Nur wenige, wichtige kulturelle Dinge können einen Rheinländer dazu bewegen, seine Heimat zu verlassen.
Roger Hodgson ist wichtiger ein Grund.
Wer zum Teufel ist Roger Hodgson, wird sich jetzt der ein oder andere fragen.
Roger Hodgson war bis anno 1983 Mitglied von Supertramp. Vielleicht klingelt es jetzt bei dem einen oder anderen.
Leute mit mittlerweile volljährigen Kindern, grauen Schläfen und lichtem Haar werden sich womöglich noch wehmütig an Hits wie “School”, “Dreamer”, “Give A Little Bit”, “The Logical Song” und “It’s Raining Again” erinnern.
Allesamt Songs von Supertramp aus der Feder und mit der unverkennbaren Stimme von Roger Hodgson.
25 Jahre nach dieser Trennung, die für mich damals einem Weltuntergang gleichbedeutend war, hat der Mann also nichts besseres zu tun, als durch die Lande zu tingeln und sich als “The Voice and Songs of Supertramp” feiern zu lassen?
Einen ersten Vorgeschmack auf das Konzert bot bereits die im September erschienene Live-DVD “Take The Long Way Home”, aufgenommen in Montreal, Kanada.
Alte Lieder und Nostalgie pur also.
Doch weit gefehlt. Wer hier erwartet, dass Roger Hodgson, um das Weihnachtsgeld etwas aufzubessern, seine alten Hits herunterleiert, der sieht und hört sich ganz furchtbar schnell eines sehr viel Besseren belehrt.
Waren Supertramp-Konzerte zu seiner Zeit immer eine Orgie der musikalischen und klangtechnischen Perfektion, so tritt Roger heute als Solokünstler auf, lediglich von einem hervorragenden Saxofonisten begleitet.
Sieht und hört man die DVD, dann begreift man schnell, warum seine ehemaligen Mitstreiter sich vermutlich aufs Altenteil zurückgezogen haben.
Rogers Songs klingen hier so, wie er sie wahrscheinlich komponiert hat und man vermisst rein gar nichts, keine Band, kein Multimedia, keine teure Lightshow, rein gar nix.
Das, was man hier auf der DVD geboten bekommt, lässt einen über irgendwelche Ticketpreise für ein Konzert mit Roger Hodgson im Grunde gar nicht weiter nachdenken.
Einziger Wermutstropfen: Das einzige Konzert in Deutschland findet in der ehrwürdigen Alten Oper in Frankfurt statt.
Zeit also, um die Hühner zu satteln und ins ferne Hessen aufzubrechen.
Das Konzert war für Samstag, den 17.11.2007, 19.30 Uhr anberaumt. Um nicht gleich danach wieder den beschwerlichen Heimweg antreten zu müssen, buchten wir ein Hotel in “Downtown” Frankfurt. Mit 40 Jahren neigt man dazu, etwas kommoder zu reisen.
Diese Downtown unterscheidet sich kaum von Downtown Los Angeles, außer dass die Olvera Street historischer als der Römer aussieht und dass es hier keine guten mexikanischen Restaurants gibt. Ausserdem isses in Frankfurt viel kälter.
Trotz Navi waren die letzten Meter eine Tortur, was an der total beknackten Straßenführung liegt, die noch undurchdachter als in Köln oder im Ruhrgebiet ist.
Das Hotel befand sich in der Peripherie des Bahnhofs und machte von außen nichts Besonderes her. Immerhin waren die Zimmer sauber, sehr modern gestylt und es gab einen herrlichen, in die Wand eingelassenen Plasma-Fernseher, der im Grunde so überflüssig war wie nur sonst was.
Da wir genügend Zeit hatten, machten wir uns in die Innenstadt auf, natürlich am Main entlang. Als erstes stach uns dort ein Gebäude der Köln-Düsseldorfer ins Auge.
Die betreiben zwischen, richtig …, Köln und Düsseldorf Personenschifffahrt. Ausflugsdampfer also.
Aber so etwas hier in Frankfurt? Das wäre das gleichbedeutend, wenn in Düsseldorf Nilkreuzfahren angeboten würden. Äußerst fragwürdig.
