Oldtimersaison 2024

Borgward Isabella

Zeit für einen ersten Jahresrückblick – in zwei Monaten stecken wir immerhin schon mitten im Weihnachtsfest!

Im Januar besuchte ich, wie schon seit Jahren die Interclassics in Maastricht. Dort präsentieren zahllose nationale und internationale Aussteller, Privatpersonen und Händler klassische Automobile und Zubehör. Die Interclassics finden immer im MECC in Maastricht statt und sind von der Größe recht überschaubar, man schafft es, sämtliche Hallen an einem Tag zu begehen.

Die Technoclassica in Essen musste ich in diesem Jahr aus beruflichen Gründen leider auslassen, nachdem die letzten beiden Jahre die Veranstaltung nach der Corona-Pandemie wieder stattgefunden hat.

Im Mai des Jahres begannen wieder die Treffen der Oldtimerfreunde Egelsberg an der Rennbahn in Krefeld. Ich besuche diese Veranstaltungen seit 2018 regelmäßig. Vor der Kulisse der Rennbahn entschädigt das ein wenig, dass die Classic Days seit 2022 nicht mehr an dem stilvollen Schloß Dyck in Jüchen stattfinden. Leider war der Start im Mai verregnet und ab Juli bot besseres Wetter wieder die Gelegenheit, einige bekannte Schätze wieder zu sehen und gleichwohl immer noch etwas “ungesehenes” zu beobachten.

Im Frühsommer des Jahres wurde leider bekannt, dass die Classic Days 2024 komplett abgesagt wurden. Die Stadt Düsseldorf, in der die Oldtimer-Veranstaltung seit 2022 stattfindet, zögerte Genehmigungen immer weiter hinaus, was wohl mit der EM 2024 zusammenhing und forderte immer neue Auflagen und Sicherheitskonzepte, insbesondere im Hinblick auf das Messerattentat von Mannheim. Weiterhin soll sogar mit einer Cannabis-Ordnungswidrigkeiten-Verordnung zu kämpfen gewesen sein. Vielleicht sollte es der Veranstalter in Betracht ziehen, wieder hinaus aufs Land zu ziehen. Dort wird man von der Lokalpolitik vermutlich offener empfangen als in einer Großstadt. Unser Land NRW ist reich adäquaten Lokalitäten wie Schlösser und Burgen.

Ein weiteres Highlight des Jahres ist der Oldtimer Grand-Prix am Nürburgring. Der 51. Oldtimer Grand-Prix lockte auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher auf den Ring. Dabei geht es nicht nur um PS, Plätze und Rennzeiten – das Event lädt auch zum Bummeln, zum Staunen und zum Begutachten der historischen Fahrzeuge ein, insbesondere im Fahrerlager und in den Boxen, die an diesen Tagen frei zugänglich sind. Hier findest Du einige Aufnahmen von diesem Ereignis.

Im September dieses Jahres bin ich zum ersten Mal bei “Fly & Drive” am Hugo Junkers-Hanger des Flughafens Mönchengladbach gewesen. Ich muss gestehen, dass ich schon oft davon gehört habe, aber aus irgendwelchen Gründen nie dort war. Neben alten Flugzeugen, insbesondere der berühmten Ju-52 gab es wieder haufenweise klassische Automobile. Auffallend, das bei der kurzen Distanz zu Krefeld hier fast ein komplett anderes Portfolio an Fahrzeugen vertreten war.
Bei aller Freude über so viele ungesehene alte Fahrzeuge überwog die Tatsache, dass ich eine alte Freundin wiedergetroffen habe, die mit ihrem Lebensgefährten den gemeinsamen Porsche ausgeführt haben. Es ist erstaunlich, wie klein die Welt bisweilen ist. Hätte uns vor 30 Jahren jemand gesagt, ihr trefft Euch bei einem Oldtimertreffen am Mönchengladbacher Flughafen, hätten wir beide wohl herzhaft gelacht!

Eine weitere, mir allerdings bis dato unbekannte Veranstaltung fand Anfang Oktober in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, dem Campus Fichtenhain in Krefeld statt.
Unter dem Namen Campus Culture trafen sich auch hier eine Vielzahl klassischer Automobile, zur großen Verwunderung auch wieder Fahrzeuge, die bei oben genannten Veranstaltungen in Krefeld und Mönchengladbach ebenfalls nicht zu sehen waren. Einen kleinen Bericht inclusive Fotos von der Campus Culture findest Du hier.

