Zehn kleine Ignoranten

Zeitgemäße Abwandlung des amerikanischen Liedes Ten Little Injuns aus dem Jahr 1868. Der Text wurde von Eva Puma ins Netzt gestellt.

Ein kleiner Ignorant, der war nicht gern allein, da lud er alle Kumpel zur Corona-Party ein.

Zehn Ignoranten grillten an im Park,
für Neune wars ein geiler Tag, der Zehnte hustet stark.

Neun Ignoranten, die Masken halfen nicht, Achten geht es prima, der Neunte ging ins Licht.

Acht Ignoranten besuchen Omilein,
Der Achte brachte Kuchen und Viren mit herein.

Sieben Ignoranten shoppen dicht an dicht, Sechse komm’ gesund heraus, der Siebte schafft es nicht.

Sechs Ignoranten, am Spielplatz hart gechillt, Fünf von ihnen gehn nach Haus, den sechsten hat’s gekillt.

Fünf Ignoranten hamstern Klopapier,
Geholfen hat es ihnen nicht, da waren’s nur noch vier.

Vier Ignoranten wuschen nicht die Hände, Dreien ist nicht viel passiert, doch war’s des Vierten Ende.

Drei Ignoranten, ein Haarschnitt muss jetzt sein, Zweie sehen stylisch aus, der Dritte der ging ein.

Zwei Ignoranten fühl’n sich fit und stark, Der eine der lag richtig, der andre liegt im Sarg.

Ein kleiner Ignorant, ist wieder all alone,
Mach Du es bitte besser und #staythefuckathome

– Eva Puma




Happy Birthday Roger Hodgson

An dieser Stelle meinen herzlichsten Glückwunsch an den Sänger und Komponisten Roger Hodgson zu seinem 70.Geburtstag!

Roger Hodgson wurde am 21.März 1950 in Portsmouth, Hampshire, England geboren, war von 1969 bis 1983 Mitglied von Supertramp und war im Anschluß daran bis heute als Solokünsteler unterwegs. Die Alben der Band, insbesondere Breakfast in America, Even In The Quietest Moments und Paris waren meine Lieblingsalben, die sich unentwegt auf meinem Plattenteller drehten. Seine anschließenden Solo-Alben zeigten, wie gewichtig sein Beitrag zu Supertramp war.

 

Take The Long Way Home, Supertamp 1979, Paris Pavillon

Diese Passage aus “Take The Long Way Home” ist mein Lebensmotto und hat mir bis dato aus jeder Lebenslage geholfen.

Does it feel that your life’s become a catastrophe? Oh, it has to be for you to grow, boy

Supertramp, 1979

Danke Roger, … und ich wünsche mir noch viel Musik von Dir!




Der Chilli-Tester

NOTIZEN EINES UNERFAHRENEN CHILI-TESTERS WÄHREND SEINES URLAUBS IN TEXAS

Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb teilzunehmen, Der ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichterstandes und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seinen Ausfall eintraf. Die beiden Punktrichter (beides gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzu scharf sein würden. Außerdem versprachen sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbs.

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbs:

 

Chilli Nr.1 Maniac Mobster Monster Chili

  • Richter 1: Etwas zu tomatenbetont, amüsanter Kick
  • Richter 2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma, sehr mild.
  • Ich: Ach Du Scheiße! Was ist das für ein Zeug? Damit kann man getrocknete Farbe von der Autobahn lösen! Brauchte zwei Bier, um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das Übelste. Diese Texaner sind echt bescheuert.



Chilli Nr.2 McArthurs Nachbrenner-Chili

  • Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung.
  • Richter 2: Aufregendes Grill-Aroma, braucht mehr Pepperoni, um ernst genommen zu werden.
  • Ich: Schließt das Zeug vor den Kindern weg. Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollen mir Erste Hilfe leisten und schleppen mehr Bier an, als sie meinen Geichtsausdruck sahen.


Chilli Nr.3 Fred’s berühmtes “Brennt die Hütte nieder”-Chilli

  • Richter 1: Exzellentes Feuerwehrchili! Mordskick. Brauch mehr Bohnen.
  • Richter 2: Ein bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
  • Ich: Ruf den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder, was zu tun ist; bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!


Chilli Nr. 4 Bubba’s Black Magic

  • Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
  • Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
  • Ich: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich, einen Tester auszubrennen?


Chilli Nr.5 Lisa’s legaler Lippenentferner

  • Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Cheyennepfeffer fügt einen bemerkenswerten Kick hinzu. Sehr beeinruckend.
  • Richter 2: Hackfleisch-Chili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Cheyennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.
  • Ich: Meine Ohren klingeln. Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen. Musste furzen und vier Leute hinter mir mussten von einem Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von dem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goß Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und stoppte die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind?


Chilli Nr.6 Vera’s sehr vegetarisches Chilli

  • Richter 1: Dünnes, aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zischen Chilis und anderen Gewürzen.
  • Richter 2: Das beste bis jetzt! Aggressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
  • Ich: Meine Därme sind gerade ein Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich vollgeschissen, als ich furzen musste und ich fürchte, es wird sich durch Hose und Suhl fressen. Niemand traut sich mehr, hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe gerade das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.


