Makrofotografie

Vor etwa fünf Jahren habe ich mir ein Makro-Objektiv zugelegt – ein Sigma 105 mm F2,8 EX Makro DG OS HSM. Leider fristet es immer noch ein Schattendasein in meiner Objektiv-Sammlung. Heute habe ich es auf Wunsch meiner besseren Hälfte mal wieder zum Einsatz gebracht und habe ein paar blühende Pflanzen in unserem schönen, kleinen Garten fotografiert. Ein paar Aufnahmen findest Du in der Galerie im Anschluß an diesen Beitrag.

Doch was ist das „Geheimnis“ der Makrofotografie und was ist das überhaupt? Es muss doch reichen, wenn ich mit der Kamera oder dem Smartphone nah genug an das Motiv herangehe? Hier eine kleine Einführung in die Makrofotografie.

Als Makrofotografie bezeichnet man die Fotografie kleiner Motive im Maßstab von 1:1 oder größer. Das bedeutet: Das Motiv wird in Lebensgröße oder noch stärker vergrößert auf dem Kamerasensor abgebildet. Dadurch lassen sich Details sichtbar machen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben.

Die Makrofotografie eröffnet uns eine völlig neue Perspektive auf unsere Umgebung. Was mit bloßem Auge oft unscheinbar wirkt, entfaltet unter der Linse eines Makroobjektivs eine faszinierende Detailfülle: die feinen Strukturen einer Blüte, die facettenreichen Augen einer Fliege oder die filigranen Tropfen nach einem Sommerregen. Wer einmal in diese Welt eintaucht, erkennt, dass Schönheit oft im Verborgenen liegt.

Ausrüstung für Makrofotografie

Um beeindruckende Nahaufnahmen zu machen, braucht es nicht zwingend teure Spezialkameras – aber die richtige Ausrüstung hilft:

  • Makroobjektive: Speziell entwickelt, um scharf im Nahbereich zu fokussieren. Nahlinsen oder
  • Zwischenringe: Günstige Alternativen, die normale Objektive „makrofähig“ machen. Hier gelangt man jedoch nicht zu der Qualität, die Makroobjektive bieten; es ist für den Anfang jedoch eine kostengünstige Lösung.
  • Stativ: Unverzichtbar, um Verwacklungen bei langen Belichtungszeiten zu vermeiden.
  • Licht: Natürliches Licht ist oft schön, aber ein Ringlicht oder ein kleiner Aufsteckblitz bringt zusätzliche Möglichkeiten.

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Tipps für gelungene Makroaufnahmen

  • Ruhige Hand & Stabilität: Schon kleinste Bewegungen können das Bild unscharf machen. Ein Stativ oder Bildstabilisator hilft. Blende bewusst wählen: Eine offene Blende erzeugt weiche Hintergründe (Bokeh), eine geschlossene Blende erhöht die Schärfentiefe – wichtig, wenn du möglichst viel vom Motiv abbilden willst.
  • Geduld: Insekten oder kleine Tiere sind oft unberechenbar. Wer ruhig und vorsichtig vorgeht, wird mit einzigartigen Momenten belohnt.
  • Perspektive ändern: Gehe auf Augenhöhe mit deinem Motiv – so entsteht Nähe und Intensität im Bild.
  • Details entdecken: Manchmal liegt das Spannendste nicht im Ganzen, sondern in kleinen Strukturen, Mustern oder Farben.

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Schärfentiefe

Im Makrobereich ist die Schärfentiefe extrem gering. Selbst bei Blende f/11 oder f/16 ist oft nur ein winziger Bereich scharf. Lösung: Fokus-Stacking – mehrere Bilder mit unterschiedlichen Fokuspunkten, die später in der Bildbearbeitung zu einem durchgängig scharfen Foto kombiniert werden.

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Fokus

Manuelles Fokussieren ist meist präziser als Autofokus, besonders mit Live-View und Fokuslupe. Fokus-Schlitten erlaubt millimetergenaues Verschieben der Kamera für präzise Einstellungen.

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Belichtung

Durch kleine Blenden und geringe Lichtmenge sind längere Belichtungszeiten oder höhere ISO-Werte nötig. Optimal ist die Kombination aus geschlossener Blende (f/8–f/16), niedriger ISO (100–400) und zusätzlichem Licht.