In der unten stehenden Galerie findest Du ein paar meiner Oldtimer-Highlights der vergangenen Saison 2024.


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Campus Culture

Der Titel mag vermutlich etwas verwirren, es geht hier nicht um Universitäten oder das “lustige” Studentenleben sondern, wie könnte es anders sein, um Oldtimer.
Es handelt sich um ein Treffen historischer Fahrzeuge, ausgerichtet vom Automobil- und Motorsport – Club Krefeld 1921 e.V. auf dem Campus in Krefeld-Fichtenhain.

Der Campus Fichtenhain wurde um 1905 als erste „Rheinische Provinzial-Fürsorgeerziehungsanstalt“ für schwer erziehbare Knaben konzipiert. Die meist zweigeschossige Backsteinbauten sind dabei um eine zentrale Grünfläche gebaut worden. 1997 erwarb die Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG das gesamte Areal vom Landschaftsverband Rheinland, mit dem langfristigen Ziel, es in einem Gewerbepark für Büronutzung umzufunktionieren. Die Gebäude des Campus Fichtenhain stehen unter Denkmalschutz. Der Campus Fichtenhain wurde als Modellprojekt zur Nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung seitens des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Bitter CD

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich diese Veranstaltung leider bis dato nicht kannte. Diese wurde uns empfohlen von einer Mitarbeiterin der Kleinschen Buchhandlung in Krefeld. Ihr Mann war dort mit einem Bitter CD in makellosem Zustand vertreten. Der Bitter CD war ein Sportcoupé auf der Basis des Opel Diplomat B und einem Chevrolet 5,4 Liter V-8 Motor, allerdings nicht in der amerikanischen Version, sondern in der Bearbeitungsstufe, die auch im großen Opel Diplomat eingesetzt wurde. Er hatte eine Leistung von 230 PS.

Es gibt einige Oldtimerveranstaltungen in unserer Region, aber es ist immer wieder erstaunlich, dass man, wie auf dieser Veranstaltung auch, Fahrzeuge trifft, die man zuvor nicht gesehen hat (oder im schlimmsten Fall nicht wahrgenommen hat).
In der unten stehenden Galerie zeige ich Dir eine kleine Auswahl der teilnehmenden Fahrzeuge.


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Classic Days 2022

Nach zwei Jahren Pause auf Grund der Corona-Pandemie war es nun endlich wieder soweit. Am 05.August 2022 gingen die Classic Days wieder an den Start.

Seit dem Jahr 2006 haben sich die Classic Days zu einem führenden Festival für „Culture und Motoring-Lifestyle“ in Europa entwickelt.

Als stilsichere Kulisse trug bisher immer Schloss Dyck in der nordrhein-westfälischen Gemeinde Jüchen, grob zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach gelegen, bei.

Im Januar 2022 platzte dann die Bombe: Schloß Dyck stand nicht mehr als Austragungsort der Classic Days 2022 zur Verfügung! Dem Vernehmen nach bestand mit der Stiftung Schloss Dyck keine Einigkeit über die Fortführung des Festivals.

Neuer Austragungsort der Veranstaltung ist in diesem Jahr der Parkplatz P1 auf dem Düsseldorfer Messegelände, von den Veranstaltern auf Grund der dort gepflanzten 1.500 schattenspendenden Bäume in „Green Park“ umgetauft.

Kann das gut gehen? 

Ein Festival klassischer Automobile auf einem Retorten-Gelände anstatt auf historischem Terrain?

Die Verkehrsanbindung ist exzellent, es steht eine unüberschaubare Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung und es gibt eine Rennstrecke, die auf dem ganzen Gelände sehr gut einsehbar ist.

Die Veranstalter haben sich alle Mühe gegeben. Die Organisation war sehr gut gelungen. Es gab weder Wartezeiten bei der Zufahrt zu den Parkplätzen noch am Eingangsbereich auf das Festivalgelände. Bei erwarteten 7.000 teilnehmenden klassischen Automobilen und 50.000 Besuchern gewiß keine triviale Aufgabe!

Doch wie wirkt ein derartiges Festival, welches bis dato immer vor einer stilvollen Kulisse stattfand, wenn es auf ein künstlich angelegtes, vollkommen geometrisches Gelände verlegt wird?

Leider muss man sagen, dass hier eine gehörige Portion Charme der vergangenen Jahre unwiederbringlich verloren gegangen ist.

