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Zeitreise

ime MachineVor kurzem konnte ich günstig ein Festplattengehäuse erstehen, um meine 2 TB Festplatte aus meinem alten Windowsrechner einzubauen. Mit Mac OSX Extendend formatiert, tut sie seitdem am Mac als Datenspeicher ihren Dienst (Videos und originale RAW-Dateien aus der Canon Kamera).

Bei dem Platzangebot richtete ich mir gleich die “Time Machine” auf diesem Volume ein. Stündlich sichert der Mac nun alles, was auf der Festplatte ist. Öffnet man die Time Machine, kann man beliebige Dokumente oder Dateien einfach zurücksichern; passiert einmal der GAU und nix geht mehr (was ich mir beim Mac nicht vorstellen kann), dann bootet man die Karre einfach aus der Time Machine.

Soweit, so gut. Zu irgendetwas müssen 2 TB Speicher ja gut sein, und die Platte ist gerade mal zu einem Viertel voll. Eine wirkliche Notwendigkeit habe ich eigentlich nicht gesehen.
Bis gestern.

Von Best Service besitze ich eine Sample-Bibliothek mit Klängen meiner geliebten Band Kraftwerk. Die Bibliothek wird im Ordner “Dokumente” installiert, das Programm, wie üblich, im Programm-Ordner, die Plug-Ins für Sequenzen in den entsprechenden Library-Ordnern.
Gestern wollte ich ein wenig rumspielen, öffnetet Logic und das entsprechende Plug-In. Es verweigerte seinen Dienst, weil in dem Bibliotheken-Ordner einige Dateien fehlten (warum auch immer).

Was nun? Immer noch ein wenig DOS-geschädigt wurde erst einmal das Programm neu installiert, natürlich ohne eine Wirkung zu erzielen. Die Sicherungs-DVD mit den Bibliothek-Daten – unauffindbar.
Nach einer halben Stunde suchen dann die Erleuchtung. Warum nicht einfach mal in die Time Machine schauen, letzte Woche hat doch noch alles funktioniert. Die Time Machine stellt jedes Backup in einem Zeitstrahl dar, man muss nur das entsprechende Datum auswählen.
Siehe da, im Backup vom letzten Montag befanden sich die fehlenden Dateien.
Einfach den Ordner markieren und “Wiederherstellen” anklicken und die Welt war wieder gut.

So einfach geht das mit dem Mac, man muss nicht immer um sieben DOS- und Windowsecken denken …
Und die Bastelei muss ich mir auch noch abgewöhnen.
Mac-Benutzer arbeiten am Rechner, Windows-Benutzer arbeiten im Rechner.

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Stay hungry, stay foolish

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Am 05.10.2Sj012 ist es ein Jahr her, dass uns Steve Jobs verlassen hat.

Zeit, sich einmal wieder an einen außergewöhnlichen Menschen zu erinnern. Abseits des Kultes um seine Person sollte man einmal darüber nachdenken, was unser dieser Mann mit seinem Werk gebracht hat und wie er unser Leben erleichtert hat. Es ist keine Götterverehrung, denn wäre Steve Jobs Gott, so wäre er heute noch am Leben. So einfach ist das.

Es gibt vier Dinge, mit denen Steve Jobs unsere digitale Welt verändert hat, angefangen im Jahr 1984 bis ein Jahr vor seinem Tod, dem Jahr 2010.
Doch nun mal hübsch der Reihe nach. Beginnen wir im Jahr 1984, die Älteren unter uns haben noch wehmütige Erinnerungen daran.

In diesem Jahr wurde der Macintosh geboren. Gut, den gibt’s heute noch, werden jetzt viele sagen. Und was ist so besonderes daran.
Nun, der Mac war der erste Computer mit vollkommen graphischer Benutzeroberfläche und eine Maus als eingabegerät in einer Welt, wo man Eingaben auf dem PC nur über eine Tastatur in die Kommandozeile hacken konnte. Eine Firma aus Redmond hat damals richtig viel davon geklaut und haben damit einen riesigen Erfolg gehabt. Und warum nicht der Mac?