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Praktische Tipps für bessere Makroaufnahmen

  • Stabile Basis schaffen: Stativ oder stabiler Untergrund nutzen.
  • Licht optimieren: Lieber diffuses Licht als harte Sonne.
  • Reflektoren oder Diffusoren einsetzen.
  • Hintergrund beachten: Ein ruhiger Hintergrund lenkt nicht vom Motiv ab.
  • Motiv vorbereiten: Blüten von Staub befreien oder bei Insekten die frühen Morgenstunden nutzen, wenn sie noch träge sind.
  • Experimentieren: Unterschiedliche Perspektiven, Abbildungsmaßstäbe und Lichteffekte ausprobieren.

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Warum Makrofotografie so besonders ist

Makrofotografie ist mehr als nur eine Technik – sie ist ein Abenteuer. Sie lehrt uns, genau hinzusehen und die kleinen Wunder des Alltags zu schätzen. Eine unscheinbare Ameise wird zum imposanten Wesen, ein Tautropfen zum funkelnden Kristall.

Wer Makrofotografie betreibt, entdeckt die Welt neu – Schritt für Schritt, Zentimeter für Zentimeter.


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Campus Culture August 2025

Campus Culture auf dem Campus Fichtenhain ist weit mehr als nur ein Oldtimer-Treffen. Es ist inmer ein kleines Fest – historisch, ästhetisch, sozial. Hier begegnen sich automobile Leidenschaft, kreative Atmosphäre und kulturelles Miteinander in einem Rahmen, der alles andere als gewöhnlich ist.

Wer noch nie im Campus Fichtenhain war, sollte sich dort, auch abseits der Oldtimer-Events einmal umschauen. Mitten im beschaulichen Krefeld-Fichtenhain liegt die Campus Corporation, eine einzigartige Eventlocation, die verschiedene Abenteuer zugleich bietet: urbane Architektur trifft auf grüne Oasen, Industrie trifft auf Eleganz. Hier verbinden sich historische Bauten aus der Gründerzeit, moderne Loftflächen und ein weitläufiger Innenhof zu einem Ort voller Möglichkeiten.

Im Campus Courtyard – dem großzügigen Innenhof – findet regelmäßig das „Campus Culture“ Oldtimer-Treffen statt. Diese Veranstaltungen sind ein echter Magnet für Automobilenthusiast:innen aus der Region. Die Kombination aus rustikal-industrieller Kulisse und entspannter Atmosphäre bildet den perfekten Rahmen für Liebhaber klassischer Fahrzeuge.  Die Veranstaltung ist zwar nicht so. groß wie die Classic Days oder vergleichbare Events, sie hat jedoch ihren eigenen Charme.

Hier finden sich zudem Fahrzeuge, die weder bei den Classic Days oder dem Oldtimertreffen an der Krefelder Rennbahn anzutreffen sind.

In der Galerie unten findest Du ein paar Impressionen der Veranstaltung.


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Oldtimertreffen August 2025

In den Sommermonaten findet regelmäßig ein Treffen klassischer Automobile an der Krefelder Rennbahn statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von den Oldtimerfreunden Egelsberg. Der Eintritt für Besucher ist grundsätzlich frei.

Nach den automobilen Highlights des letzten Wochenende, Classic Days und Oldtimer Grandprix am Nürburgring sollte es an diesem Wochenende etwas beschaulicher zugehen. Sollte …

Das Wetter an diesem Sonntag war sehr einladend, die Temperaturen warm, aber nicht heiß. Keine Vergleich zu dem Treffen im Juni, das sehr heiße Temperaturen bot.

Manchmal braucht es keinen Fluxkompensator, um eine Zeitreise zu machen – ein sonniger Tag, ein paar Hundert Liter Benzingeruch und jede Menge blitzender Lack reichen völlig. Genau das gab’ es erneut beim Oldtimertreffen der Oldtimerfreunde Egelsberg auf der Krefelder Rennbahn.

Auf Grund des idealen Wetters erschienen am heutigen Tag eine Vielzahl von Fahrzeugen, unter anderem Ferrari, Jaguar, Borgward und Rolls-Royce, die zuvor selten bis gar nicht präsent waren. Es ist immer wieder erstaunlich, was für Schätze trotz der hohen Dichte an Oldtimer-Veranstaltungen in unserer Region zu Tage treten.

