Yamaha TG77 – Lost and found

Im Jahr 1983 revolutionierte Yamaha den Synthesizer-Markt mit dem DX7. Mit seiner neuartigen FM-Synthese ließen sich sehr dynamische Sound erzeugen, zu dieser Zeit sogar recht ordentliche Imitate von Naturinstrumenten. Der Haken war seine, höflich ausgedrückt, diffizile Programmierung, die ohne tiefgreifende Kenntnisse der FM-Synthese nicht möglich war. Diese hier zu erklären, würde den Rahmen sprengen, Dr.Google kennt sich da besser aus.

Der Ruf nach naturgetreuen Imitaten von Klavieren, Streichern, Chören, Bläsern und ähnlichem Zeugs wurde im Laufe der 80er Jahre immer lauter. Eine Korg M1 Workstation und der Roland D50 waren die passenden Antworten darauf. Die FM-Synthese schien ausgedient zu haben, insbesondere, da vorgenannte Geräte um ein vielfaches einfacher zu programmieren waren. Man kam einfach schneller ans Ziel. Grundlagen der Tonerzeugung waren nun Samples, die jedoch die Flexibilität in der Klangprogrammierung damals in der Form stark einschränkten.

Um Hier am Ball zu bleiben, brachte Yamaha 1989 den SY77 als Nachfolger des DX7 heraus. Neben einer erweiterten FM-Synthese gab es hier nun auch Samples als Grundlage der Klangerzeugung. Beide konnten sogar miteinander kombiniert werden!
Im Jahr 1990 erschien dann der TG77 als Expander, also einer tastaturlosen Variante des SY77.
Der Sample-RAM betrug damals 2MB, womit man natürlich keinen Staat machen konnte, insbesondere, weil hier ein Großteil des RAM für das Piano-Sample “draufging”. Bei einem Großteil der Samples handelt es sich um Attack-Samples von Naturinstrumenten wie Streicher, Bläser, Glocken und Flöten.
In Verbindung mit der FM-Synthese treten dabei jedoch erstaunliche Ergebnisse zu Tage, die Yamaha klanglich wieder in die erste Reihe brachte.

Meinen TG77 erwarb ich im Jahr 1997 in einem Musikgeschäft im niederländischen Roermond, welches auch gebrauchte Geräte verkaufte – damals immer noch für einen stolzen Preis von 1.400,- DM (Deutsche Mark, Währung aus dem letzten Jahrhundert – die Älteren kennen sie noch :-)).
Alleine beim Durchprobieren der Werksound bekam ich damals feuchte Augen  (und Ohren), alleine schon die Sounds, die das interne Chor-Sample “Itopia”verwendeten – da konnte der Roland D50 beispielsweise einpacken!
War der DX7 am Gerät schon schwer zu programmieren, lag beim TG 77 die Hürde noch einige Meter höher. Wurde beim DX7, kurz gesagt, ein Sound programmiert, waren es hier stolze 4!

Ohne einen Software-Editor am Rechner ist man hier ziemlich aufgeschmissen. Den gab es jedoch Ende der 90er/Anfang der 00er-Jahre in Form des Emagic Sounddiver. Mit diesem konnte man komfortabel alle möglichen Hardware-Synnthesizer am Rechner editieren und sich eigene Soundbibliotheken anlegen.
Am 1.Juli 2002 wurde Emagic von Apple übernommen – Logic gab es fortan nur noch für den Mac und der Sounddiver wurde eingestellt (damals besaß ich noch einen Windows-Rechner).

Zu dieser Zeit befanden sich schon virtuelle Instrumente, also Software für den Rechner auf dem Vormarsch, die bis heute immer besser, effizienter und klanglich an die alten Vorbilder heranreichen. Lediglich für den Yamaha SY77/TG77 und dessen Nachfolger SY99 gab und gibt es bis heute keine Alternative auf Softwarebasis. Gleichwohl gibt es zig Sample-Bibliotheken, in denen sämtliche berühmte Sounds der Geräte enthalten sind. Auf Grund der Unflexibilität von Samples und der äußert dynamischen Spielweise von FM-Sounds ist das allerdings ein äußerst schwacher Trost.