Chilli Nr.7 Susanne’s “Schreiende Sensation”-Chilli

  • Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpepperoni.
  • Richter 2: Ahhm, … schmeckt, als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose Pepperoni hineingeworfen. Ich mache mir Sorgen um Richter 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und fluchtvöllig unkontrolliert.
  • Ich: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen, ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein rauschender Wasserfall an. Mein Hemd ist voller Chili, das mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit lava-artigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren, was mich getötet hat. Habe beschlossen, das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll’s, ich bekomme keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch das große Loch in meinem Bauch einsaugen.


Chilli Nr.8 Helena’s Mount Saint Chilli

  • Richter 1: Ein perfekter Ausklang – ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug, um auf seine Existenz hinzuweisen.
  • Richter 2: Der letzte Bewerber ist ein gut ausbalanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich ist nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl, ich frage mich, wie er auf ein scharfes Chili reagiert hätte …





Groove Dub Techno Mix

Die CD und/oder Alben sind out – es lebe die Playlist.
Bisweilen kommt es vor, dass man sich einfach nur ein wenig von der Musik “bedudeln” lassen möchte, sei es im Auto, im Flieger oder einer Zugfahrt inclusive der dazugehörigen Verspätungen.
Dazu sind nie enden wollende Playlists das Mittel der Wahl.

Für mich, dessen Jugend in der 90er Jahren bereits ihren Zenit überschritten hat, ist Techno die Musik der Wahl!
Das ganze natürlich ein wenig “smooth” und weniger “Hyper, Hyper”.
Dazu habe ich einen wunderschönen Kanal auf YouTube gefunden, der von dem Kanadier Harrison Divecha betreut wird. Herausragend sind dabei seine “Groove Techno Mixes”.
Leider sind die letzten Beiträge bereits aus dem Jahr 2017, … und vielleicht gibt’s irgendwann mal eine Fortsetzung.
Los geht’s:

 

 




Der Corona-Virus

Der Corona-Virus, genauer gesagt SARS/CoV2, bestimmt zur Zeit unser Tagesgeschehen.
Wir lesen reißerische Schlagzeilen in der Boulevard-Presse, die eine Pandemie orakeln. Zu sehen sind Sondersendungen auf jedem Sender im Fernsehen.
Abseits dessen gibt es jedoch auch sinnvolle Maßnahmen, zum Beispiel an meinem Arbeitsplatz (Aufklärung, Bereitstellung von Hygienematerialien).

Zum Vergleich ein paar Zahlen:

  • An Masern sind 9,8 Millionen Menschen erkrankt, davon 1,4 Millionen mit tödlichem Ausgang. Gleichwohl laufen einige Eltern Sturm gegen eine Impfpflicht bei Masern!
  • 38 Millionen Menschen sind mit dem HIV-Virus infziert, jährlich gibt es 2,3 Millionen neue Fälle. Trotz dieser Tatsache sieht sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung genötigt, Werbung für die Nutzung von Kondomen zu machen!
  • In der “Grippesaison” 2017/2018 sind 1674 Menschen alleine in Deutschland an der Influenza laborbestätigt verstorben. Die konservativen Todesfälle ohne Laborbestätigung liegen bei über 25.000 Toten. Gleichwohl sind auch hier die Menschen skeptisch, was Impfungen anbelangt!
  • Stand 28.02.2020, 9.00 Uhr sind hierzulande 49 Menschen laborbestätigt mit dem COVID-19-Virus infiziert, von denen jedoch 1/3 bereits offiziell als geheilt bestätigt sind. Als Folge bricht in Deutschland eine Angst apokalyptischen Ausmaßes aus!

Die Realität:

Als ich am Samstag, wie an jedem Wochenende, unsere Einkäufe erledigte, konnte ich mir selbst ein Bild machen.
In der Schlange beim Bäcker erzeugt ein leichtes Husten meinerseits bereits gefühltes Unwohlsein der umstehenden Kunden.
Nicht besser wurde es beim ALDI , denn bereits vor dem Parkplatz bildete sich eine Autoschlange. Ich wage mir gar nicht auszumalen, was in dem Geschäftsraum abging.
Weiter ging es zum NETTO. Wenigstens war der Parkplatz befahrbar. Im Geschäftsraum hatte man zunächst den Eindruck, man betritt hier einen HO-Laden aus finstersten DDR-Zeiten – blanke Regale!
Die Kunden räumten mit geübten Rollgriffen alles in den Einkaufswagen, was nicht niet- und nagelfest war. Die Auswahl an Nudeln war nicht existent, die Auswahl an Konserven höflich gesagt überschaubar und Milch gab es nicht mehr.
Die gefühlt einzigen Artikel, die reichlich vorhanden waren, waren Hygieneartikel wie Seife und Duschzeug – genau mein Humor!
Gerade ausgiebiges und gründliches Händewaschen, das mindestens 20 Sekunden in Anspruch nehmen sollte, ist laut Bundegesundheitsministerium die beste Prophylaxe gegen das Virus.

Die Zahlen sind von Statista, BZgA sowie dem Robert-Koch-Institut.