Apple’s Credo war es immer, die Hardware mit der Software und umgekehrt zu verbinden. Das Mac-Betriebssystem läuft nur auf einem Apple Rechner. Windows hingegen wird für eine unüberschaubare Zahl an PC-Hersteller lizenziert, es ist also nicht an eine spezifische Hardware gebunden. Die Folgen davon kann man bis heute in den einschlägigen Windows-Foren bestaunen …
Im Jahr 1984 war der Macintosh schlichtweg eine Sensation. Leider konnte Apple nie dem Riesen aus Redmond die Stirn bieten, dazu kam ein Mismanagement ohne Gleichen, verbunden mit dem Rauswurf von Steve Jobs aus der eigenen Firma.

Nach seinem Rauswurf gründete Jobs die Firma NeXT und baute dort die Computer, die er bei Apple nie bauen konnte. Zu teuer und zu wenig Software, diese Gründe verhinderten auch hier den Erfolg. Immerhin ist auf einem NeXT-Rechner das World Wide Web erfunden worden.

1997 kehrte Jobs zu Apple zurück und als nächstes kam der quitschbunte iMac, der so ganz anders war als alle Computer, die es bis dato gab. Er sah einfach zum Knutschen aus und mit Apple ging es wieder bergauf.
Die nächste Revolution passierte 2001, als der iPod vorgestellt wurde: 1000 Songs in der Hosentasche. Das war damals eine Sensation. Es war zwar nicht die Erfindung des MP3-Players, aber kein Gerät ließ sich so leicht bedienen wie der iPod. Das Problem damals war, dass es im Internet zu dieser Zeit kaum legale Musik zum Download gab. Zu dieser Zeit wurden mehr CD-Rohlinge als herkömmliche Msuik-CDs verkauft.
Jede Plattenfirma versuchte ihr Ding, es war kompliziert und zum Scheitern verurteilt. Das Werk von Steve Jobs war es, alle diese Plattenfirmen unter einen Hut zu bekommen und dazu zu bringen, ihre Musik im iTunes Store zur Verfügung zu stellen. So wurde der bis dato erfolgreichste Music Store im Internet geboren.

Im Jahr 2007 folgte die nächste Revolution. In diesem Jahr gab es etwas, womit man im Internet surfen konnte, Mails lesen und schreiben konnte, Musik hören konnte und womit man telefonieren konnte. Das alles kam in einem Gerät daher und es hieß iPhone und hatte nichtmals eine Tastatur. Die Bedienung erfolgte über einen Touchscreen. Von allen deswegen und wegen des Preises belächelt, wurde das iPhone zu einem der erfolgreichsten Mobiltelefone und Vorbild für eine ganze generation von Smartphones.
War früher Microsoft und IBM das “Feindbild” von Apple, so ist es seitdem Google mit seinem Android-Betriebssystem, das ähnlich Windows, für Hardwarehersteller lizenzoert wird.
Steve Jobs hat Google immer des Ideendiebstahls bezichtigt, das seiner Meinung nach Android eine 1:1 Kopie des iPhone-Betriebssystem iOS sei. Nun, wenn es eine Kopie wäre, würde es funktionieren, aber lassen wir das.
Jobs war so wütende, dass er Anroid den “themronuklearen Krieg” erklärte, wobei er das ganze damalige Barvermögen von Apple in Höhe von 40 Milliarden Dollar in die Wagschale werfen wollte. Die Wut kam daher, weil Eric Schmidt von Google während der iPhone-Entwicklung im Aufsichtsrat von Apple saß.

im Jahr 2010 läutete Steve Jobs mit dem iPad das “post-PC Zeitalter” ein. Wie das iPhone, ist auch das iPad mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet und benötigt somit ebenfalls keine Tastatur. Auch dieses Teil wurde von vielen belächelt, heute hat es jedoch einen Marktanteil von ca. 68%. Bei den Netzzugriffen hält es gar einen Anteil von 98%. Da fragt man sich, ob die restlichen Tablets der Wettbewerber in den Regalen der Händler stehen …

Zentraler Speicherort für Musik, Kontakte, Kalender und Dokumente ist mittlerweile die iCloud, die für alle Macs und iOS-Geräte ein einzigartiges Ökosystem darstellen. Alles funktioniert, jedoch so umspektakulär, dass der Benutzer kaum etwas mitbekommt davon.