Ich habe mich im Laufe der Jahre von einer Menge Hardware-Geräten getrennt, geblieben ist aber immer der TG77. Ich habe es nie übers Herz gebracht, diesen tollen Synthesizer in die ewigen Jagdgründe einziehen zu lassen.
Gäbe es doch nur die Möglichkeit, diesen Traum-Synthesizer mit einer geeigneten Software am Rechner zu bedienen … Voraussetzung ist natürlich hier eine Software, die auf dem Mac läuft!

Die Lösung fand ich in dem Editor “Patch Base“. Diese Software läuft unter anderem auf dem Mac und auf iOS. Der Haken an der Sache: Das kostet Geld! Das Programm ist grundsätzlich kostenlos, einzelne Editoren für verschiedene Hardwaregeräte kosten ca. $40,-.
Lohnenswert ist das Programm allemale. Zu beachten ist hier lediglich, dass man ein MIDI-Interface benutzt, dass sog. SysEx (System-exclusive) Daten verarbeiten kann; billige Geräte, die es für ein paar Taler im Onlinehandel gibt, müssen dabei passen und das Editieren der Sounds, bzw. die Datenübertragung vom und zum Gerät funktionieren nicht reibungslos. Auf der Seite von “Patch Base” gibt es jedoch Infos, welche MIDI-Interfaces sich für den Betrieb des Programmes eignen.
Dankenswerterweise lassen sich Sounds und Soundbänke im SysEx-Format problemlos “Patch Base” importieren, so dass hier eine riesige Anzahl von Sounds und Soundbänken, die es (teilweise) frei im Internet gibt zur Verfügung stehen.

Auch nach knapp 30 Jahren hat dieses Gerät, insbesondere die FM-Synthese noch lange nicht ausgedient und es lassen sich immer noch kraftvolle und dynamische Sounds erzeugen, bei der so manches virtuelle Instrument selbst heute passen muss.
Die FM-Synthese ist eher ein Synonym für “kalte” Klänge – hier besteht jedoch die Herausforderung, dem Instrument warme, analoge Klänge im Stil eines Minimoog zu entlocken. Auf Grund der flexiblen Klangerzeugung des Instrumentes ist das eine Herausforderung, die der SY77/TG 77 hier jedoch mit Bravour meistert.
Ein empfehlenswertes Album mit ein paar tollen Klängen des SY77/TG77, sowie des SY99 ist “Beneath The Mask” von der Chick Corea Electric Band.

Hier ein kleines Stück, dass ich bis auf die Drum-Sounds ausschließlich mit Klängen aus dem Yamaha TG77 aufgenommen habe. Die Drum-Sounds und die internen Effekte des TG77 sind die Achillesferse des Synthesizers – bedingt brauchbar, um es höflich auszudrücken. Hier wurden zur weiteren Bearbeitung im Rechner hauptsächlich Plug-Ins von Plugin-Alliance und der Valhalla VintageVerb genutzt.

“Lost And Found”



Florian Schneider

Mit großer Trauer mußten wir heute erfahren, dass ein Pionier der elektronischen Musik im Alter von 73 Jahren von uns gegangen ist.
Nach Informationen von Kraftwerk Mitbegründer Ralf Hütter hat das heute die Plattenfirma Sony mitgeteilt. Florian Schneider ist demnach einem Krebsleiden erlegen.

Florian Schneider war der Sohn des berühmten Architekten Paul Schneider-Esleben, der unter anderem die gläserne Hainel-Garage in Düsseldorf und das Terminal des Flughafen Köln-Bonn entwarf.
Gemeinsam mit Ralf Hütter gründete er 1968 eine Band namens Organisation, später Kraftwerk.
Das ehemalige Kraftwerk-Mitglied Karl Bartos schrieb über Florian Schneider:
Florian besaß von uns die mit Abstand besten Kenntnisse in Sachen Studiotechnik. Was ihm aber fehlte, war eine fundierte Ausbildung. Ganz zu schweigen von einer professionellen Ausbildung als Toningenieur. Gleichwohl förderte seine unorthodoxe Herangehensweise mitunter erstaunliche Ergebnisse zutage. Das Kling Klang Studio war mit den besten Equalizern, Kompressoren, Phasern, Flangern, Digital Delays, Spectrum Analysern und anderen Zauberkästen ausgestattet, an denen er unentwegt rumfingerte und Sachen ausprobierte.”
Florian Schneider stand jedoch nie im Rampenlicht, nach außen wirkte er sehr introvertiert und äußerst selten gab er Interviews, die immer sehr einsilbig waren. Das Reden überließ er Mitbegründer Ralf Hütter.