Weiterhin stellt es sich als extrem störend heraus, dass das komplette Gelände an der Einflugschneise zum Flughafen Düsseldorf liegt. Dadurch ergibt sich eine nicht zu unterschätzende Geräuschkulisse, die mit dem „normalen“ Motorenlärm (wegen dessen man sich unter anderem dort hin begibt) leider nichts zu tun hat. Das mindert in einem nicht unerheblichen Maß die Freude an diesem Ereignis!

Es gibt leider auch wirklich keinen Ort, an dem man sich zurückziehen kann und von dem ganzen Lärm wenig bis gar nichts mitbekommt. Das war in Schloß Dyck anders; man konnte sich in den weitläufigen Park zum stilechten Picknick zurückziehen und später weiter über das Festivalgelände flanieren.

Vor der historischen Kulisse des Schloss Dyck hatte man immer den Eindruck, in eine Zeit zurückversetzt zu werden, in der Leute wie Juan Manuel Fangio, Stirling Moss, Wolfgang von Trips, Hans Herrmann, Nikki Lauda oder Jochen Rindt in ihren Renn-Overalls im Fahrerlager erscheinen und in ihre Fahrzeuge steigen. Diese Atmosphäre der Leichtigkeit längst vergangener Tage fehlt leider.

Weiterhin war auch das britische Auktionshaus Coys in diesem Jahr nicht bei den Classic Days vertreten, welches immer seine ganz eigenen Note mitbrachte. Vermutlich auf Grund des Brexits wird es nicht ganz trivial sein, „mal eben“ mit 50-80 Nobelkarossen in die EU einzureisen und diese hier womöglich noch zu verkaufen. 

Das war bei den vergangenen Classic Days gewiß einfacher …

Mit Sicherheit sind die Classic Days immer noch ein Ereignis, jedoch wird man das Gefühl nicht los, dass das Angebot an klassischen Fahrzeugen in den Jahren zuvor vielfältiger war. Mir kam es vor, als ob insbesondere bei den Marken Alfa Romeo und Ferrari die Anzahl der Fahrzeuge erheblich geringer war als in den Vorjahren.

Auch VW als Deutschlands größter Autokonzern war meiner Ansicht nach schwach vertreten, insbesondere, wenn man an 2019 denkt, wo es ein schönes Portfolio an Fahrzeugen von VW do Brasil gab.

Dennoch gibt es meiner Meinung nach in Deutschland kein anders Festival, auf dem man auf so vielfältige Weise die Schönheit klassischer Automobile bewundern kann.

Hier ein paar Eindrücke vom 05./06.August 2022:

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Techno Classica 2022

Nach 2 Jahren Unterbrechung gab es in diesem Jahr endlich wieder diese große Automobilschau in den Gruga-Hallen in Essen.
Auf knapp 120.000 qm Fläche gab es wieder viele Oldtimer, Motorräder, Motorsport, Ersatzteile, Restaurierung und Club-Treffen.

Klassische Automobile sind mittlerweile zu beständigen Wertanlagen geworden, viele Hersteller haben das erkannt und waren mit riesigen Ständen mit musealem Charakter auf Veranstaltungen wie diesen.

Ob nun coronabedingt oder der Welle der Elektrifizierung Rechnung tragend, ist in diesem Jahr auf der Techno Classica kein einziger deutscher Hersteller anwesend. Diese werden zwar durch ihre Clubs vertreten, aber es ist nicht das selbe. Alleine VW bot im Jahr einen beeindruckenden Querschnitt durch die Geschichte seiner Modelle und Marken.

Dadurch stehen die Clubs und Händler wieder mehr im Fokus und es sind immer noch einzigartige Schätze zu bewundern. Wer mag, konnte sogar einen Lamborghini Carioca Traktor im Wert von 2,4 Mio Euro erstehen.
Es gibt sinnlosere Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden …

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Qashqai 2019

Anfang November 2019 war es soweit – mein Qashqai aus 2012 wurde in Rente geschickt und das Nachfolgemodell kam an den Start.
In Sachen Qualität und Preis/Leistung war der Qashqai bis jetzt das beste Auto, was ich je gefahren hatte; in 8 Jahren gab es keinen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt.