Puristen monieren, dass Apple nun in der heutigen Ausprägung kein reiner Computerhersteller mehr ist, was sich auch im Namen wiederspiegelt, der von Apple Computer Inc. schlicht in Apple Inc. geändert wurde. Das ist richtig so und ich finde es nicht schlecht. Apple hat es unter Steve Jobs verstanden, alle Produkte des Unternehmens zu einem “Digital Lifestyle” zu verschmelzen. Alles geift ineinander, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und alles funktioniert.
Man kann in der Wüste Gobi mit einem iPhone den Sand filmen, ihn anschließend mit iMovie schneiden und zu Hause am Mac weiterbearbeiten. Wenn sein muss, kann man seine komplette Musiksammlung währenddessen aus der Cloud streamen und dabei noch telefonieren, vorausgesetzt, man hat in der Wüste Gobi ausreichenden Netzempfang.

In unserem Haushalt sind seit knapp einem Jahr fast ausschließlich Apple Geräte im Einsatz. Nach meinem Empfinden ist die Zeit, die wir mit Basteleien an irgendwelchen Systemen drastisch zurückgegangen und man kann sich auf das konzentrieren, wofür diese wunderbar schlichten und durchgestylten Geräte gemacht wurden sind: Spielen, Spaß haben und/oder Arbeiten.
Das alles ist natürlich nicht das alleinige Werk von Steve Jobs, aber unter seiner Führung ist es Apple gelungen, wie keine andere Firma den digitalen Lifestyle zu verkörpern. Niemand anderes hat es in dieser Konsequenz hinbekommen.

Anbei noch ein Link zu der denkwürdigen Rede, die Steve Jobs vor den Absolventen der Stanford University gehalten hat:

Standford Rede 

Ruhe in Frieden, Steve …

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It’s almost here

 … noch 6 Tage, dann gibt’s neue Enthüllungen vom Apfelbauern, wie üblich aus dem Yerba Buena Center for arts in San Francisco.
Bis dahin hoffen wir alle auf ein neues iPhone, auf iOS6 und vielleicht neues von der Mac-Front. Vielleicht haben die Kalifornier ja auch mal an die Pro-Fraktion gedacht und den MacPro ein wenig aufgemöbelt. Bleiben wir gespannt. 

It's almost here

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Neuer Apple-Fachhändler in Neuss

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Am Sonntag habe ich aus der einschlägigen Presse vernommen, dass es im Rheinpark in Neuss mit reStore einen Apple Premium Reseller gibt. Goil. All das tolle Zeugs von Apple nur 5 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt. Da war ein Besuch am heutigen Tage natürlich Pflicht!

Das Geschäft befindet sich in einem mittelgroßen Ladenlokal und wirkt sehr überschaubar, alle Produkte sind räumlich voneinander getrennt. Ich war mit einem Bekannten dort, der sich für ein MacBook Air interessiert. Merwürdigerweise war es ihm aber zu viel Air, sprich zu leicht. Aber es gibt ja noch das MacBook Pro, auch mit 13 Zoll Bildschirm. Das sei ganz gut, meinte die Verkaufsfachkraft, aber besser ist das MacBook mit Retina-Display. Klar, es ist ja auch fast tausend Okken teurer! Das ist so, als ob ich mir bei Mercedes eine A-Klasse anschaue und der Verkäufer mit weismachen will, das die S-Klasse doch besser wäre. Natürlich, wenn man die Kohle und 10 Kinder hat, mag das zutreffen.

Endgültig verloren hatte die Verkaufsfachkraft mit Migrationshintergrund, als ich fragte, wo denn der Unterschied zwischen einem i5-Prozessor und einem i7-Prozessor wäre. Er ging sofort auf die Apple Homepage und fand zu diesem spezifischen Problem keine Antwort. Na ja, der i7 ist eben schneller. Wie schön, das ist anhand der Leistungsdaten auch offensichtlich. Es muss wohl an den Cache-Grössen liegen. Aha …

Nach zehn Minuten verliessen wir entnervt den Laden und haben uns gefragt, warum dieser Laden ein Apple Premium Reseller ist. Vielmehr Fachwissen und Produktkenntnisse als beim geizig-geilen Planeten und im Roten Markt waren hier keineswegs vorhanden.

