Geotags Photos Pro 2

Diejenigen unter Euch, die keine GPS-fähige Kamera haben, kennen das Problem. Man ist den ganzen Tag mit der Kamera unterwegs, schießt wunderschöne Fotos und am Ende des Tages weiß man nicht mehr, wo das Foto gemacht wurde.  Da ich ein großer Fan von Geotags bin, ist das bisweilen etwas schwierig.

Doch es gibt, wie für fast alles im Leben, eine App. Diese findet sich im iOS-App-Store und hört auf den Namen Geotag Photos Pro 2 und stammt von dem tschechischen Entwickler TappyTaps s.r.o.
Diese App ist im Prinzip ein simpler GPS-Tracker. Zunächst synchronisiert man die Uhrzeit der Kamera mit der in der App. Startet man nun zu einer Fotosession, legt man in der App eine neue Strecke an. Die App zeichnet nun den Weg auf, den man geht oder fährt. Ist die Fotosession beendet, so drückt man einfach auf “Stop”. Anschließend kann man die GPS-Datei in die iCloud, zur Dropbox oder nach Google Drive hochladen.
Lädt man anschließend die Fotos in Lightroom, kann man ganz einfach die GPS-Datei aus der betreffenden Quelle herunterladen.

Alternativ kann man die zuvor aufgezeichnete GPS-Datei auch in die Geotag-Cloud hochladen. Auf der Homepage von Geotag kann man sich eine kleine App (Mac, Windows, Linux) herunterladen, in der man zunächst den Ordner mit den importierten Fotos auswählt. Das Programm gleicht dann die Aufnahmezeiten aus den EXIF-Daten ab und lädt automatisch die entsprechenden Geotags dazu. Alternativ kann man auch die zuvor in andere Cloud-Dienste hochgeladen GPS-Dateien einfügen.

Alles in allem eine sehr kommode Lösung, um Euren Fotos Geotags hinzuzufügen. Die App kann man kostenlos im iOS-App-Store laden; damit kann man maximal drei Strecken aufzeichnen. Um eine unlimitierte Anzahl von Strecken zu verwalten, werden €8,99 fällig.

Und nun die Gretchenfrage: Wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus? Auf meinem iPhone 7 gibt sich die App sehr genügsam. Ein ganzer Tag damit unterwegs und es sind immer noch min.40% Akkuladung vorhanden. Die App gibt es auch für die Android-Fraktion, aus Mangel an Geräten kann ich nichts zu dem Stromverbrauch auf Geräten mit Android-Betriebssystem sagen.

 

 

 




Adé Helmut Kohl

Heute mussten wir erfahren, dass Helmut Kohl im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Vorausgeschickt sei, dass ich den Mann einfach nicht mochte, persönlich und auf Grund seiner Politik.
Andererseits war und wird er immer ein Teil meiner Jugend sein. Er hat die Zeit geprägt, in der ich aufgewachsen bin. Daher tut es mir zunächst erst einmal leid, was mit dem Mann passiert ist. Wieder ein Teil meiner Jugend, der dahin ist. Neben allem Mißfallen ihm gegenüber muss man aber auch neidlos anerkennen, was er für unser Land getan hat, und das war zu Teilen großartig.
Ohne Helmut Kohls Unermüdlichkeit und Zielstrebigkeit in den Jahren 1989/1990 hätte es nie die deutsche Einheit gegeben. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es heute wäre, wenn es damals anders gelaufen wäre.
Dafür zolle ich ihm tiefen Respekt.
Dass er sich nach 16 Jahren Regentschaft selbst ins Abseits manövirert hat, lassen wir jetzt und wollen es nicht weiter ausschmücken und es gehört zu diesem Zeitpunkt nicht auf die Tagesordnung.

Befremdlich ist nur, wer sich im Augenblick alles aus der Höhle wagt, um eine Laudatio nach der anderen auf Herrn Kohl zu halten. Unter anderem ein Peter Tauber, der unter Kohl nichtmals im Palais Schaumburg den Rasen hätte mähen dürfen.

Behalten wir uns Helmut Kohl im Gedenken für das, was er uns gebracht hat. Nämlich dafür, dass wir von Aachen nach Frankfurt/Oder in Frieden und Freiheit reisen dürfen. Ich finde, dass ist ein ganz beträchtliche Leistung.
Ruhen Sie in Frieden, Herr Dr.Kohl.




WWDC 2017 Keynote

Am 5.Juni war es wieder so weit. Anlässlich der WWDC gab es auch wieder eine Keynote von Apple, die es in sich hatte. Besonders hervorzuheben sind der neue iMac Pro und die Vorschau auf iOS 11, die einiges verspricht. Seht selbst, es lohnt sich.