Nach 8 Jahren und 120.000 km Laufleistung ist es jedoch beim besten Auto nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Wehwehchen aufkommen.
Im Oktober 2019 stellte mir mein freundlicher Nissan-Händler, das Autohaus Elflein in Willich, für ein Wochenende ein Vorführfahrzeug zur Verfügung.
Automatik. Was bitte soll ich damit? Ich bin noch gute 15 Jahre vom Renteneintrittsalter entfernt?
Mein Verkäufer meinte, ich würde danach in kein anderes Auto, insbesondere nicht mit Schaltgetriebe steigen. Verkaufstaktik …

Die ersten Meter mit dem Vorführwagen machten die “Drohung” des Verkäufers augenblicklich war. Da ich von meinem damaligen Qashqai mit 2 Litern Hubraum und 140 PS keine Leistung vermisst habe, griff ich beim Vorführwagen zum 1,3 Liter-Modell mit 160 PS (mit Turbo). Meiner Ansicht nach ist Hubraum durch nichts zu ersetzen. Ich war auf Grund der kleinen Maschine misstrauisch.

Dieses Mißtrauen wich jedoch nach ein paar Kilometern Landstrasse und anschließendem Ausritt auf die Autobahn kompletter Begeisterung. Der Wagen beschleunigt aus dem Stand raus ohne jedwedes Ruckeln der Automatik äußerst geschmeidig bis an die 180 km/h. Danach geht es etwas langsamer, aber wir haben es hier auch nicht mit einem Rennwagen zu tun. Bis 160 km/h ist das Motorengeräusch äußerst dezent, beim Beschleunigen hört man jedoch, dass es sich nicht um eine 2-Liter Maschine handelt.

Beeindruckt von den Fahrleistungen hatte ich natürlich den Verbrauch im Auge. Der ist für so einen “Dicken” fantastisch.
Seit er seit November 2019 in meinem Besitz ist, hat er es nicht geschafft, sich im Schnitt mehr als 7,5 Liter/100 km zu genehmigen. Dabei ist alles drin – Stadtverkehr, Landstrasse, Autobahn sowie Stop-and-Go-Verkehr auf der alltäglichen Fahrt zur Arbeit.

Für die Bequemlichkeit meiner Altersklasse entsprechend sorgen Klimaanlage, Sitzheizung und beheizbare Frontscheibe. Größtes KO-Kriterium war jedoch die Integration von Apple CarPlay – auch diese ist vorhanden. Ich kann also über AppleMusic auf knapp 30 Millionen Musiktitel währen der Fahrt zugreifen, was längere Fahrten äußerst angenehm macht :-)!

Alles in allem ein sehr kommodes Fahrzeug, das genug Power und Platz hat. Für den Preis den Nissan bei diesem Fahrzeug aufruft kein Grund, über die A-X-T-Cross-SuperSUV’s der Marktbegleiter des japanischen Konzerns nachzudenken.

Bei dem Motor handelt es sich übrigens über eine gemeinschaftliche Entwicklung von Nissan, Renault und Mercedes. Es sieht so aus, als ob die Leute ihren Job verstehen, insbesondere mit dem tollen Doppelkupplungsgetriebe im Qashqai.

 

 




Classic Days 2018

Wie gewohnt, gehen am ersten Augustwochenende des Jahres die Classic Days am Schloß Dyck als buntes Oldtimer- und Motorenfestival an den Start. Bereits der Freitag ist ein beliebter Tag; es findet der Check-In der Fahrzeuge statt und der Rennbetrieb ruht bis zum Samstag.
So bleibt genügend Gelegenheit, die ankommenden Fahrzeuge zu bestaunen und auch das ein oder andere Gespräch mit Ausstellern und Teilnehmern der Classic Days zu führen. Selbstredend natürlich auch ein großer Tag zum Fotografieren, da die Fahrzeuge teilweise durch das Check-In Procedere noch in Bewegung sind und es sich keine unerträglichen Menschenmassen herum bewegen.
Man bewegt sich durch verschiedenste Automobilschichten wie in einem vielfältigen zoologischen Garten. Einfach großartig!

Eine besondere Attraktion in diesem Jahr war das American La France Treffen 2018, bei dem man nicht nur sehen, sondern vor allen Dingen auch hören und riechen konnte, zu was Motoren in der Güte von 5,9 bis 14 Liter Hubraum in der Lage sind.
Am Samstag und Sonntag sind die traditionellen Renntage bei den Classic Days, in diesem Jahr unter anderem mit den Legenden Jochen Maas und Arturo Merzario. Hier kann man die “Racing Legends” im Einsatz bestaunen. In diesem Jahr waren es auf Grund des tollen Sommerwetters auch mit Abstand die heißesten Classic Days.

