Da hören wir heute, dass ein PDS-Mensch sagt, die Mauer hätte den Frieden gesichert. Freilich, für sich betrachtet, hat die DDR dahinter 28 Jahre mehr oder weniger einen Dornröschenschlaf halten können und wir konnte es uns leisten, jedem “Ossi” 100 DM Begrüssungsgeld in die Hand zu drücken. So gesehen, habe beide in relativem Frieden gelebt.
So einer soll jetzt in Berlin mitregieren ? Gar mit ‘ner Schwuchtel als Bürgermeister ?
Ob Herr Wowereit nun schwul ist oder in Brasilien fällt ein Sack Kaffee um … was ist wohl interessanter ? Clinton hat sich im Oval Office einen blasen lassen und ist überall als Staatsgast emfangen worden! Persönliche Vorlieben interessieren doch hier nicht.
Interessanter ist da schon die Frage, ob man nach über 10 Jahren Einheit nicht mal mit der Vergangenheit brechen soll und auch die mit ins Boot nehmen, die die Vergangenheit vermeindlich verklären. Sollen sie doch zeigen, dass sie es auch können. Das können sie jedoch nicht zeigen, wenn sie im Roten Rathaus (Nomen ist Omen) auf der Oppositionsbank sitzen. Und so lange Angie Merkel dem nichts weiters entgegenzusetezen hat, als dass es im 40 Jahr des Mauerbaus geschmacklos wäre, die PDS an der Regierung zu beteiligen, dann scheint es wirklich keine brauchbare alternative zu geben …
Lasst Berlin die Metropole sein, die es sein soll, wie London, Paris oder Moskau. Lasst es weltoffen, liberal und tolerant sein, auch mit der eigenen Vergangenheit.