Kraftwerk waren die Wegbereiter für viele zeitgenössische Spielarten der Pop-Musik mit elektronischen Einflüssen. Ohne Kraftwerk hätte es kein New Wave wie OMD oder New Order gegeben, kein Techno und vermutlich kein Hip-Hop. Selbst David Bowie war tief beeindruckt von Kraftwerk und Florian Schneider; er widmetet seinen Song V2-Schneider dem großartigen Musiker und Künstler aus Düsseldorf.
Ich kann mich noch an einen Breakdancer auf dem Hollywood-Boulevard erinnern, der seinen Tanz zu Nummern von Kraftwerk zelebrierte. Als ich ihm erzählte, dass ich aus der Nachbarstadt von Düsseldorf stamme und auch wußte, wo sich das legendäre Kling-Klang-Studio der Band befand hat er mich als Messias angebetet.
Ohne Florian Schneider Kraftwerk hätte ich vermutlich nie damit begonnen, Keyboards zu spielen und mich für elektronische Musik zu interessieren …

Ruhe in Frieden, Florian Schneider …




Was kommt nach dem Tunnel?

Am Ende des Tunnels kommt meistens wieder Licht.
Wir alle hoffen momentan, dass der Tunnel, durch den wir seit Mitte März auf Grund des Corona-Virus gehen, bald ein Ende hat und wir wieder zu Normalität zurückkehren können.

Das Ende des Tunnels wird in diesen Tagen oft herbeigeredet, wirtschaftliche Interessen werden den Gesundheitsinteressen der Bevölkerung gegenübergestellt, was sich meiner Meinung nach verbietet. Momentan jonglieren wir noch mit Tischtennisbällen rund um das Corona-Virus, doch zum derzeitigem sollten wir es unterlassen, die Tischtennisbälle gegen Sägeblätter zu tauschen, sprich: Es bleibt gefährlich, womöglich mit unabsehbaren Folgen.
Da ist es auch nicht sonderlich hilfreich zu sagen, dass die meisten Toten bereits eine Vorerkrankung hatten. Ja nee, iss klar, iss ja nicht so schlimm …
Wir haben im Bekanntenkreis eine junge Frau, die mit 38 Jahren heftigst an Krebs erkrankte und die eine ebenso heftige Chemotherapie hinter sich brachte, die keine Schlittenfahrt war und die Dich auch nicht widerstandsfähiger macht.
OK, … Vorerkrankung, Pech gehabt … – so schwarz kann kein Humor sein.
Aber wehe einer nimmt das böse Wort Triage in den Mund!

Doch was ist die vielbeschworene “Normalität”, in die alle wieder zurück wollen?
Verstopfte Strassen und öffentliche Verkehrsmittel?
Dichtes Gedränge in Einkaufszentren?
Leute, die Dir im Supermarkt mit dem Einkaufswagen in die Hacken fahren?
Einkauf als Familienausflug, inclusive Supermarkt als Spielplatz?
An überfüllten Flugschaltern auf den Beginn der Pauschalreise warten?

Die Liste ließe sich wohl beliebig fortsetzen. Dabei lohnt es wirklich einmal darüber nachzudenken, was uns die momentane Situation an Chancen bietet, die wir ohne diese gar nicht erkannt hätten oder wahrhaben wollen.

 

Homeoffice

Das Homeoffice, also das Büro zu Hause ist momentan in aller Munde – alle wollen von zu Hause aus arbeiten.
Die Idee ist gar nicht so dumm, wir praktizieren das bei uns auch in Teilen der Firma. Meine Abteilung besteht aus vier Kollegen, die im Büro Arbeiten. Ein Kollege macht Homeoffice, da er auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, was in dieser Zeit ein Risiko darstellt. In Zahlen ausgedrückt: 25% einer Abteilung macht Homeoffice. Unter uns vier Kollegen läßt sich das durchaus praktikabel in der Zukunft so organisieren.
In Büros mit überwiegend administrativen Tätigkeiten sollte das also kein Problem darstellen.
Die Folge: theoretisch 25% weniger Menschen, die täglich unterwegs sind. Anstatt, wie bei uns in NRW üblich, 300km Stau pro Tag also “nur” 225 km Gedränge.
Auch muss man nicht nach New York, Rio, Tokyo zu einem Meeting fliegen; das kann man, wie die Praxis zeigt, durchaus mit Skype, FaceTime oder ähnlichem Gedöns bewerkstelligen.
Wäre zu überlegen …