Auch heute gab es wieder eine bis dato unbekannte Kuriosität. Ein Peugot aus den 50er-Jahren mit einem BMW-Motor. Eine Nachfrage beim Besitzer ergab, dass es sich um einen Sechszylindermotor aus dem 520i handelte. „Der dreht nicht so hoch und hat für das Auto das ideale Drehmoment“, wusste er zu berichten. Doch damit nicht genug. „Das Fahrwerk stammt übrigens von Volvo“, sagte der Besitzer. So etwas lässt einen dann wieder staunend zurück, selbst prominente Besucher wie der bekannte Fernsehkoch und Moderator Horst Lichter waren entzückt …

In der unten stehenden Galerie findest Du ein paar Aufnahmen der Veranstaltung, auf Grund der hohen Anzahl an Fahrzeugen sind es heute etwas mehr geworden …


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Classic Days 2025

Nach einer Zwangspause im Jahr 2024, in dem die Classic Days erneut auf dem Messegelände in Düsseldorf stattfinden sollten, ist diese sehr beliebte Veranstaltung historischer Automobile in neuem Gewand wieder am Start. Die Classic Days gelten mit über 5.000 Besuchern als „Großveranstaltung“ und benötigt so ein entsprechedes Sicherheitskonzept und einige bürokratische Abläufe in Ämtern zur Genehmigung und Durchführung, Bauanträgen und Bauabnahmen: “Uns fehlen hier – Stand gestern Abend 4. Juni 2024 – noch umfassende Antworten der Behörden”, erklärten die Veranstalter im letzten Jahr. Hinzu kamen neue Aufgaben, wie die Umsetzung der neuen Cannabis-Ordnungswidrigkeiten-Verordnung oder auch akuten Gefahren-Abwehr-Szenarien. Aus diesen Gründen wurden die Classic Days 2024 abgesagt.

Im Jahr 2025 fanden die Classic Days nun ein neues zu Hause, erneut im Rhein-Kreis Neuss, in dem auch vergangene Veranstaltungen in Schloß Dyck in der Gemeinde Jüchen stattfanden. Das neue Domizil der Veranstaltung ist das im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Rittergut Birkhof in der Stadt Korschenbroich.

Als Besucher der Classic Days war man zu Zeiten, an denen diese auf dem weitläufigen Gelände und der historischen Kulisse von Schloß Dyck stattfand, extrem verwöhnt. Alleine das Treffen der Markenclubs auf dem riesigen Miskantus-Feld vor dem Schloß suchte seinesgleichen. Auch auf dem Messegelände in Düsseldorf, auf dem die Classic Days in den Jahren 2022 bis 2023 stattfand, herrschten großzügige Platzverhältnisse, wenngleich die Atmosphäre früherer Veranstaltungen gelitten hat. Alleine der nahegelegene Flughafen Düsseldorf mit seinen zahlreichen Starts und Landungen, insbesondere in der Ferienzeit, tat der Stimmung im Hinblick auf den Lärmpegel einen nicht zu unterschätzenden Abbruch. Kann der neue Veranstaltungsort, das Rittergut Birkhof das alte Flair und die alte Stimmung wieder zurückbringen?

Die Platzverhältnisse sind gegenüber den vorangegangenen Veranstaltungsorten eingeschränkter, dennoch läßt sich die Frage mit einem klaren „Ja“ beantworten. Die Entscheidung für das Rittergut Birkhof war organisatorisch durchdacht und atmosphärisch sehr stimmig. Der weitläufige Park der Anlage mit Alleen, Rasenflächen und alter Baumkulisse bot eine beeindruckende Kulisse für das Festival, das als deutsche Entsprechung zu Goodwood gefeiert wird. Das Rittergut liegt in einem großen Park mit anschließendem Landschaftsgarten und zeichnet sich, so Organisator Marcus Herfort, “durch eine sehr englische Atmosphäre aus”.