Am Römer stieg gerade eine Demo gegen soziale Ungerechtigkeit. Wech mit Harz IV und dem ganzen Gedöns. Macht kaputt, was euch kaputt macht. Auf einer eigens dafür aufgebauten Bühne weinten eifrige Redner dem unterkühlten Publikum ihre Tränen entgegen. Das war immerhin so interessant, dass einige japanische Touristen es sich nehmen ließen, das ganze Spektakel zu fotografieren. Daheim im fernen Nippon lachen sie sich vermutlich halb tot darüber.
Belustigt zogen wir weiter in die Fußgängerzone. Irgendwo gab es dort ein riesiges Einkaufszentrum mit einem Dachterassenrestaurant.
Warum da nicht mal hochgehen. Es war für die Katz. Das Restaurant hatte den Charme eines Luftschutzkellers und sehen konnte man auch nichts. Auf der Außenplattform konnte man ebenfalls nichts sehen, was daran lag, dass ein paar Banken-Kathedralen den Weg versperrten. Macht nichts, es wurde eh allmählich dunkel draußen.
Am Ort des Geschehens, der Alten Oper trafen wir eindeutig zu früh ein. Das dortige, viel zu kleine Café war eindeutig viel zu voll, um dort noch einen Platz ergattern. Also wollten wir hinein in die Alte Oper, um uns schon einmal der Garderobe zu entledigen.
Ich hatte beim Anblick des Publikums allerdings den Eindruck, wir hätten uns verlaufen.
Der Aufzug der dort anzutreffenden Klientel machte eher den Eindruck, als ob hier eine Festivität mit dem holländischen Stehgeiger André Rieu stattfinden würde.
Doch beim Vorzeigen unserer Eintrittskarten winkte man uns jedoch bedenkenlos durch.
Veranstaltet wurde das Konzert von einer Consulting Agentur namens Pass. Mir dräunte Böses. Nachdem wir 6 (in Worten: sechs) Stockwerke zu unserem Platz hochkrabbelten, teilten uns zwei äußerst adrett gekleidete Studentinnen in knallroter Hostessenuniform mit, dass erst in einer halben Stunde Einlass wäre. Bingo. Wir könnten ja noch einen Kaffee trinken, sagten sie uns.
Nun, das kann ja heiter werden.
Kurz nach 19.00 Uhr ließ man uns dann ins Allerheiligste. Die unteren Reihen waren augenscheinlich vom Veranstalter für die Rieu-mäßig Gekleideten reserviert, was eine leichte Neujahrskonzertatmosphäre aufkommen ließ.
Die hinteren Bereiche waren augenscheinlich mit Leuten gefüllt, denen der Name Stanley August Miesegaes noch etwas sagte. Wem dieser Name vorübergehend nicht geläufig ist, der muss halt tapfer sein und so lange googeln, bis er diesen gordischen Knoten gelöst hat.
In meinem ganzen Leben hat noch nie etwas so pünktlich begonnen wie dieses Konzert. Um Punkt, wirklich Punkt 19.30 erlosch nach mehreren dezenten Tagesschau-Gongs das Licht und die Vorgruppe, die Funky Style Coalition begann aufzuspielen. Funk and Soul. Recht ordentlich, aber meiner Ansicht nach nicht die geeignete Anreiße für Roger Hodgson. Der hat mit Funk nämlich so viel zu tun wie die Kuh mit Ziegenmilch.
Teilweise wurde der Funk und Soul auch noch mit der Begleitung eines kleinen Streich-Orchesters, dem Omnia String Orchestra dargereicht, was ein wenig überflüssig war, weil die Geiger von der restlichen Band ziemlich niedergedengelt wurden. Die Sängerin namens Bonita (Nomen ist Omen) machte jedoch ein überzeugende Vorstellung. Im Gegensatz zu ihrer Kollegin, deren Name mir leider gerade nicht geläufig ist, konnte man jedoch auch verstehen, was sie singt. Sie arbeitete schon mit Leuten wie Kool and the Gang und Michael Bublé. Sagt man eigentlich Bubbbleh oder Büblee? Wie auch immer …
Das Publikum wurde zunehmend unruhig, was auch an den langatmigen und salbungsvollen Ankündigungen des Bandleaders lag. Man sollte nicht über Musik reden, sondern man sollte sie spielen. Mit dieser Meinung artikulierte sich auch ein Zuschauer etwas lautstark. Bonita, die Sängerin, konterte höchst professionell, dass sie als Kind auch nicht immer das bekam, was sie wollte, inzwischen aber erwachsen geworden wäre. Klarer Punkt für die Dame. Thumbs up, beide Daumen nach oben.