Digitales Lernen

Warum muss ein Kind/Jugendlicher tagtäglich in die Schule/Universität gehen? Lernen kann man auch zu Hause in seiner gewohnten Umgebung. Nur 2 von 5 Tagen in der Woche zu Hause lernen hätte ganz erhebliche Folgen für den Straßenverkehr, bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel.
Natürlich geht das nicht pauschal, schließlich muss auch an die häusliche Betreuung der Kinder gedacht werden. In Konjunktion mit dem Home-Office der Eltern ergeben sich Möglichkeiten. Diese Möglichkeit sollte freiwillig sein; es gibt Eltern, die können kein Home-Office machen oder für eine entsprechende Betreuung der Kinder sorgen. Schulpflicht sollte nicht bedeuten, dass man jeden Tag in die Schule gehen muss.
Vorausgesetzt ist jedoch eine entsprechende Netzinfrastruktur, die das Lernen am Rechner/Tablet zu Hause erlaubt. Davon sind wir jedoch noch ein Stück entfernt. Der Ausbau der Netze und das Aufgeben alter Denkmuster zum Unterricht wären dazu dringend erforderlich!
Wäre zu überlegen …

Reisen

Die Freiheit, hinzugehen, hinzufahren oder hinzufliegen, wohin man möchte ist ein hohes Gut und darf keinesfalls zu Debatte stehen.
Es gilt jedoch einmal zu überlegen, wo ich meinen Urlaub verbringen kann/möchte. Zur Zeit ist es nicht möglich, selbst im eigenen Land in einer Ferienunterkunft unterzukommen, da diese schlicht und ergreifend geschlossen sind. Das einzige, was man noch machen kann, ist sich in seiner Umgebung aufzuhalten.
Das ist jedoch auch eine Chance, die nahe Umgebung kennenzulernen!
Für uns gesprochen bedeutet das, dass wir uns für mein Auto einen Fahrradträger zugelegt haben, den man auf der Anhängerkupplung in wenigen Handgriffen montieren kann. Damit ist man mobil und kann Radstrecken erreichen, die man ohne Auto nicht entdecken würde. Für uns als passionierte Radfahrer ein wirklich adäquater Urlaubsersatz.  So entdeckt man Kleinode in der nahen Umgebung, von deren Existenz man nicht einmal etwas geahnt hätte. Das Gute liegt oft näher, als man glaubt und bietet einem die Chance darüber nachzudenken, wie man seine Freizeit, bzw. seinen Urlaub gestalten kann. Und wenn Du dann noch eine Papiertüte hast, auf der Heimatshopper steht, dann bist Du ganz weit vorne!
Wäre zu überlegen …

Autokino

In meiner Jugend gab es zwischen Ratingen und Essen ein Autokino.
Das war ein Erlebnis! Rauf auf die Autobahn, Hungry Heart vom Springsteen läuft, tolle Filme gucken, Popcorn essen, Cola trinken, ein Tête à Tête mit der Freundin, und so weiter und sofort. Man war für sich und doch nicht allein.
Doch irgendwann gab es tolle Multiplex-Burgen mit mehr Kinos als man Finger an der Hand hat und alle fanden es geil. Ins Autokino wollte keiner mehr..

Nun fordert die Corona-Krise auch hier ihren Tribut. Das Multiplex-Kino des Vertrauens hat nämlich die Zugbrücken hochgezogen.
Die Stadt Willich hat sich jedoch der glorreichen Zeit erinnert und auf dem Schützenplatz ein Autokino eingerichtet. Der Ton kommt einfach via UKW-Radio in die Kutsche, Karten gibt’s nur online und Popcorn und Cola gibt’s leider auch nicht – kann man aber selbst mitbringen. DAS ist Ideenreichtum! Hoffentlich überdauert diese Idee den Sommer.
“Everybody’s got a Hungry Heart…”
Wäre zu überlegen …

Einkaufen

Wer ärgert sich nicht über lange Schlangen an Supermarkt-Kassen, dichtes Gedränge zwischen den Regalen und Kinder, die den Unterschied zwischen Supermarkt und Spielplatz nicht kennen?
Was spricht dagegen, den Zugang zu Geschäften zu regeln? Nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern vor allem deshalb, weil es viel entspannender ist!
Was spricht dagegen, dass Einkaufswagen auch weiterhin nach dem Gebrauch desinfiziert werden?
Es müssen dabei keinerlei Freiheiten aufgegeben werden, aber eventuell einmal ein paar Regeln überdacht werden. Ich würde mich in einem Geschäft, gleicher welcher Art, das diese Maßnahmen praktiziert, durchaus wohler fühlen.
Wäre zu überlegen …