Ganz anders sieht die Welt doch da im Apple Store aus. Die Leute haben Ahnung und verkaufen Dir keine S-Klasse, wenn Du einen Smart haben willst. Mein Bedarf am Fachhandel ist somit fürs Erste gedeckt. Da bekomme ich im Internet qualifiziertere Informationen. Angesichts eines solch hochqualifizierten Fachhandels wundert sich dieser, dass die Leute lieber beim geizig Geilen kaufen. Mich wundert das nicht …

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Samsung muss Milliardenstrafe an Apple bezahlen

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Ein kalifornisches Gericht hat jüngst entscheiden, dass Samsung ca. 1 Milliarde US-Dollar an Apple wegen diverser Patentrechtsverletzungen bezahlen muss.
Nicht, dass das jetzt irgendjemanden der beiden Parteien wirklich kratzt, die Kohle bezahlt Samsung wahrscheinlich aus der Portokasse und Apple steckt sich die Summe vermutlich ebenfalls dorthin.

Viel bedeutender ist, dass Samsung wohl mit diversen Verkaufsverboten für seine Produkte in den USA rechnen muss.
Böse Menschen behaupten, dass das Apple sehr recht ist, vermutlich werden im September nur noch iPhones verkauft.
Samsung behauptet auch, dass das Ende der Innovation und der Vielseitigkeit eingeleutet wird.

Was für ein kindischer Blödsinn!
Nun sind die Koreaner endlich einmal gefordert, wirklich innovative Produkte auf den Markt zu bringen.
Gleichzeitig bekommt Google auch noch eins vor den Latz geknallt, zwar nicht unmittelbar, aber in allen betreffenden Samsung-Produkten werkelt Android als Betriebssystem.
Das ist nun wirklich nix innovatives, es ist lediglich eine schlechte und mäßig funktionierende iOS-Kopie.

Ich bin es leid zu lesen, dass Samsung, Sony, HTC und wie sie alle heissen, wieder einen neuen iPhone-Killer oder in iPad-Terminator ins Rennen schicken.
Sollen sie sich doch endlich mal ein Produkt einfallen lassen, bei dem ich mir die Nase am Schaufenster platt drücke und das ich unbedingt haben will. Neben sämtlichen Apple-Produkten war das letztmalig 1983 beim Sony Walkman der Fall. Der war wirklich geil und damit warst du ganz weit vorne.
Warum soll ich mir eine iPhone-Kopie, eine iPad-Kopie oder eine MacBookAir-Kopie kaufen, wenn es das Original gibt und die Plagiate schon am Tag ihres Erscheinens teilweise veraltet sind (aber dafür billig)?
Walkmänner gab es damals auch viele, aber nur das von Sony war der einzig Wahre!

Wenn es wieder mal so etwas geben sollte, bin ich auch bereit, dafür Kohle zu bezahlen; … vermutlich viel Kohle.
Bis dahin freut es mich stets ein wenig, dass einige Firmen eine Mörderkohle für Killer- und Terminatorplagiate bezahlen müssen …

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Sechs Monate Mac

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MyMac

Ende Juli waren es sechs Monate her, seit ich meinen iMac in Betrieb genommen habe.

Was gibt es da besonderes zu berichten?
Nun, ich bin immer noch sagenhaft begeistert von diesem sagenhaften Gerät. Meine alte Windose erfüllt nur noch den Zweck eines Datenspeichers und eines Videorekorders, da meine DVB-T Antenne nicht zum Mac kompatibel ist (Terretec). Das hat darüber hinaus den Charme, dass der Mac für andere Arbeiten frei bleibt und die Videos sofort auf dem Datenspeicher-Rechner in der iTunes-Bibliothek landen, von der aus ich mit iPad und dem Mac zugreifen kann.