Der traurigste Gast war wohl der Brite Chris Williams, der mit seinem Packard-Bentley nicht auf die Rennstrecke durfte, da es sich bei dem Fahrzeug um einen “Feuerspucker” handelt. Zu groß war die Gefahr, das die zur Streckensicherung eingesetzten Strohballen Feuer fangen könnten und so die ausgetrockneten Rasenflächen auf dem Schloßgelände in Brand gesetzt hätten. Zudem waren auf dem Festivalgelände auf Grund der Witterung erstmals Rauchen und Grillen untersagt. Viele Hydranten wurden zudem als Trinkwasserspender umfunktioniert, um den Besuchern das Verweilen bei den Classic Days etwas erträglicher zu machen. Am Samstagnachmittag durfte Chris Williams dennoch mit seinem “Mavis” auf die Rennstrecke. Zum Abschluss und als Höhepunkt darf der Besuch der „Jewels in the Park“ nicht fehlen. Dort finden sich versunkene Marken wie Delhaye, exotische Modelle wie der DKW Monza oder Ferrari-Modelle im Millionen-Euro-Bereich. Anbei ein paar fotografische Eindrücke der diesjährigen Classic Days:

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Classic Days 2017

Seit dem Jahr 2006 finden in Schloß Dyck bei Jüchen im Rhein-Kreis Neuss statt.
Die Classic Days entstanden als Erinnerung an den 1961 in Monza tödlich verunglückten deutschen Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips.

Schon fast traditionsgemäß gehe ich mit einem Freund freitags zu den Classic Days. Es sind zwar bei weitem nicht alle Fahrzeuge vor Ort, doch die Besucheranzahl ist an diesem Tag überschaubar, so dass man ganz nah und ohne große Wartezeit an die Fahrzeuge herankommt und schöne Fotos machen kann, ohne dass sie sich hinter einer “Menschentraube” verbergen.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige Highlights bei den Classic Days. Zu bestaunen waren unter anderem einige Fahrzeuge, mit denen Walter Röhrl während seiner Karriere unterwegs war, so ein Opel Ascona 400 / 1982 und ein Audi Sport Quattro S1 Gruppe B / 1985, ein Lancia Rallye 037 Gruppe B, 1983 sowie ein Ford Capri RS 2600 aus dem Jahr 1972.
Auch Walter Röhrl und sein Copilot Christian Geistdörfer waren Gäste der diesjährigen Classic Days.

Ein weiteres Highlight war der Benetton Ford B 194-5, mit dem Michael Schumacher am 13.November 1994 seinen ersten Weltmeistertitel einfahren konnte. Dieser wird ab dem Frühjahr 2018 in der Motorworld in Köln-Butzweilerhof ausgestellt werden.

Weiterhin feiert Ferrari in diesem Jahr den 70.Geburtstag, eine stattliche Auswahl der Fahrzeuge aus Maranello war bereits am Freitag auf dem Gelände in Schloß Dyck zu finden. Mein persönliches Highlight war ein Ferrari 156 aus dem Jahr 1961, leider kein Original, sondern “nur” eine Replik.
Es handelte sich um das Fahrzeug mit der Nummer 8, auf dem der Amerikaner Phil Hill 1961 Formel 1-Weltmeister wurde. In dem Fahrzeug dieses Typs kam Wolfgang Graf Berghe von Trips am 10.September 1961 in Monza zu Tode. Der Ferrari 156 wurde unter anderem für Chris Rea und seinen Film “La Passione” aus Originalteilen nachgebaut.
Sehr zu empfehlen ist in diesem Zug die Box “La Passione” von Chris Rea, die unter anderem den Film, den Soundtrack, ein wunderschönes Buch und einen Dokumentarfilm über Graf Berghe von Trips mit einmaligen Aufnahmen enthält.

Hier einige Aufnahmen der Classic Days 2017:

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Classic Days 2016

Alljährlich finden Anfang August in Schloß Dyck die Classic Days statt. Diese finden seit 2006 in Erinnerung an den Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips statt. Die Classic Days sind mittlerweile das größte Ereignis dieser Art auf dem europäischen Kontinent.

Hier ein paar Impressionen:


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