Onlinehandel

Das ist ein ganz heikles Thema! Natürlich möchte jeder das, was er kauft, auch gerne sehen, probieren, anfassen. Ich würde bei weitem nicht alles online kaufen, bestimmte Dinge erwerbe ich grundsätzlich nur im Fachhandel (meine Fotoausrüstung).
In der momentanen Situation ist festzustellen, dass immer mehr Restaurants und Geschäfte einen Lieferservice anbieten, von denen man das zuvor nicht erwartet hätte.
Warum muß ich beispielsweise für jeden Sack Kartoffeln oder jede Tüte Chips in den Supermarkt fahren? Warum kann man keinen Lieferservice in Anspruch nehmen, der einem das ganze Gereffel nach Hause bringt. Dadurch würden viele der oben genannten Punkte deutlich entspannter.
Online-Bestellungen müssten dann jedoch so einfach sein, wie beispielsweise bei Amazon. Derartige Möglichkeiten sehe ich bei Supermärkten beispielsweise noch nicht.
Umgekehrt ist zu überlegen, ob ich mir jede einzelne Briefmarke oder Druckerpatronen bis an die Haustür liefern lassen muss. Dazu kann es Abholstationen geben, wie es vereinzelt schon praktiziert wird. Das Kleinzeug kann man sich ohne weiteres auf dem Weg von der Arbeit nach Hause abholen (wenn man kein Homeoffice macht …).
Wäre zu überlegen …

Systemrelevante Berufe

Das wird wahrscheinlich das Wort des Jahres 2020 werden.
Im Grunde ist jeder Beruf systemrelevant. Das Problem ist nur, dass einige fürstlich bezahlt werden und andere nicht dazu geeignet sind, überhaupt den Lebensunterhalt zu finanzieren.
Dazu gehören beispielsweise Pflegepersonal, Reinigungskräfte, Verkäufer/innen und LKW-Fahrer. Da hilft es auch nichts, dass es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn gibt.
Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie wichtig insbesondere diese Menschen sind (“halten den Laden am Laufen” – noch ein Wort für die Phrasenkiste).
Ich wünsche mir qualifiziertes und motiviertes Pflegepersonal, wenn ich es einmal brauche. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land das Personal kommt! Ich möchte Verkaufspersonal, dass sich mit seiner Ware identifiziert und mich fachlich fundiert beraten kann. Ich möchte, dass die Menschen, die unsere Waren transportieren, dafür geachtet werden, dass sie tagelang nicht zu Hause sind und im Sommer wie im Winter in einer engen Fahrerkabine leben müssen.
Brauchen wir irrwitzig hohe Boni für Manager (die das Gegenteil, den Malus überhaupt nicht kennen), brauchen wir wirklich ein 13.Monatsgehalt, Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld? Oder verzichten wir nur zu einem kleinen Teil darauf, um oben genannte Personengruppe nur ein wenig gerechter zu entlohnen?
Wäre zu überlegen …

Jede Krise bietet immer eine Chance. Es ist nicht dienlich, plötzlich andere oder verschärfte Regeln zu begroßschautzen oder Angst zu haben, dass wir in einer Diktatur stalinistischen Ausmaßes landen werden.
Die momentanen Regeln schützen jeden Einzelnen von uns, egal ob jung oder alt, krank oder gesund, schwarz oder weiß, Jude, Christ oder Moslem. Es darf keiner Unterscheiden geben.
Dienlich für alle ist es jedoch, einfach einmal ein paar Gedanken daran zu verschwenden, wie es nach der Corona-Krise im täglichen Leben weitergeht.
Dazu ist es gut, dass es ein breite öffentliche Diskussion gibt, die auch diejenigen identifiziert, die aus dieser Krise einfach nur Kapital schlagen wollen; siehe Adidas oder Galeria (Kaufhof), die meinten, sie brauchen plötzlich keine Miete für ihre Ladenlokale abzudrücken. Im Falle Galeria besonders pikant, da die meisten Immobilien einer firmeneigenen Holding gehören (kann man sich nicht ausdenken).
Am Ende des Tunnels wird nicht derjenige weit vorne sein, der den meisten Profit aus der Krise geschlagen hat, sondern derjenige, der mit den innovativsten Ideen um die Ecke gebogen kommt, die uns weiterbringen.