Nach ‘ner Stunde hatten die Herrschaften dann ein einsehen und verließen die Bühne.
Jetzt erst einmal Licht an und Pause.
Da im Land Hessen seit dem 1.10.2007 in öffentlichen Gebäuden absolutes Rauchverbot herrscht, mussten sich alle Raucher in einen eigens dafür abgetrennten Bereich zurückziehen. Dieser war zweckmäßigerweise in “unserem” Stockwerk. Um das Publikum vor grippalen Erkrankungen und sonstigen Frostschäden zu bewahren, war dieser Raum selbstverständlich gänzlich unbelüftet. Vielleicht hat die Alte Oper Angst vor eventuellen Regressansprüchen seitens ihrer Besucher im Krankheitsfall.
Wenn hier “Der Ring der Nibelungen” gespielt wird, ist dieser Raum garantiert komplett kontaminiert. Denn der Ring “zieht sich”, wie Konrad Beikircher es ausdrücken würde.
Kurz nach 20.30 Uhr begann dann der Teil des Abends, auf den wir alle gewartet haben.
Das Licht ging aus.
Doch nicht Roger kam auf die Bühne, sondern eine ebenfalls adrett gekleidete junge Dame in einem austauschbaren Allerweltsköstum, offensichtlich in Lohn und Brot des Veranstalters.
Ihre ehrenvolle Aufgabe bestand darin, Roger anzukündigen und eine Laudatio auf ihn zu halten.
Das ging jedoch aus 3 Gründen vollends in die Hose.
Erstens, weil die Dame zu Zeiten von “Breakfast In America” augenscheinlich nur in den Wünschen ihrer Eltern existierte und zweitens, weil sie ihren kompletten Text vom Blatt ablesen musste. Drittens wusste die Dame wohl überhaupt nicht, wovon sie redete und auf wen das Publikum hier ungeduldig wartete.
Ich hoffe nur, dass sie das anschließende Konzert etwas geläutert hat. Wir mussten früher in der Schule wenigstens noch etwas auswendig lernen.
So eine Ansage hatte Roger nicht verdient. Aber das Fräulein hatte ein Einsehen und machte es kurz.
Sie verduftete blitzschnell und Roger kam auf die Bühne.
War der Applaus bis dato höflich bis verhalten, so brach bei Rogers erstem Schritt auf die Bühne ein Inferno los, womit wohl zwei Leute überhaupt nicht gerechnet haben: Roger Hodgson und ich (endlich ein Satz, in dem wir beide vorkommen).
Die Leute waren offensichtlich doch nicht wegen André Rieu gekommen. Gott sei Dank, alle Zweifel waren beseitigt, wir waren in der richtigen Veranstaltung.
Ganz entspannt nahm Roger, nachdem er das Publikum begrüßte, an seinem KORG Triton-Keyboard Platz und haute einmal in eine tiefe Taste, die nicht den leisesten Zweifel aufkommen ließ, was jetzt folgt.
“Take The Long Way Home”, dem Song der in wirklich jeder Lebenslage (bestimmt nicht nur) mein treuester Begleiter ist.
Roger nur solo am Keyboard, aber mit einer solchen Präsenz, als wenn er diesen Song für jeden einzelnen persönlich in diesem Auditorium singt. Grandios.
Gott sei Dank hat er sich mit Aaron McDonald “from London, Ontario” für das karnevaleske Saxofon-Solo im Mittelteil des Eröffnungssongs einen kongenialen Begleiter an Land gezogen, oder entführt, wie er selbst gestand. Er illuminierte diverse Stücke dieses Abend in der gleichen genialen Weise wie einst John Helliwell bei Supertramp, freilich ohne dessen einzigartige Moderationen und dessen Soloeinlagen.