Natürlich gab es wieder zahlreiche Highlights:

  • Der 2,6 km lange Rundkurs „Racing Legends“ bot spannende Demonstrationsläufe mit Rennwagen und Motorrädern bis Baujahr 1961 – eine nostalgische wie dynamische Attraktion,
  • Im Concours d’Elegance „Jewels in the Park“ glänzten edle Klassiker unter Buchen und Eichen – inklusive stilvoller Präsentation am alten Herrenhaus,
  • Thematisch gegliedert: VW‑Käfer‑Läufe, US‑Cars („Stars & Stripes“), JDM‑Show im „Green House“, inklusive dem legendären GT‑R von Paul Walker und einem Honda NSX,
  • Die Weltpremiere des VW ID. Every 1 gab dem Festival auch einen Blick in die Zukunft – überraschend und zeitgemäß. Leider wurde das Fahrzeug in dem ehemaligen Gartencenter sehr lieblos präsentiert, wie auch die japanischen Sportwagen.

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich hier um eine privat ausgerichtete Veranstaltung handelte, war die Organisation sehr gut. Die Ausschilderung an den Zufahrtstrassen zum Veranstaltungsgelände war sehr gut und schlüssig, ankommende Autofahrer wurden unverzüglich auf die umliegenden Parkplätze geleitet, wenngleich niemand das für 8€ online erstandene Parkticket kontrollierte. Die Strecke, auf denen die historischen Fahrzeuge fuhren, führten in Teilen über das Veranstaltungsgelände. Dadurch wurde der Besucherstrom etwas unterbrochen. Ich sah es jedoch als Vorteil, man war im Grunde „gezwungen“, sich dadurch ein Bild der fahrenden historischen „Schätze“ zu machen – ein Grund, weswegen man derartige Veranstaltungen besucht. Einzig die geschlossene Veranstaltung der Julius Bär AG, eines privaten Vermögensverwalters im Herrenhaus des Rittergutes und der angrenzenden Terrasse paßte nicht ins Bild dieser gelungenen Veranstaltung. Hinter Zäunen verbargen sich einige Schätze, wie ein Porsche 356 und ein Dino, die jedoch meines Erachtens nach nicht das Interesse des dortigen Publikums weckten, dass augenscheinlich in der Hauptsache damit beschäftigt war, „gesehen“ zu werden.

In der letzten Dekade waren die Classic Days für mich immer ein fotografisches Highlight. Es waren dort immer unzählige, bisweilen sehr spezielle und sehr rare klassische Automobile zu bewundern. Darüber hinaus war auf den vergangenen Veranstaltungen immer sehr viel Prominenz vertreten, von Stirling Moss, John Surtees, Walter Röhrl, Jochen Mass bis hin zu Arturo Merzario. Dieser nahm auch im hohen Alter noch an Rennen teil und ließ sich bereitwillig ablichten, insbesondere mit den kleinen Gästen. Der Ehrengast der diesjährigen Classic Days, Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck musste seine Teilnahme aus persönlichen Gründen leider absagen. Man brauchte bei den Classic Days nie nach speziellen Motiven zu suchen, im Gegenteil, man musste sich immer selbst disziplinieren, aus allen Möglichkeiten das Beste aufzunehmen.

In diesem Jahr gab es zudem noch eine organisatorische „Zwickmühle“ – zeitgleich zu den Classic Days fand am Nürburgring der alljährliche „Oldtimer Grandprix“ statt. Ein Freund und ich entschieden daher, am Samstag die Classic Days und am Sonntag den Oldtimer Grandprix zu besuchen. Im Nachhinein betrachtet, hätten wir diese Tage besser „getauscht“. Am Samstag zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite, es gab mehrere, teils heftige Regenschauer, die sowohl für die Fahrer als auch für die Besucher sehr unangenehm waren. Am Sonntag war das Wetter am Nürburgring erheblich freundlicher, wenn auch kühler. Leider war es bei dem Oldtimer Grandprix sehr leer – es war wenig Publikum dort, der Zeitplan der Rennläufe ließ zu Wünschen übrig und im Fahrerlager waren extrem wenig Fahrzeuge. Markenclubs wie Porsche und Ferrari waren äußerst spärlich vertreten. Aus diesen Gründen kam nicht die dort übliche Stimmung auf.

In der folgenden Galerie sieht Du einige Aufnahmen der Classic Days 2025.


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