Zehn kleine Ignoranten

Zeitgemäße Abwandlung des amerikanischen Liedes Ten Little Injuns aus dem Jahr 1868. Der Text wurde von Eva Puma ins Netzt gestellt.

Ein kleiner Ignorant, der war nicht gern allein, da lud er alle Kumpel zur Corona-Party ein.

Zehn Ignoranten grillten an im Park,
für Neune wars ein geiler Tag, der Zehnte hustet stark.

Neun Ignoranten, die Masken halfen nicht, Achten geht es prima, der Neunte ging ins Licht.

Acht Ignoranten besuchen Omilein,
Der Achte brachte Kuchen und Viren mit herein.

Sieben Ignoranten shoppen dicht an dicht, Sechse komm’ gesund heraus, der Siebte schafft es nicht.

Sechs Ignoranten, am Spielplatz hart gechillt, Fünf von ihnen gehn nach Haus, den sechsten hat’s gekillt.

Fünf Ignoranten hamstern Klopapier,
Geholfen hat es ihnen nicht, da waren’s nur noch vier.

Vier Ignoranten wuschen nicht die Hände, Dreien ist nicht viel passiert, doch war’s des Vierten Ende.

Drei Ignoranten, ein Haarschnitt muss jetzt sein, Zweie sehen stylisch aus, der Dritte der ging ein.

Zwei Ignoranten fühl’n sich fit und stark, Der eine der lag richtig, der andre liegt im Sarg.

Ein kleiner Ignorant, ist wieder all alone,
Mach Du es bitte besser und #staythefuckathome

– Eva Puma




Happy Birthday Roger Hodgson

An dieser Stelle meinen herzlichsten Glückwunsch an den Sänger und Komponisten Roger Hodgson zu seinem 70.Geburtstag!

Roger Hodgson wurde am 21.März 1950 in Portsmouth, Hampshire, England geboren, war von 1969 bis 1983 Mitglied von Supertramp und war im Anschluß daran bis heute als Solokünsteler unterwegs. Die Alben der Band, insbesondere Breakfast in America, Even In The Quietest Moments und Paris waren meine Lieblingsalben, die sich unentwegt auf meinem Plattenteller drehten. Seine anschließenden Solo-Alben zeigten, wie gewichtig sein Beitrag zu Supertramp war.

 

Take The Long Way Home, Supertamp 1979, Paris Pavillon

Diese Passage aus “Take The Long Way Home” ist mein Lebensmotto und hat mir bis dato aus jeder Lebenslage geholfen.

Does it feel that your life’s become a catastrophe? Oh, it has to be for you to grow, boy

Supertramp, 1979

Danke Roger, … und ich wünsche mir noch viel Musik von Dir!




Der Chilli-Tester

NOTIZEN EINES UNERFAHRENEN CHILI-TESTERS WÄHREND SEINES URLAUBS IN TEXAS

Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb teilzunehmen, Der ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichterstandes und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seinen Ausfall eintraf. Die beiden Punktrichter (beides gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzu scharf sein würden. Außerdem versprachen sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbs.

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbs:

 

Chilli Nr.1 Maniac Mobster Monster Chili

  • Richter 1: Etwas zu tomatenbetont, amüsanter Kick
  • Richter 2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma, sehr mild.
  • Ich: Ach Du Scheiße! Was ist das für ein Zeug? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen! Brauchte zwei Bier, um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das Übelste. Diese Texaner sind echt bescheuert.



Chilli Nr.2 McArthurs Nachbrenner-Chili

  • Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung.
  • Richter 2: Aufregendes Grill-Aroma, braucht mehr Pepperoni, um ernst genommen zu werden.
  • Ich: Schließt das Zeug vor den Kindern weg. Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollen mir Erste Hilfe leisten und schleppen mehr Bier an, als sie meinen Geichtsausdruck sahen.


Chilli Nr.3 Fred’s berühmtes “Brennt die Hütte nieder”-Chilli

  • Richter 1: Exzellentes Feuerwehrchili! Mordskick. Brauch mehr Bohnen.
  • Richter 2: Ein bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
  • Ich: Ruf den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder, was zu tun ist; bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!