Was folgte, war ein von tosendem Applaus und streckenweise stehenden Ovationen begleiteter Par Force-Ritt durch fast 40 Jahre wundervoller Musik von Roger Hodgson. Dass in diese Zeit auch Supertramp fiel, belastete hier nicht weiter. Vielmehr zeigte sich, wie sehr Roger Hodgson diese Band verkörperte.
Ohne seine ehemaligen Kollegen kleinzureden (im Gegentum), hier hatte der Veranstalter nicht gelogen. Es gab wirklich “The Voice and the Songs of Supertramp”, und zwar pur (nicht zu vergleichen mit den schwäbischen Bügelbrett-Barden).
Roger ließ kaum einen seiner Hits aus und hatte dabei augenscheinlich soviel Spaß an diesen Songs wie ein kleiner Junge, der nach langer Zeit mal wieder mit den anderen Kindern in den Sandkasten durfte.
Eine Band braucht Roger Hodgson für seine wunderbare Musik nicht, denn er hatte das Publikum.
Das pfiff bei Bedarf die Kinderliedmelodie von “Easy Does It”, klatschte den abgehakten Rythmus von “Dont’ Leave Me Now” und machte die erforderlichen Geräusche bei “School”. Lediglich das Duet bei “Sister Moonschine” bedurfte noch einiger Übung. Aber Unzulänglichkeiten machen bekannterweise auch manchmal den Reiz einer Sache aus.
Roger hatte diese “Band” jede Minute seines Auftrittes fest im Griff und in seinem Bann.
Hat er sich zu Supertramp-Zeiten gerne hinter diversen Keyboards und Gitarren versteckt und mit geschlossenen Augen gesungen, so geht er heute so offen und natürlich auf sein begeistertes Publikum zu wie kaum ein andere Musiker. Nie überheblich, immer freundlich, sehr ausgelassen und ausgesprochen humorvoll. Man merkte ihm jede Minute an, dass er sich inmitten seines Publikums sauwohl fühlte.
Sogar einen neuen Song hatte er im Gepäck. “Oh Brother”, ebenfalls zu bewundern auf der Live-DVD. Dieser Song hat alles, was seine und die Musik von Supertramp ausgemacht hat. Eine eingängige Melodie, gehämmerte Piano-Akkorde und herrliche Spannungsbögen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und selbst Roger wunderte sich mit einer gehörigen Portion Selbstironie darüber, dass er immer Stücke schreibt, die nach einer hohen Stimme verlangen.
Sogar vor den ganz alten Schinken gab es keinen Halt: “Rosie Had Everything Planned” aus der 1971 erschienen LP “Indelibly Stamped” (Männer, das ist die LP mit den tätowierten Brüsten drauf!) erklang. Diesen Song gab es natürlich nur für eine “very special audience”, wie Roger es formulierte, womit er auch Recht hatte.
Dann folgten zwei Songs, von denen ich immer erhoffte, aber es nie für möglich gehalten habe, sie live zu hören: “Child Of Vision”, der gigantische Rausschmeisser aus “Breakfast In America” und aus dem selben Album ein weiteres Allheilmittel für Sorgen sämtlicher Art: “Lord Is It Mine”.
Das finale Piano-Solo aus “Child Of Vision” erreichte zwar nicht ganz die Intensität der Originalversion, doch dafür machte Roger hier seinem Spitznamen, den John Helliwell ihm zu Supertramp-Zeiten gab, alle Ehre: “Hammerhands”.
Aberwitzige Stakkati auf dem E-Piano, ein Markenzeichen von Supertramp.
“Lord Is It Mine” kam mit etwas forciertem Tempo daher, aber diesen Song könnte Roger auch auf einem Kamm blasen, er würde nie die Wirkung verfehlen und mir auch dann noch die Tränen in die Augen treiben. “Rosie” und diese beiden Songs sind leider auf oben erwähnter Live-DVD nicht zu hören, ebenso wie “Even In The Quietest Moments”. Es war wirklich “quiet”, als Roger auf seiner 12-seitigen Gitarre die ersten Akkorde anstimmte, man konnte eine Stecknadel fallen hören, so denn irgend jemand im Publikum solche Utensilien mitgebracht hätte.