Für alles andere muss nun der Mac herhalten, als da hauptsächlich wären Fotoverwaltung, Videobearbeitung und Musikproduktion.
Das Standardprogramm für Bilder ist hier iPhoto. Anfangs war ich skeptisch, aber das Programm macht seine Sache. Das “zur Sicherheit” installierte Picasa von Google, das ich bislang benutzte, fristet nur ein Schattendasein. Für die Bearbeitung meiner Bilder von der Canon-Cam benutze ich Aperture, da man hier sehr komfortabel RAW-Dateien bearbeiten kann und Plug-Ins einbinden kann. Verwaltet werden die fertigen Resultate mit iPhoto (weil minimalistischer als Aperture) Seit den neuesten Updates gibt es hier nur eine Mediathek, was die Sache enorm erleichtet.
Dort besteht eine hervorragende Anbindung an Twitter, Fatzebook und Flickr. Wenn ich dann noch Bilder auf meinem iPad haben möchte, um diese im trauten Kreis der Lieben zu zeigen, werden diese einfach in den Fotostream geschoben, der die Synchronisation mit allen iOS-Geräten übernimmt.
Feine Sache, kinderleicht. Keine Probleme.

Mit der Musikproduktion war die Sache dann schon etwas diffiziler. Mein ProTools-System mit Mischpult und Audio-Interface ist nicht kompatibel mit dem aktuellen Mac-Betriebssystem, OSX Lion. Zwar werden einem im Internet Mittel und Wege aufgezeigt, das ganze ans Laufen zu bekommen, aber zukunftsträchtig ist das Ganze nicht.
Alternativ gab es die Möglichkeit, ProTools von Version 8 auf Version 10 aufzurüsten, aber dafür verlangt Avid schlappe 540 Euro. Dabei wird einem aber auch freundlicherweise in Aussicht gestellt, dass das zugehörige Digi 003 (Mischpult, Controller & Audio-Interface) mit der Folgeversion 11 nicht mehr funktionieren wird. Tolle Aussichten.
Das ist jedoch nicht Apple und dem neuen OS X Lion anzukreiden, sondern der strunzdämlichen Politik von Avid. Vielleicht wollen die keine Mac-User mehr …
Da war es an der Zeit, dass ich mich wieder meiner alten Liebe Cubase vom Hamburger Softwarehaus Steinberg widme.
Cubase Artist & Audio-Interface, respektive Controller für 275 Euronen beim einem namhaften Music Store in Köln. Nicht mehr, nicht weniger.
Beides am Mac ist ein Traum, ich vermisse nix mehr. Und da alte Liebe nicht rostet, war es an der Zeit, mal wieder Logic zu benutzen. Das läuft seit Anfang des Jahrhunderts nur auf Mac-Rechnern und war damals meine erste DAW auf meiner allersten Windose überhaupt.
Für 150 Euros im Mac App-Store kann man da getrost zuschlagen und schon gar nix falsch machen. Am neuen Mac ebenfalls ein Traum, auch wenn das Programm im Vergleich zu Cubase schon etwas angestaubt ist. Dafür ist es ausgereift!
Der unschätzbare Vorteil: Mit Garageband am iPad oder am Mac kann man hier ein Projekt beginnen und anschließend in Logic nach allen Regeln der Kunst bearbeiten. Einfacher geht’s kaum. Und vielleicht schiebt Apple bei Gelegenheit mal wieder ein Update für Logic nach, wäre nicht schlecht …

Für Musikprojekte, die komplett im Rechner laufen, wie es bei mir der Fall ist, braucht man eine Menge Rechenpower, bzw. RAM. Wie sieht’s damit am Mac aus?
Hervorragend, bis dato habe ich das Teil noch nie in die Knie zwingen können, und das bei exzessivem Gebrauch leistungshungriger Plug-Ins, bzw. Faltungshall. Alles läuft geschmeidig, von Abstürzen ganz zu schweigen. Wenn mal ein Absturz erfolgt, dann meistens auf Grund schlampig programmierter Plug-Ins von Drittherstellern. Bei einer Windose reißt so ein Absturz immer das Audiogerät mit runter; Folge: Neustart oder endlos warten, bis sich der Prozess von selbst beendet, da er nicht mehr reagiert.
Beim Mac gibt’s das nicht. Wenn ein Programm einmal absemmelt, dann bestätigt man die freundliche Absturzmeldung mit einem “Erneut starten” und alles ist wieder gut. Einzig die 4 GB RAM habe ich auf 12 GB aufgerüstet, da das Mac-OS komplett 64bit ist und mehr RAM auch nutzen kann. “Amazing”, wie Steve Jobs sagen würde.