Chilli Nr. 4 Bubba’s Black Magic

  • Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
  • Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
  • Ich: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich, einen Tester auszubrennen?


Chilli Nr.5 Lisa’s legaler Lippenentferner

  • Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cheyennepfeffer fügt einen bemerkenswerten Kick hinzu. Sehr beeinruckend.
  • Richter 2: Hackfleisch-Chili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Cheyennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
  • Ich: Meine Ohren klingeln. Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen. Musste furzen und vier Leute hinter mir mussten von einem Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von dem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goß Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und stoppte die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind?


Chilli Nr.6 Vera’s sehr vegetarisches Chilli

  • Richter 1: Dünnes, aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zischen Chilis und anderen Gewürzen.
  • Richter 2: Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
  • Ich: Meine Därme sind gerade ein Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen, als ich furzen musste und ich fürchte, es wird sich durch Hose und Suhl fressen. Niemand traut sich mehr, hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe gerade das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.


Chilli Nr.7 Susanne’s “Schreiende Sensation”-Chilli

  • Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpepperoni.
  • Richter 2: Ahhm, … schmeckt, als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Pepperoni hineingeworfen. Ich mache mir Sorgen um Richter 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und fluchtvöllig unkontrolliert.
  • Ich: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen, ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein rauschender Wasserfall an. Mein Hemd ist voller Chili, das mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit lava-artigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren, was mich getötet hat. Habe beschlossen, das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll’s, ich bekomme keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch das große Loch in meinem Bauch einsaugen.


Chilli Nr.8 Helena’s Mount Saint Chilli

  • Richter 1: Ein perfekter Ausklang – ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug, um auf seine Existenz hinzuweisen.
  • Richter 2: Der letzte Bewerber ist ein gut ausbalanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich ist nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl, ich frage mich, wie er auf ein scharfes Chili reagiert hätte …





Der Corona-Virus

Der Corona-Virus, genauer gesagt SARS/CoV2, bestimmt zur Zeit unser Tagesgeschehen.
Wir lesen reißerische Schlagzeilen in der Boulevard-Presse, die eine Pandemie orakeln. Zu sehen sind Sondersendungen auf jedem Sender im Fernsehen.
Abseits dessen gibt es jedoch auch sinnvolle Maßnahmen, zum Beispiel an meinem Arbeitsplatz (Aufklärung, Bereitstellung von Hygienematerialien).

Zum Vergleich ein paar Zahlen:

  • An Masern sind 9,8 Millionen Menschen erkrankt, davon 1,4 Millionen mit tödlichem Ausgang. Gleichwohl laufen einige Eltern Sturm gegen eine Impfpflicht bei Masern!
  • 38 Millionen Menschen sind mit dem HIV-Virus infziert, jährlich gibt es 2,3 Millionen neue Fälle. Trotz dieser Tatsache sieht sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung genötigt, Werbung für die Nutzung von Kondomen zu machen!
  • In der “Grippesaison” 2017/2018 sind 1674 Menschen alleine in Deutschland an der Influenza laborbestätigt verstorben. Die konservativen Todesfälle ohne Laborbestätigung liegen bei über 25.000 Toten. Gleichwohl sind auch hier die Menschen skeptisch, was Impfungen anbelangt!
  • Stand 28.02.2020, 9.00 Uhr sind hierzulande 49 Menschen laborbestätigt mit dem COVID-19-Virus infiziert, von denen jedoch 1/3 bereits offiziell als geheilt bestätigt sind. Als Folge bricht in Deutschland eine Angst apokalyptischen Ausmaßes aus!

Die Realität:

Als ich am Samstag, wie an jedem Wochenende, unsere Einkäufe erledigte, konnte ich mir selbst ein Bild machen.
In der Schlange beim Bäcker erzeugt ein leichtes Husten meinerseits bereits gefühltes Unwohlsein der umstehenden Kunden.
Nicht besser wurde es beim ALDI , denn bereits vor dem Parkplatz bildete sich eine Autoschlange. Ich wage mir gar nicht auszumalen, was in dem Geschäftsraum abging.
Weiter ging es zum NETTO. Wenigstens war der Parkplatz befahrbar. Im Geschäftsraum hatte man zunächst den Eindruck, man betritt hier einen HO-Laden aus finstersten DDR-Zeiten – blanke Regale!
Die Kunden räumten mit geübten Rollgriffen alles in den Einkaufswagen, was nicht niet- und nagelfest war. Die Auswahl an Nudeln war nicht existent, die Auswahl an Konserven höflich gesagt überschaubar und Milch gab es nicht mehr.
Die gefühlt einzigen Artikel, die reichlich vorhanden waren, waren Hygieneartikel wie Seife und Duschzeug – genau mein Humor!
Gerade ausgiebiges und gründliches Händewaschen, das mindestens 20 Sekunden in Anspruch nehmen sollte, ist laut Bundegesundheitsministerium die beste Prophylaxe gegen das Virus.