Gegen Ende des Abends gesellte sich dann ein Teil der Funky Style Coalition samt des Omni String Orchestra dazu, um Roger ein wenig unter die Arme zu greifen, was meiner Meinung nach völlig überflüssig war. Der eingangs erwähnte, eloquente Bandleader hatte jedenfalls erst einmal gehörige Probleme seine Gitarre zu stimmen, was Roger mit einem breiten Grinsen quittierte.
“Breakfast In America” und “The Logical Song” gab es dann mit voller Band-Breitseite, wobei die Streicher hier soundtechnisch ein wenig im Keller waren und auch für die Stücke selbst keine Bereicherung waren.
“It’s Raining Again” und ein finales “Give A Little Bit” beendeten dann unter frenetischem Beifall ein denkwürdiges Konzert mit einem faszinierenden Menschen und Musiker.
“Wer hat an der Uhr gedreht”, fragt man sich nach gut zweieinhalb Stunden. So schnell ist die Zeit vergangen. Fast so schnell wie die Zeit, in der wir Rogers Songs im Radio rauf und runter gehört haben, eine Zeit, in der “School” noch Realität war und wir von einem “Breakfast In America” wirklich nur träumen konnten.
Nostalgie-Konzerte wie dieses sind in aller Regel immer ein zweischneidiges Schwert. Viele machen eine Reunion der Reunion, wieder andere stopfen verstorbene Löcher mit anderen Musikern, andere dudlen lustlos die ollen Kamellen runter.
Supertramp waren zu Ihrer Zeit Künstler, die mühelos jedes Stadion der Welt füllen konnten und wurden von der Kritik Anfang der 80er Jahre schon als die neuen Pink Floyd gehandelt. Daraus ist bekannterweise und, wie ich meine, Gott sei Dank nichts geworden.
Supertramp um Rick Davies haben zuletzt 2002 bewiesen, dass sie noch nicht tot sind und dass sie es immer noch verstehen, teilweise 30 Jahre alten Stücken eine gehörige Portion Leben einzuhauchen, auch wenn sie im direkten Vergleich mit Rogers Energie nicht mithalten können.
Roger Hodgson geht hier einen anderen Weg, er reduziert sich auf das Minimum, auf seine Songs, sein instrumentales Können, seine Stimme und kann dabei auf ganzer Linie überzeugen, beziehungsweise das Publikum in seinen Bann ziehen und mitreißen.
Kein Schnick und kein Schnack, geniale Musik in ihrer reinsten Form, ohne Netz und doppelten Boden.
Ob solo, mit Band, mit großem Orchesteraufgebot oder mit einem Blockflötenspielkreis: So lange Roger seine Lieder singt, wird es immer ein Erlebnis bleiben, ihm zuzuhören. Und es war Roger Hodsgon jede Minute dieses Auftritts anzumerken: Er liebt es, diese alten Schinken zu spielen, was dieser einzigartigen Musik noch einmal einen gehörigen Schub verpasst.
Abschliessend möchte ich mich noch bei den Leuten entschuldigen, die ich irrtümlicherweise für André Rieu-Fans gehalten habe. Roger kann sich glücklich schätzen, ein Publikum wie an diesem Abend gehabt zu haben.
Nur eins habe ich ganz schmerzlich vermisst: “Fool’s Overture”, aber vielleicht gibt es die beim nächsten Mal, …”we should never surrender”.
Wenn man Roger Hodgson hier und heute gesehen hat, dann zieht man nicht in Zweifel, dass der “Long Way Home” noch lange nicht zu Ende ist.
Nach sagenhaften 28 Jahren ist es soweit: Es gibt ein neues Studioalbum der Eagles. Eigentlich sind es zwei Alben, denn es handelt sich bei “Long Road Out Of Eden” um eine Doppel-CD mit über 100 Minuten Musik.