Für die Videobearbeitung ist bereits iMovie mit an Bord und man kann damit äußerst ansehnliche Filmchen produzieren, sehr simpel und sehr leicht zu erlernen. Wer schon einmal mit einer Videosoftware gearbeitet hat, kommt unmittelbar zum Ziel. Sehr schön auch die Systemintegration in OS X. Man kann die Filme z.B. unmittelbar in iTunes veröffentlichen und hat dann weiteren Zugriff.
Um mehr aus den Filmen herauszuholen, empfiehlt sich Final Cut Pro X, zusammen mit dem Animationsprogramm Motion 5 ein unschlagbares Team.
Beide Programme sind zwar weitaus diffiziler als iMovie und erfordern eine längere Einarbeitungszeit, aber die Ergebnisse sind vom Feinsten.

Wer jetzt wieder sagt, dass Apple nur maßlos überteuertes Zeug verkauft, der sei eines besseren belehrt. Die beiden Programme zur Videobearbeitung, Final Cut Pro X und Motion 5, sowie Logic 9 Pro schlagen mit knapp unter 450 Euro zu buche, dafür bekommt man für eine Windose nichts Gleichwertiges; man muss hier gut und gerne das doppelte investieren, womit sich der Anschaffungspreis für einen Mac schon wieder relativiert.
Man lebt fortan zwar im Apple-Universum, aber dort funktioniert einfach alles und man kann sich auf das Wesentliche, auf die Arbeit konzentrieren. Programme im App-Store laden, installieren und fröhlich sein. Systemanpassungen sind hier ein Fremdwort. Und Updates, wenn sie mal kommen, sind frei Haus über den App-Store erhältlich.

Einen Neustart am Mac gab es übrigens zuletzt bei der Aktualisierung auf OS X 10.8, die übrigens absolut perfekt lief, am ersten Augustwochenende. Danach geht der Mac, wenn wir beide müde sind, so wie ich, in den Ruhezustand.
1 Sekunde abknipsen und nach der Regeneration ca. 5 Sekunden bis zum ordnungsmäßen Betrieb.
Das kann keine Windose.
Und ich auch nicht …

Inside Apple

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Hier gibt es einen schönen Einblick in die heiligen Hallen von Apple in Cupertino, Kalifornien:

Inside Apple

Ganz unten sieht man sogar Steve Jobs und Jony Ive …

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Hello iMac

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Vor fast zwei Monaten habe ich der Windows-Welt nun den Rücken gekehrt und benutze meinen neuen iMac.
Es ist bei weitem der beste Rechner, den ich mir bis jetzt gekauft habe.

Wie kommt man dazu, diese Mondpreise für einen Apple-Rechner abzudrücken.
An erster Stelle aus Frust mit Windows. Irgendwie ertappt man sich immer beim Basteln an irgendwelchen Systemeinstellungen, um irgendetwas ans
laufen zu bekommen. Zuletzt ein HP Photosmart, der beim besten Willen nicht zum Scannen über das Netzwerk zu überreden war.
Beim Mac ist das beispielsweise ein Kinderspiel, noch leichter ist es beim iPad.

Sicher muss man sich am Mac in vielen Bereichen umgewöhnen, oft ertappt man sich jedoch, dass man bislang viel zu kompliziert gedacht hat.
Seit der Umstellung auf den Mac habe ich immer mehr den Eindruck, das man hier wesentlich schneller ans Ziel kommt wie auf einer Windose.
Was die Hardware anbelangt, ist man hier in einer anderen Welt. Äußerst wertig kommt der Rechner daher, das fängt schon bei der perfekten Verpackung an. Kein Vergleich mit den Windows-Rechnern, die ich bis jetzt besessen habe.
Alles in allem eine Investition, die sich gelohnt hat.

Und wer jetzt behauptet, dass ein PC teurer ist, der geht mal zu Dell und läßt sich folgenden Rechner konfigurieren:
Intel QuadCore, 2,7 Ghz, 1 TB Festplatte, 4GB RAM, Bluetooth-Tastatur & Maus, Webcam, Lautsprecher, einfache Software für Musikaufnahme, Fotografie, Video und Musikverwaltung sowie einen 27-Zoll Monitor mit 2560 zu 1440 Pixeln Auflösung.
Ihr werdet erstaunt sein.

Und, … der iMac sieht einfach nur geil aus!

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