Die Zahlen sind von Statista, BZgA sowie dem Robert-Koch-Institut.




Des Teufels General

In Tagen wie diesen, in denen immer die Worte “Rassismus” und “Fremdenfeindlichkeit” fallen, kommt mir immer der großartige Film “Des Teufels General” nach dem gleichnamigen Drama von Carl Zuckmayer mit Curd Jürgens in der Hauptrolle in den Sinn.

Deutschland im Dezember 1941 – ein junger Leutnant hat Sorge, dass sein Ariernachweis nicht lupenrein ausfallen wird, da es in der Linie der Großmutter vermutlich jüdisch-gläubige Vorfahren gibt.

Curd Jürgens in der Rolle des General Harras hält dazu eine Ansprache an den jungen Leutnant, die heutige aktueller ist den je:

Schrecklich. Diese alten verpanschten rheinischen Familien! … (lacht vor sich hin) Stell’n Se sich doch bloß mal ihre womögliche Ahnenreihe vor: da war ein römischer Feldherr, schwarzer Kerl, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Dann kam ‘n jüdischer Gewürzhändler in die Familie. Das war ‘n ernster Mensch. Der ‘s schon vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Dann kam ‘n griechischer Arzt dazu, ‘n keltischer Legionär, ‘n Graubündner Landskecht, ein schwedischer Reiter…und ein französischer Schauspieler. Ein…böhmischer Musikant. Und das alles hat am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen, gesungen und…Kinder jezeugt. Hm? Und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg, und der … Matthias Grünewald. Und so weiter, und so weiter. … Das war’n die besten, mein Lieber. Vom Rhein sein, das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. Das is Rasse. Sei’n Sie stolz drauf, Leutnant Hartmann, und hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter auf den Abtritt! 

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen!




Thüringen

Den größten Erfolg erzielten wir in Thüringen. Dort sind wir heute wirklich die ausschlaggebende Partei. […] Die Parteien in Thüringen, die bisher die Regierung bildeten, vermögen ohne unsere Mitwirkung keine Majorität aufzubringen

Adolf Hitler, 2.Februar 1930

Die Geschichte wiederholt sich, insbesondere durch einen Teil der Parteien der politischen Mitte. Gerade der CDU als Nachfolgerin der Zentrumspartei sollte in Erinnerung bleiben, dass sie am 24.März 1933 durch Zustimmung zum Ermächtigungsgesetz der NSDAP den Weg in die Diktatur geebnet hat.
Die Deutsche Staatspartei, der unter anderem der spätere FDP-Politiker und Bundespräsident Theodor Heuss angehörte, argumentierten zu diesem Ermächtigungsgesetz wie folgt:

„Wir fühlen uns in den großen nationalen Zielen durchaus mit der Auffassung verbunden, wie sie heute vom Herrn Reichskanzler vorgetragen wurde […]. Wir verstehen, dass die gegenwärtige Reichsregierung weitgehende Vollmachten verlangt, um ungestört arbeiten zu können […]. Im Interesse von Volk und Vaterland und in der Erwartung einer gesetzmäßigen Entwicklung werden wir unsere ernsten Bedenken zurückstellen und dem Ermächtigungsgesetz zustimmen.“

Weder Kommunisten noch Sozialdemokraten – sie sind für ihren Widerstand in den Knast eingefahren oder haben sofort eine Kugel in den Kopf bekommen – haben den Nationalsozialisten den Weg zur Macht geebnet; es waren neben rechten und nationalistischen Kräften die sogenannte “Mitte”!
Es soll bitte keiner sagen, dass die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen am 05.Februar 2020 ein ungewolltes Missgeschick war …




Die DNA-Reise

Dieses kleine Filmchen dauert knapp 5 Minuten, nimm Dir die Zeit, es ist faszinierend! 
Es ist all denjenigen gewidmet die der Meinung sind, es gibt nur die einzig wahre Rasse …