönlichen Schatz aus der Garage geholt und im Campus Fichtenhain, Krefeld geparkt haben. Ihr habt den Samstag zu einem kleinen Fest der Ästhetik gemacht.

Anbei noch ein paar Eindrücke vom Campus Culture am 13.06.2026:


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Krefelder Tradition: Das Oldtimer-Treffen auf der Rennbahn

Es gibt Orte, die versprühen schon von Natur aus einen ganz besonderen, historischen Charme. Die Krefelder Rennbahn im Stadtwald ist genau so ein Juwel. Doch wenn der vertraute Sound von blubbernden V8-Motoren, das feine Schnurren alter Boxer-Motoren und der Duft von Benzin und Politur die Luft erfüllen, dann weiß jeder Oldtimer-Fan am Niederrhein: Die Oldtimer-Freunde Egelsberg haben wieder gerufen!

Das traditionelle Treffen an der Rennbahn ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein fester Pflichttermin im Kalender für alle, die ihr Herz an das „alte Blech“ verloren haben.

Wer am Sonntag das Gelände der Rennbahn betritt, begibt sich auf eine Zeitreise. Flankiert von den wunderschönen, historischen Holztribünen reiht sich hier ein Schätzchen an das nächste. Das Besondere an den Treffen der Oldtimer-Freunde Egelsberg? Die bunte Vielfalt!

Hier gibt es keine Berührungsängste zwischen High Society und Alltagshelden vergangener Tage. Da steht der perfekt restaurierte Mercedes-Benz Pagode direkt neben einem liebevoll gepflegten VW Käfer. Ein Stück weiter zieht ein amerikanischer Straßenkreuzer mit riesigen Heckflossen die Blicke auf sich, während daneben ein uriger Traktor oder ein rares Vorkriegsmodell die Technikgeschichte lebendig werden lässt.

Ob Schrauber-Profi oder begeisterter Laie – hier kommt man sofort ins Gespräch. „Welches Baujahr?“, „Wo hast du die Ersatzteile her?“ oder einfach nur ein nostalgisches „So einen hatte mein Opa auch!“ hört man an jeder Ecke. Die Verbindung aus historischer Architektur, sattem Grün und glänzendem Chrom bietet Fotografen und Besuchern Motive am laufenden Band. Kein Stress, keine Pokaljagd – einfach Gleichgesinnte treffen, staunen und die Seele baumeln lassen. Auch wenn das Wetter an diesem Sonntag etwas zu wünschen übrig lies, konnte man dennoch wieder einige Juwelen entdecken, die hier noch nie oder selten zu sehen waren

Ein großes Dankeschön gilt den Oldtimer-Freunden Egelsberg, die dieses Event mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Engagement und Liebe zum automobilen Kulturgut organisieren. Sie sorgen dafür, dass die Krefelder Street-Culture um ein echtes Highlight reicher ist.


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Makrofotografie

Vor etwa fünf Jahren habe ich mir ein Makro-Objektiv zugelegt – ein Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM. Leider fristet es immer noch ein Schattendasein in meiner Objektiv-Sammlung. Heute habe ich es auf Wunsch meiner besseren Hälfte mal wieder zum Einsatz gebracht und habe ein paar blühende Pflanzen in unserem schönen, kleinen Garten fotografiert. Ein paar Aufnahmen findest Du in der Galerie im Anschluß an diesen Beitrag.

Doch was ist das „Geheimnis“ der Makrofotografie und was ist das überhaupt? Es muss doch reichen, wenn ich mit der Kamera oder dem Smartphone nah genug an das Motiv herangehe? Hier eine kleine Einführung in die Makrofotografie.

Als Makrofotografie bezeichnet man die Fotografie kleiner Motive im Maßstab von 1:1 oder größer. Das bedeutet: Das Motiv wird in Lebensgröße oder noch stärker vergrößert auf dem Kamerasensor abgebildet. Dadurch lassen sich Details sichtbar machen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben.

Die Makrofotografie eröffnet uns eine völlig neue Perspektive auf unsere Umgebung. Was mit bloßem Auge oft unscheinbar wirkt, entfaltet unter der Linse eines Makroobjektivs eine faszinierende Detailfülle: die feinen Strukturen einer Blüte, die facettenreichen Augen einer Fliege oder die filigranen Tropfen nach einem Sommerregen. Wer einmal in diese Welt eintaucht, erkennt, dass Schönheit oft im Verborgenen liegt.

Ausrüstung für Makrofotografie

Um beeindruckende Nahaufnahmen zu machen, braucht es nicht zwingend teure Spezialkameras – aber die richtige Ausrüstung hilft:

  • Makroobjektive: Speziell entwickelt, um scharf im Nahbereich zu fokussieren. Nahlinsen oder
  • Zwischenringe: Günstige Alternativen, die normale Objektive „makrofähig“ machen. Hier gelangt man jedoch nicht zu der Qualität, die Makroobjektive bieten; es ist für den Anfang jedoch eine kostengünstige Lösung.
  • Stativ: Unverzichtbar, um Verwacklungen bei langen Belichtungszeiten zu vermeiden.
  • Licht: Natürliches Licht ist oft schön, aber ein Ringlicht oder ein kleiner Aufsteckblitz bringt zusätzliche Möglichkeiten.

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Tipps für gelungene Makroaufnahmen

  • Ruhige Hand & Stabilität: Schon kleinste Bewegungen können das Bild unscharf machen. Ein Stativ oder Bildstabilisator hilft. Blende bewusst wählen: Eine offene Blende erzeugt weiche Hintergründe (Bokeh), eine geschlossene Blende erhöht die Schärfentiefe – wichtig, wenn du möglichst viel vom Motiv abbilden willst.
  • Geduld: Insekten oder kleine Tiere sind oft unberechenbar. Wer ruhig und vorsichtig vorgeht, wird mit einzigartigen Momenten belohnt.
  • Perspektive ändern: Gehe auf Augenhöhe mit deinem Motiv – so entsteht Nähe und Intensität im Bild.
  • Details entdecken: Manchmal liegt das Spannendste nicht im Ganzen, sondern in kleinen Strukturen, Mustern oder Farben.

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Schärfentiefe

Im Makrobereich ist die Schärfentiefe extrem gering. Selbst bei Blende f/11 oder f/16 ist oft nur ein winziger Bereich scharf. Lösung: Fokus-Stacking – mehrere Bilder mit unterschiedlichen Fokuspunkten, die später in der Bildbearbeitung zu einem durchgängig scharfen Foto kombiniert werden.

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Fokus

Manuelles Fokussieren ist meist präziser als Autofokus, besonders mit Live-View und Fokuslupe. Fokus-Schlitten erlaubt millimetergenaues Verschieben der Kamera für präzise Einstellungen.

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Belichtung

Durch kleine Blenden und geringe Lichtmenge sind längere Belichtungszeiten oder höhere ISO-Werte nötig. Optimal ist die Kombination aus geschlossener Blende (f/8–f/16), niedriger ISO (100–400) und zusätzlichem Licht.

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Praktische Tipps für bessere Makroaufnahmen

  • Stabile Basis schaffen: Stativ oder stabiler Untergrund nutzen.
  • Licht optimieren: Lieber diffuses Licht als harte Sonne.
  • Reflektoren oder Diffusoren einsetzen.
  • Hintergrund beachten: Ein ruhiger Hintergrund lenkt nicht vom Motiv ab.
  • Motiv vorbereiten: Blüten von Staub befreien oder bei Insekten die frühen Morgenstunden nutzen, wenn sie noch träge sind.
  • Experimentieren: Unterschiedliche Perspektiven, Abbildungsmaßstäbe und Lichteffekte ausprobieren.

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Warum Makrofotografie so besonders ist

Makrofotografie ist mehr als nur eine Technik – sie ist ein Abenteuer. Sie lehrt uns, genau hinzusehen und die kleinen Wunder des Alltags zu schätzen. Eine unscheinbare Ameise wird zum imposanten Wesen, ein Tautropfen zum funkelnden Kristall.

Wer Makrofotografie betreibt, entdeckt die Welt neu – Schritt für Schritt, Zentimeter für Zentimeter.


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Campus Culture August 2025

Campus Culture auf dem Campus Fichtenhain ist weit mehr als nur ein Oldtimer-Treffen. Es ist inmer ein kleines Fest – historisch, ästhetisch, sozial. Hier begegnen sich automobile Leidenschaft, kreative Atmosphäre und kulturelles Miteinander in einem Rahmen, der alles andere als gewöhnlich ist.

Wer noch nie im Campus Fichtenhain war, sollte sich dort, auch abseits der Oldtimer-Events einmal umschauen. Mitten im beschaulichen Krefeld-Fichtenhain liegt die Campus Corporation, eine einzigartige Eventlocation, die verschiedene Abenteuer zugleich bietet: urbane Architektur trifft auf grüne Oasen, Industrie trifft auf Eleganz. Hier verbinden sich historische Bauten aus der Gründerzeit, moderne Loftflächen und ein weitläufiger Innenhof zu einem Ort voller Möglichkeiten.

Im Campus Courtyard – dem großzügigen Innenhof – findet regelmäßig das „Campus Culture“ Oldtimer-Treffen statt. Diese Veranstaltungen sind ein echter Magnet für Automobilenthusiast:innen aus der Region. Die Kombination aus rustikal-industrieller Kulisse und entspannter Atmosphäre bildet den perfekten Rahmen für Liebhaber klassischer Fahrzeuge.  Die Veranstaltung ist zwar nicht so. groß wie die Classic Days oder vergleichbare Events, sie hat jedoch ihren eigenen Charme.

Hier finden sich zudem Fahrzeuge, die weder bei den Classic Days oder dem Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn anzutreffen sind.

In der Galerie unten findest Du ein paar Impressionen der Veranstaltung.


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